Ich lerne gerne! Auf den Spuren der Biene Maja

von naDUr.at am 14. September 2016 – 08:24 |

Das Lernfestival*AT hat heuer das Motto „e-LERNEN :: online + offline“
Am Freitag 16.9.2016 warten 5+2 Rätselstationen rund im die Biene Maja auf Neugierige jeden Alters … im Antiquariat Klabund, 1090 Wien.

Lernfestival 2016 - Biene Maja, Antiquariat Klabunduariat

Details zu dieser Lern(freude)aktion und allen anderen kostenlosen Mitmach-Aktionen beim diesjährigen Lernfestival*AT unter www.Lernfestival.AT


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Kurioses: Schnecken-Schmaus-en in Wien

von naDUr.at am 13. September 2016 – 10:19 |

Schneckenbaum in WienHast DU gewusst, dass es in Wien mal eine Weinbergschnecken-Zucht gegeben hat?

Ich auch nicht! Bis vor kurzem.
Da hat mir nämlich eine Freundin eine alte Zeitschrift geschenkt:
„Schneckenfarm“ war die große Überschrift aus dem Jahre 1936 … und der Artikel informierte darüber, dass in Hütteldorf Weinbergschnecken für französische Konservenfabriken produziert wurden.
Bis hier hin, war die Sache spannend und auch ein bissi kurios – aber eben Vergangenheit.

80 Jahre später – also heute – spazier ich Richtung Hütteldorf … und stutze:
Da sitzen doch tatsächlich massenhaft Weinbergschnecken neben der Straße – auf Bäumen! Kurios! … denk ich noch – und seh mich weiter um.

Hunderte Weinbergschnecken sitzen und picken da auf Baumstämmen, auf Zäunen, Stromkästen … und auf Plakatwänden. Kurios!?
Aber es geht noch kurioser!

Frag dich doch mal: Was tun die Schnecken alle da?!
Hunderte Schnecken fressen die Plakate von den Plakatwänden! ECHT KURIOS!

Weinbergschnecken in Wien  1936 und 2016

Damit ist eines klar: Papier ist ein natürlicher Rohstoff – und wird bei (jeder) Gelegenheit auf natürliche Weise recycled/verwertet. Und: Wer Weinbergschnecken zum eigenen Verzehr sammelt, sollte darauf achten, WAS sie gefressen haben …

NOCH KURIOSER wäre es natürlich, wenn sich herausstellt, dass die heutigen Wiener Plakat-Schnecken aus dem Jahr 2016 die Nachkommen der ent“laufenen“ Zuchtschnecken aus dem Jahre 1936 sind.
Schnecken verschmausen ein Plakat in WienDenn eines hab ich auch gleich gemerkt: Die Schnecken gehören nicht zu den bei uns verbreiteten, großen Gewöhnlichen sondern zu den Gefleckten Weinbergschnecken, die es gern wärmer haben und Winterfrost nur schlecht vertragen, weil sie keinen schützenden Kalkdeckel zur Überwinterung ausbilden. Das spricht dafür, dass sie in unseren Breiten eigentlich „gepflegt und gehegt“ werden wollen – was in einer Schneckenfarm das Tages“geschäft“ war ;)

Schneck frisst Plakat in WienNebenbei: Bei so vielen 100ten Schnecken auf einem Platz, hab ich naDÜrlich die Gelegenheit genutzt, und nach einem Schneckenkönig Ausschau gehalten … leider ohne Erfolg – vielleicht braucht es ja wirklich 10.000de von ihnen, um einen König bzw. eine Königin (Weinbergschnecken sind Zwitter) zu entdecken.


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September & DU

von naDUr.at am 1. September 2016 – 09:03 |

September im naDUr-Faltkalender 2016Der September hinterfragt rechte Winkel …

Die Menschen mögen rechte Winkel … parallele Linien … modulare Bauweisen … horizontale Horizonte.
Wenn mal eine natürliche Schräge den Aspaltboden aus der Waage und damit der visuellen Balance bringt, wird „aufgefüllt“ – zum Beispiel mit Beton.

Die Natur kennt keine rechten Winkel … sogar der Horizont hat eine Erd-Krümmung.
Die Natur findet aber in aufgefüllten Betonspalten schräge Entfaltungsräume …

… und so kommen in die Betonwinkel der Menschen ganz natürliche Formen, ergänzt mit Naturfarben zum Vorschein …
… und interessanter Weise bringt dieser Kontrast die menschliche Wahrnehmung auch in Balance …

… und entfaltet ein waages Lächeln in den Mundwinkeln :) 

Bei dir auch?!
Klick doch mal rechts auf das aktuelle September-Motiv im naDUr-Kalender, und achte auf deine Mimik ;)

Nebenbei: Im Bild hat ein Maulbeerbäumchen die Betonspalte für sich als Raum zur Entfaltung entdeckt und genutzt hat.

~ ~ ~ ~ ~ DANKE! ~ ~ ~ ~ ~
Der naDUr-Faltkalender 2016 „Natur nimmt sich Raum!“ wurde ermöglicht durch die Kooperation mit www.das-onlineCoaching.com
Falls DU auch einen Raum zum Inne-halten, Nach-Denken und Voraus-Schauen suchst – Schau doch dort mal vorbei!
Brigitte Koch | www.das-onlineCoaching.com


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Regen.Wald … in Wien

von naDUr.at am 21. August 2016 – 10:27 |

… da bieg ich nichts ahnend um die Ecke und dann … WOW!

Regen.Wald2 - Installation am Dornerplatz, Wien

… und dann treff ich auch noch die Künstlerin und sie erklärt mir, warum jetzt hier ein grauer Betonplatz in allen Farben des Regenbogen-Spektrums strahlt:

Regen.Wald2 – heißt diese Installation am Wiener Dornerplatz.
Gemeinsam haben Karin Prauhart und Alain Tisserand – selbst Anwohner*innen am Platz – den Wunsch der Leute nach mehr „Grün & Schatten“ zum Verweilen ernstgenommen und schon letztes Jahr einen Regen.Wald geschaffen. Und weil viel Grün & Wald & Freiraum auch der Seele gut tun … fand heuer im Regen.Wald2 auch schon ein öffentliches Picknick statt.
Details zum Projekt kannst DU hier bei spaceandplace nachlesen.

Licht- & Schatten-Spiel im Regen.Wald2Jetzt aber erzähl ich dir, was DU nur vor Ort unter den Regen-/Sonnenschirmen erleben kannst:
z.B. Licht und Schatten – Spiele dazu kannst Du dir selbst ausdenken :)

z.B. am 17. September 2016 – ab 17 Uhr landet die Geschichte des Kleinen Prinzen in 7 Sprachen im Regen.Wald2 – der Platz des Staunens wird zu einem Ort des Lauschens. So bunt wie die Farben sind auch die Menschen, die in ihren Muttersprachen gemeinsam die Reise des kleinen Prinzen – von Planet zu Planet – von Erkenntnis zu Wissen und Weisheit begleiten.

Geh hin – Schau hin – und lausche …
… dem Regen.Wald am Dornerplatz <:3)~~


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August & DU

von naDUr.at am 1. August 2016 – 21:24 |

August im naDUr-Faltkalender 2016Der August zeigt dir die Zukunft … Dystopia!

Kennst Du diese fiktionalen Filme und computergenerierten Endzeit-Reportagen einer Zukunft, in der die menschliche Herrschaft über die Welt beendet ist?
Wenn alles Menschengemachte – Gebäude, Brücken, ja ganze Städte – verfallen und vergangen sind, wenn die Natur wieder die Gestaltung der Erde übernimmt.

Solche Rück-Eroberungen von Orten durch die Natur kannst DU schon jetzt überall dort entdecken, wo der Mensch sich zurückgezogen hat.
Großflächig etwa nach der Atomkatastrophe rund um Tschernobyl. [Bilder: 30 Jahre danach] Kleinflächig etwa auf Abbruchhalden – auch bei dir – ums Eck.
Klick mal rechts auf das naDUr-Kalender-Motiv vom August.

Wenn Du solche Leerräume entdeckst, kannst Du deine Gedanken kreisen lassen:
Was wohl vorher dort war? Wie diese Pflanze wohl jetzt dort hingekommen ist? Wer ihr wohl folgen wird? Was dort auf dem planierten Gelände wohl in Zukunft gebaut wird? Und wie lange das Neugebaute dort wohl stehen wird, bevor es wieder verfallen, abgerissen und der Raum von der Natur zurückerobert wird …

Pionierpflanzen sind was sehr Erstaunliches!
Sie entstehen quasi aus dem Nichts.
Entstehen dort, wo noch keine anderen Pflanzen Wurzeln geschlagen haben.
Besiedeln Flächen, auf denen z.B. auch durch Waldbrände oder Katastrophen die bisherige Vegetation ausgelöscht wurde.
Durch ihre Anwesenheit folgen andere – Pflanzen und Tiere – und bereiten so den Boden für neues Leben vor.

Im aktuellen Kalender-Motiv hat ein Gemeiner Stechapfel als erstes die Baustelle für sich entdeckt. Die Pflanze ist giftig, was wohl seine Ausbreitung begünstigt.
Forscher*innen sind sich bis heute nicht sicher, woher die Pflanze ursprünglich stammt. „Quasi aus dem Nichts kommend“ bevölkert sie aber heute die ganze Welt.
Der Stechapfel – ein Pionier und Kosmopolit.
Nimmt sich Freiräume, ohne zu fragen.

Irgendwie sympathisch, findet die Maus <:3)~~
Denn auch sie, machte es sich immer dort gemütlich, wo noch niemand ist und wo sie ihre Ruhe hat.

 

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ DANKE! ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Der naDUr-Faltkalender 2016 „Natur nimmt sich Raum!“ wurde ermöglicht durch die Kooperation mit www.das-onlineCoaching.com
Falls DU auch einen Raum zum Inne-halten, Nach-Denken und Voraus-Schauen suchst – Schau doch dort mal vorbei!
Brigitte Koch | www.das-onlineCoaching.com


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