Lichtung zwischen WOW und AUWEI

von naDUr.at am 17. August 2017 – 15:47 |

Mitten im Wald auf einer Lichtung …
An einem sonnigen Tag Mitte August …
So dicht können Staunen und Erstaunen nebeneinander liegen …

Gerade noch:
WOW! … was für eine Pracht an bunten Flügeln – und ganz nah!
WOW - Lichtung voller bunter Flügel
Er/Kennst DU diese Insekten? Überleg mal!
Hier die Lösungen: LINKSMITTERECHTS

Und plötzlich:
AUWEIA … was für eine Unmenge an Ragweed-Pflanzen
… ganz dicht beieinander und kurz vor der Blüte!
Ambrosia - Ragweed - Fetzenkraut
Das Fetzenkraut ist ein Neophyt – eine „neue“ Pflanze, die ursprünglich aus Nordamerika stammend, zu uns nach Europa (aber auch in andere Erdteile) eingewandert ist.

Das aktuelle Problem mit dieser „neuen“ Pflanze ist, dass ihre Pollen starke Allergien auslösen können. Die Zahl der betroffenen Menschen wird in den nächsten Jahren entsprechend stark ansteigen und auch „Kreuzallergien“ (allergische Reaktionen auf andere Auslöser) können sich ausbreiten.

Von offiziellen Stellen werden daher bereits verschiedenste Gegenmaßnahmen eingeleitet – seit heuer/2017 gibt’s z.B. den Ragweed-Finder für Österreich.
Dort kannst auch DU deine Ragweed-Sichtungen (unbedingt FOTO machen!) eintragen – und somit die „Bekämpfung“ unterstützen. Hier die Anleitung zum Finden/Erkennen & Dokumentieren.

Diese Ragweed-Landkarte ist aber auch für Allergiker_innen informativ – im August und September (da streut das Fetzenkraut seine Pollen in den Wind) werden sie ihren Österreich-Urlaub wohl in weniger stark befallenen Gegenden buchen.
Der Blick auf die Ragweedfinder-Landkarte hat mir selbst gezeigt, dass mein eigener Fund beim Wandern für diese Gegend eigentlich nichts besonderes ist …
Für mich war es aber schon besonders erstaunlich. Nie hätt ich mir gedacht, dass man mitten im Wald auf (quasi) kleine Ambrosia-Felder stoßen kann.
Ob ich allergisch auf diese neue Pflanze bin, konnte ich (zum Glück) noch nicht feststellen – es war noch nicht Blüh-/Pollenzeit …

Die <:3)~~ Maus hat bereits angekündigt, dass sie frühestens im Spätherbst – nach der Ambrosia-Pollenzeit – wieder dort im Wald eine Wanderung machen will …
Ich persönlich glaub aber, sie hat es dann eigentlich auf die Ambrosia-Samen abgesehen ;)


Nebenbei 1: In der griechischen Mythologie bezeichnet „Ambrosia“ u.a. ein betörend duftendes Essen/Getränk der Götter, das sie unsterblich macht. Botaniker_innen haben eine ganze Pflanzengattung in Amerika den Namen „Ambrosia“ umgehängt. Von all diesen ist aber nur eine – nämlich nur die „Ambrosia artemisiifolia“ (Beifußblättriges Traubenkraut) – das aktuelle/neue Problem.

Nebenbei 2: Der bei uns heimische Beifuß – ein tolles Duft- & Gewürzkraut – gerät leider durch die Ausbreitung und Verwechslung mit der Ragweed-Ambrosia auch unter Druck.
Es wäre daher sUUUper, DU suchst nicht nur nach dem neuen Fetzenkraut, sondern findest beim Suchen auch Gefallen am alten Gemeinen Beifuß (Artemisia vulgaris) und seiner vielseitigen Verwendbarkeit :)


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Spiel: Frühling mit naDUr.at

von naDUr.at am 17. April 2017 – 17:04 |

Versprochen ist Versprochen … hier das Online-Memo-Spiel:
Frühling in der Natur mit naDUr.at

naDUr-spiel-fruehling

Eigentlich wollte ich dich ja in die bunte, österliche Blumenwelt hinausschicken – aber bei den aktuellen Temperaturen ist es wohl doch besser, DU erfreust dich an den Frühlingsfarben mit dem Online-Spiel anstatt in den April-Regen rauszutanzen.
Zum Glück hatte ich noch ein paar digitale Bilder vom sonnigen März auf der Festplatte ;)

Viel Spaß & wenn die Sonne wieder lacht, kannst Du die online entdeckten Frühlingsblumen auch in der analogen Natur suchen!

Nebenbei: Etwas Gutes hat das aktuelle Wetter ja – ich hab ein neues Wort gelernt: „Graupelschauer“ – klingt besser als es sich anfühlt ;) Der Graupel hat auch einen kleinen Bruder – den Griesel … aber das ist eine andere Geschichte. Und falls Du nicht so lange warten willst, mach doch einfach selbst einen digitalen oder analogen Recherche-Spaziergang zum nächsten Lexikon …


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… es ist sternenkalt

von naDUr.at am 7. Februar 2017 – 08:27 |

In 5 Monaten werden wir nicht mehr dran denken, …

… aber heute – jetzt, wo in den Baumärkten schon Anzuchterde angeboten wird – ist es schon seltsam, wenn sich die Welt in Eiskristalle und Schneeflocken hüllt … und dabei vielerlei Sterne bildet.

Sterne aus Schnee

… aber auch schön – so am Foto :)

Sterne schauen im Winter – mit der Nase am Boden <:3)~~


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Es ist was es ist …

von naDUr.at am 8. Januar 2017 – 18:08 |

Für die einen ist es ein cooles Schneehauberl …

Winterroseknospe

… für die anderen eine konservierte Winterknospe …

Es ist was es ist … und was ist es für dich?

Für mich ist es der Beweis, dass endlich die weiße Jahreszeit begonnen hat! :)


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Staun Baum … wissen statt fürchten

von naDUr.at am 12. Dezember 2016 – 09:19 |

Eigentlich hat es als WoW-Augenblick für mich gegonnen …

Staunen über Baumobjekt: Hornissen-Nest

Als dann aber eine Oma neben mir auch in den Baum hochgeschaut hat, weil sie meine Kamera entdeckt hat … und sie dann ihren beiden Enkerln erklärt hat, dass da ein Vogel drinnen wohnt … hab ich erst recht gestaunt …
… und sogleich den Kopf geschüttelt und gesagt:
„Nein nein, das ist ein Hornissen-Nest, kein Vogel-Nest!“

Und was denkst Du ist dann passiert?
Die Oma hat die Kinder genommen, sich weggedreht und gemeint: „Kommt schnell hier weg, da wohnen ganz schreckliche Tiere …“
Jetzt war ich echt paff …

Damit DU dich bei deiner nächsten Hornissen-Nest-Entdeckung nicht fürchtest sondern beeindruckt staunen kannst, hier ein paar Punkte zum Wissen rund um dieses (großteils geschützte Insekt) aus der Wespenfamilie:

  • Ein Hornissenstaat ist einjährig – nur eine Jungkönigin überlebt für das nächste Jahr.
  • Hornissen überwintern einzeln – zumeist in geschützten Baumspalten.
  • Hornissen legen jedes Jahr ein neues Nest an – alte Nester sind also leer.
  • Hornissen sind friedlicher als Bienen und normale Wespen – sie flüchten, außer Du bedrohst ihr Nest.
  • Hornissen-Gift ist – bis zu 15mal – schwächer als das einer Honigbiene.
  • Die Überwinterung von Hornissen dauert zwischen 6 und 8 Monate – Du wirst im Winter also keine Hornissen sondern höchstens die alten, leeren Nester der vergangenen Generation entdecken …

… daher kannst Du über dieses beeindruckende Objekt hoch oben im kahlen Baum – jetzt im Winter ganz in Ruhe – staunen!
Staunen über Baumobjekt: Hornissen-Nest auf einem Maroni-Baum

Nutz doch die ruhige Winterzeit, um mehr über die Hornisse und ihren kurzen Lebenszyklus zu lernen, damit Du nächstes Jahr etwas über dieses Insekt weißt und dich nicht fürchtest, wenn Du es siehst.

 


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