Dezember & DU

von naDUr.at am 1. Dezember 2016 – 09:11 |

Dezember im naDUr-Faltkalender 2016Der Dezember … schließt den Jahreskreis im naDUr-Faltkalender-Jahr 2016 mit einer Kugel.
Klick doch mal rechts auf das aktuelle Monatsmotiv.

Die Kugelform ist in der Natur recht häufig zu finden – oft nicht perfekt rund, aber immer optimal an ihr Umfeld angepasst.
Überleg mal kurz, welche natürlichen runden Sachen dir einfallen:
Anschließend kannst Du hier einige Vorschläge finden – einfach die Leerstellen zwischen den _Unterstrichen_ markieren.
_Orange, Perle, Regentropfen, Pusteblume, Seifenblase, Pfefferkorn, Lachs- & Schneckeneier, Kugelblitz, Mond, …_

Na, ist da was dabei, an das DU auch gedacht hast?
So, und jetzt schau mal auf deine Zehenspitzen runter – und dann schau weiter nach unten – ganz weit runter: Der Planet Erde auf dem Du stehst ist nämlich auch eine Kugel im Weltall ;)

In der Natur gibt es viele Kugelobjekte, weil sie eine ideale Form ist, um bei minimaler Oberfläche maximales Volumen (Luft, Fruchtfleisch, Wasser, …) zu verbinden.
Und darüber hinaus ist sie optimal in alle Richtungen gleichermaßen zu bewegen/kugeln – was die aktiven Spieler*innen bei den Bällen beim Ball- & Billiard-Spielen, den Murmeln beim Murmeln und den Kugeln beim Kegeln oder Boccia-Spielen sehr zu schätzen wissen.

Jetzt im Dezember wirst Du auch viele Glaskugeln an Weihnachtsbäumen entdecken können – vielleicht siehst Du sogar einen Mistelzweig, der noch kleine weiße Beeren drauf hat? Oder Du betrachtest die Orangen und Äpfel in deiner Nikolotüte diesmal mit etwas anderen Augen … ;)

Apropos anders und das Schließen des Kreislaufs – erinnerst Du dich noch? Vor genau 4 Jahren konntest Du hier auf www.naDUr.at lernen, selbst eine Weihnachtskugel aus zwei Weihnachtskarten zu basteln – vielleicht hast Du ja heuer wieder Freude an solchen recycelten runden Sachen :)

PS.: „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.“ (zitiert nach Francis-Marie Martinez Picabia)

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ DANKE! ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Der naDUr-Faltkalender 2016 „Natur nimmt sich Raum!“ wurde ermöglicht durch die Kooperation mit www.das-onlineCoaching.com
Falls DU auch einen Raum zum Inne-halten, Nach-Denken und Voraus-Schauen suchst – Schau doch dort mal vorbei!
Brigitte Koch | www.das-onlineCoaching.com


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Grau in Grau … oder gleich Schwarz-Weiß!

von naDUr.at am 25. November 2016 – 08:08 |

Wetter-mäßig ist es derzeit ziemlich grau
Temperatur-mäßig auch grau-slig …
Also zusammengesagt: Grau in Grau

Naheliegend, dass sich die entstehenden Fotos in dieses emotionale Farbfeld einfügen …

Schwarz-Weiß Bild: Kahle Hauswand mit Abbruchhaus und kahler Baum

… also warum nicht gleich: Schwarz-Weiß?

Grau ist ein Farbreiz, der … keinen oder nur einen geringen farbigen Eindruck (Farbvalenz) erzeugt. Grau besitzt also keine Buntheit, es ist eine unbunte Farbe. [Quelle]

Irgendwie ja doch wieder schön … dieser Denk-Reiz :)

Nebenbei: Heute ist übrigens #BlackFriday


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W.ach-Möwen …

von naDUr.at am 24. November 2016 – 16:47 |

Da hat die <:3)~~ aber Augen gemacht – und das Lachen ist ihr zwischen den Barthaaren gefroren!

wach-moewen800
Das Schild „Betreten … behördlich verboten“ ist ja an sich schon beeindruckend – aber dass der Zutritt auch noch von W.ACH-Möwen bewacht wird, hat schon fast was Einschüchterndes … auf jeden Fall vergeht einem da das Lachen … sogar den Möwen ;)

Jetzt im Winter trägt dieses Federvieh übrigens ihr „Schlichtkleid“ – im Frühling wenn die Balz losgeht dann ein „Prachtkleid“ mit schwarzem Kopf … und wenn dir mal ein ziemlich schmutzig wirkender Federball unterkommt, dann ist das eine Lachmöwe im „Jugendkleid“.

So, und wenn Du dich jetzt vielleicht fragst, warum die Lachmöwe eigentlich „Lach“-Möwe heißt: Hör mal hier in diese Video&Sound-Sammlung von „The Internet Bird Collection“ hinein – aber wundere dich nicht allzusehr, ich und die Maus konnten beim besten Willen und auch mit der besten Absicht nirgendwo ein „Lachen“ in die Geräusche hineininterpretieren. Wikipedia erklärt, dass das Lachen in ihrem Möwennamen von der wörtlichen Übersetzung ihres lateinischen Namens Larus ridibundus stammt – na schön, aber woher kommt der lateinische Name?
Ist ja auch nicht so wichtig – ab sofort sind mir die Lach-Möwen ohnehin mehr als Wach-Möwen in Erinnerung ;)

Und was ist mit dir?
Geht doch hinaus ans Wasser und schau nach, ob die Möwen bei dir wachen oder lachen :)


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November & DU

von naDUr.at am 1. November 2016 – 20:12 |

November im naDUr-Faltkalender 2016Der November grüßt als Mauerblümchen.

Während die meisten Pflanzen jetzt ihre letzten Blättchen verabschieden und ihre Energien zurückschrauben, guckt aus manchen herbstlichen Ecken ein Blütengruß – fast wie im Frühling. Mauerblümchen erstrahlen dann ganz besonders, wenn rundherum der Herbst die Konkurrenz in den Winterschlaf schickt.
Die Ritzen erblühen … bis zuletzt.

Die allerletzten Sonnenstrahlen werden genutzt …

Mauerblümchen reckt sich zur Sonne
… auch wenn sie durch die langen Schatten nur schwierig erreichbar scheinen.

Dass Mauerblümchen – unscheinbare und übriggebliebene – Wesen der Sturm- und Drangzeit anderer sind – erklärt einwenig, warum auch unscheinbare Menschen gern von anderen als Mauerblümchen bezeichnet werden. Aber! Sobald ein Blümchen erkannt – und eben nicht mehr übersehen – wird, schon zeigt sich das Besondere. Denn Mauerblümchen sind nicht übriggeblieben – sie sind nur übersehen. Aber wenn dann alle Pracht rundherum verwelkt ist, ja dann …

Mauerblume im Herbst
… erstrahlen großartige Mauerblumen – und erfreuen die ganze Umwelt! :)

Im aktuellen Monatsmotiv November kannst auch DU das Besondere in einem gewöhnlichen Gänseblümchen entdecken.
Wenn Du noch mehr kleine Besonderheiten bestaunen willst – dann geh hinaus in die Natur und entdecke die Kraft der letzten Blümchen vor der kalten Zeit.

Mauerbäumchen füllt die RitzenÜbrigens – es gibt nicht nur Blümchen in den Mauerritzen – mit ein bisschen Glück entdeckst Du dort auch Mauerbäumchen … wie im Graffiti-Bild rechts.

Und zu guter Letzt noch eine nette Erklärung, wie es (angeblich) zur Entstehung des Worts „Mauerblümchen“ kam: Im Mittelalter haben sich Mädchen und Burschen fein herausgeputzt, um am Dorfplatz zum Tanz zu gehen. Die jungen Damen saßen dann am Mäuerchen und warteten darauf, zum Tanzen aufgefordert zu werden. Wer übrig blieb, schmückte als Mauerblümchen die Tanzplatz-Szenerie …
… oder wurde selbst aktiv …
… und forderte „Damenwahl!“
So erzählt man sich’s zumindest in Mauerblümchen-Kreisen.
In offiziellen Geschichtsbüchern wirst Du sowas natürlich nicht finden – schließlich wurden die ja von Leuten geschrieben, die nur auf das Großartige achteten, um es für die Nachwelt festzuschreiben … Aber die Geschichten sind da – quasi in jeder Ritze kannst Du sie entdecken ;)

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ DANKE! ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Der naDUr-Faltkalender 2016 „Natur nimmt sich Raum!“ wurde ermöglicht durch die Kooperation mit www.das-onlineCoaching.com
Falls DU auch einen Raum zum Inne-halten, Nach-Denken und Voraus-Schauen suchst – Schau doch dort mal vorbei!
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PeDition: Rettet das Staunen!

von naDUr.at am 25. Oktober 2016 – 11:03 |

Damit DU einen Eindruck bekommst, wie erstaunt ich war, dass das zufällige Staunen in der Natur in Gefahr ist, möchte ich dir zuerst die Geschichte aus meinem Blickwinkel erzählen …

Botanisches zum Staunen: Blaue Ding in Schönbrunn Es war ein teilweise sonniger Herbsttag – das ist schon echter Luxus heuer.
Nachdem ich keine Ahnung hatte, wie lange ich im Trockenen unterwegs sein kann, hab ich mich für einem Fotobummel in einem öffentlichen Park entschieden – Schönbrunn, Wien. Dort gibt es ein Eckerl, da kannst Du das ganze Jahr über erstaunliche Flora staunen: Den (alten) botanischen Teil des Parks.
Und da lag was Seltsames im Gras …
Und als ich es berührte, war es ein komisches, unerwartetes Gefühl – „bamstig“ würd ich auf spontan Österreichisch dazu sagen.
Aber irgendwie auch leicht ledrig, trocken – irgendwie cool … und v.a. sehr einzigartig speziell.

Mit einem Wort: WoooW!

Botanisches zum Staunen: BlauschoteDie kurze Herbstrunde im Park hat bereits nachhaltig Eindruck hinterlassen – hat sich aus“gezahlt“!

Ein Blick in die nahegelegene Botanik brachte weitere Erkenntnisse:
Das blaugraue Ding stammt von einem Strauch – und wo eines ist, da sind zumeist auch mehrere!
Die Suche nach dem botanischen Schildchen brachte zum Erlebnis auch ein neues Wort: „Blauschotenstrauch“ – gut, das ist ziemlich naheliegend und somit merk-würdig :)

Zuhause wurde es noch merk-würdiger, denn laut Websuche ist mein neues WoooW-Wissenobjekt auch als „Blaugurke“ oder im Heimatland China als „Katzenkotgurke“ bekannt. Super! Das Bild geht mir jetzt wohl nicht mehr aus dem Kopf ;)

Botanisches in Not: Blaugurke in Schönbrunn

Die <:3)~~ freute sich besonders zu hören, dass diese blaue Gurke auch essbar ist … was ich persönlich nicht kontrollieren werde, weil mir das Wortbild „Katzenkot“ sicher nicht in den Mund kommt :-/

Bis hierher also der merk-würdige Staunen & Lernen-Teil der Geschichte.


Aber jetzt wird es erst richtig ver-rückt und ver-ärgernd: Denn (m)eine zufällige – im Sinne von ungeplant zu-gefallene – erstaunliche Erkenntnisgelegenheit ist in Gefahr!
Wenn es nämlich nach den Plänen der nahen Zoobetreiberfirma geht, soll der öffentliche, botanische Garten in das Gelände des Tierparks eingezäunt werden, um einen weiteren Rast & Ruheplatz für die zahlende Zookundschaft zu haben.

Mit zwei Worten: Sicher nicht!

Das haben sich viele viele andere Park-Spazierer/innen und Botanik-Stauner/innen auch gedacht – eine Bürger/innen-Initiative gestartet und eine Petition (Zu-Fußgehende nennen dies auch gern PeDition, von pedes (lat.) = Füße, per pedes = zu Fuß) für den Erhalt und den freien, öffentlichen Zugang zum botanischen Teil des Gartens ins Parlament eingebracht.
Auch DU – egal wwwo Du wohnst – kannst dafür unterschreiben, dass die Möglichkeit zum Staunen – in und mit der Natur – rundum alle Jahreszeiten gratis, freizugänglich und selbstbestimmt (je nach Lust, Laune, Zeitressource und Wetter) bleibt:

» Die Petition zum Erhalt unterschreiben und der Forderung zustimmen:
„Sicherstellung, dass der Botanische Garten in Schönbrunn erhalten und öffentlich frei zugänglich bleibt“
Hintergrunddetails auch in Die Presse (16.10.2016) zum Nachlesen & Nachdenken.

» Auf der fb-Seite der Bürger/innen-Initiative die Entwicklung beobachten:
Und deine Solidarität durch ein „Gefällt mir“ ausdrücken.

Botanisches in Not: Zniachtl in Schönbrunn» Noch schnell den Park als botanische Anlage anstatt als Rastplatz mit Jausenstation für müde Zookundschaft besuchen:
Und unbedingt viele viele Fotos machen – wer weiß, was dort nach dem Zugang noch den Betreiberinteressen geopfert wird – vielleicht müssen alle „unattraktiven“ Pflanzen (hier ein putziges Exemplar als ZwutschkiZniarchtl) einem Sonnenschirm Platz machen.

Botanisches in Not: Staunen in Schönbrunn» Noch schnell einen Wienbesuch planen – und dich überraschen lassen, was dich alles im botanischen Teil des Schönbrunner Parks (einem der ältesten botanischen Gärten Österreichs!) zum Staunen bringt! Und was es vielleicht dort bald nicht mehr gibt …

Als Belohnung für dein Engagement zum Erhalt des kostenfreien Staunens in Schönbrunn – und für das Lesen bis hierher – möchte ich dir ein Bild des Blauschotenstrauchs schenken!
Gern auch zum Weiterschenken, Weiterleiten, Teilen … und Erinnern, dass die Natur dich immer wieder zum Staunen bringen kann, ganz einfach so, zufällig und kostenlos … wenn Du auf sie schaust :)
Danke!

Danke für deine Unterstützung: Pedition für den Erhalt und den freien Zugang zum botanischen Teil in Schönbrunn, Wien


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