… es ist sternenkalt

von naDUr.at am 7. Februar 2017 – 08:27 |

In 5 Monaten werden wir nicht mehr dran denken, …

… aber heute – jetzt, wo in den Baumärkten schon Anzuchterde angeboten wird – ist es schon seltsam, wenn sich die Welt in Eiskristalle und Schneeflocken hüllt … und dabei vielerlei Sterne bildet.

Sterne aus Schnee

… aber auch schön – so am Foto :)

Sterne schauen im Winter – mit der Nase am Boden <:3)~~


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Es ist was es ist …

von naDUr.at am 8. Januar 2017 – 18:08 |

Für die einen ist es ein cooles Schneehauberl …

Winterroseknospe

… für die anderen eine konservierte Winterknospe …

Es ist was es ist … und was ist es für dich?

Für mich ist es der Beweis, dass endlich die weiße Jahreszeit begonnen hat! :)


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Staun Baum … wissen statt fürchten

von naDUr.at am 12. Dezember 2016 – 09:19 |

Eigentlich hat es als WoW-Augenblick für mich gegonnen …

Staunen über Baumobjekt: Hornissen-Nest

Als dann aber eine Oma neben mir auch in den Baum hochgeschaut hat, weil sie meine Kamera entdeckt hat … und sie dann ihren beiden Enkerln erklärt hat, dass da ein Vogel drinnen wohnt … hab ich erst recht gestaunt …
… und sogleich den Kopf geschüttelt und gesagt:
„Nein nein, das ist ein Hornissen-Nest, kein Vogel-Nest!“

Und was denkst Du ist dann passiert?
Die Oma hat die Kinder genommen, sich weggedreht und gemeint: „Kommt schnell hier weg, da wohnen ganz schreckliche Tiere …“
Jetzt war ich echt paff …

Damit DU dich bei deiner nächsten Hornissen-Nest-Entdeckung nicht fürchtest sondern beeindruckt staunen kannst, hier ein paar Punkte zum Wissen rund um dieses (großteils geschützte Insekt) aus der Wespenfamilie:

  • Ein Hornissenstaat ist einjährig – nur eine Jungkönigin überlebt für das nächste Jahr.
  • Hornissen überwintern einzeln – zumeist in geschützten Baumspalten.
  • Hornissen legen jedes Jahr ein neues Nest an – alte Nester sind also leer.
  • Hornissen sind friedlicher als Bienen und normale Wespen – sie flüchten, außer Du bedrohst ihr Nest.
  • Hornissen-Gift ist – bis zu 15mal – schwächer als das einer Honigbiene.
  • Die Überwinterung von Hornissen dauert zwischen 6 und 8 Monate – Du wirst im Winter also keine Hornissen sondern höchstens die alten, leeren Nester der vergangenen Generation entdecken …

… daher kannst Du über dieses beeindruckende Objekt hoch oben im kahlen Baum – jetzt im Winter ganz in Ruhe – staunen!
Staunen über Baumobjekt: Hornissen-Nest auf einem Maroni-Baum

Nutz doch die ruhige Winterzeit, um mehr über die Hornisse und ihren kurzen Lebenszyklus zu lernen, damit Du nächstes Jahr etwas über dieses Insekt weißt und dich nicht fürchtest, wenn Du es siehst.

 


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Dezember & DU

von naDUr.at am 1. Dezember 2016 – 09:11 |

Dezember im naDUr-Faltkalender 2016Der Dezember … schließt den Jahreskreis im naDUr-Faltkalender-Jahr 2016 mit einer Kugel.
Klick doch mal rechts auf das aktuelle Monatsmotiv.

Die Kugelform ist in der Natur recht häufig zu finden – oft nicht perfekt rund, aber immer optimal an ihr Umfeld angepasst.
Überleg mal kurz, welche natürlichen runden Sachen dir einfallen:
Anschließend kannst Du hier einige Vorschläge finden – einfach die Leerstellen zwischen den _Unterstrichen_ markieren.
_Orange, Perle, Regentropfen, Pusteblume, Seifenblase, Pfefferkorn, Lachs- & Schneckeneier, Kugelblitz, Mond, …_

Na, ist da was dabei, an das DU auch gedacht hast?
So, und jetzt schau mal auf deine Zehenspitzen runter – und dann schau weiter nach unten – ganz weit runter: Der Planet Erde auf dem Du stehst ist nämlich auch eine Kugel im Weltall ;)

In der Natur gibt es viele Kugelobjekte, weil sie eine ideale Form ist, um bei minimaler Oberfläche maximales Volumen (Luft, Fruchtfleisch, Wasser, …) zu verbinden.
Und darüber hinaus ist sie optimal in alle Richtungen gleichermaßen zu bewegen/kugeln – was die aktiven Spieler*innen bei den Bällen beim Ball- & Billiard-Spielen, den Murmeln beim Murmeln und den Kugeln beim Kegeln oder Boccia-Spielen sehr zu schätzen wissen.

Jetzt im Dezember wirst Du auch viele Glaskugeln an Weihnachtsbäumen entdecken können – vielleicht siehst Du sogar einen Mistelzweig, der noch kleine weiße Beeren drauf hat? Oder Du betrachtest die Orangen und Äpfel in deiner Nikolotüte diesmal mit etwas anderen Augen … ;)

Apropos anders und das Schließen des Kreislaufs – erinnerst Du dich noch? Vor genau 4 Jahren konntest Du hier auf www.naDUr.at lernen, selbst eine Weihnachtskugel aus zwei Weihnachtskarten zu basteln – vielleicht hast Du ja heuer wieder Freude an solchen recycelten runden Sachen :)

PS.: „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.“ (zitiert nach Francis-Marie Martinez Picabia)

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ DANKE! ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Der naDUr-Faltkalender 2016 „Natur nimmt sich Raum!“ wurde ermöglicht durch die Kooperation mit www.das-onlineCoaching.com
Falls DU auch einen Raum zum Inne-halten, Nach-Denken und Voraus-Schauen suchst – Schau doch dort mal vorbei!
Brigitte Koch | www.das-onlineCoaching.com


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PeDition: Rettet das Staunen!

von naDUr.at am 25. Oktober 2016 – 11:03 |

Damit DU einen Eindruck bekommst, wie erstaunt ich war, dass das zufällige Staunen in der Natur in Gefahr ist, möchte ich dir zuerst die Geschichte aus meinem Blickwinkel erzählen …

Botanisches zum Staunen: Blaue Ding in Schönbrunn Es war ein teilweise sonniger Herbsttag – das ist schon echter Luxus heuer.
Nachdem ich keine Ahnung hatte, wie lange ich im Trockenen unterwegs sein kann, hab ich mich für einem Fotobummel in einem öffentlichen Park entschieden – Schönbrunn, Wien. Dort gibt es ein Eckerl, da kannst Du das ganze Jahr über erstaunliche Flora staunen: Den (alten) botanischen Teil des Parks.
Und da lag was Seltsames im Gras …
Und als ich es berührte, war es ein komisches, unerwartetes Gefühl – „bamstig“ würd ich auf spontan Österreichisch dazu sagen.
Aber irgendwie auch leicht ledrig, trocken – irgendwie cool … und v.a. sehr einzigartig speziell.

Mit einem Wort: WoooW!

Botanisches zum Staunen: BlauschoteDie kurze Herbstrunde im Park hat bereits nachhaltig Eindruck hinterlassen – hat sich aus“gezahlt“!

Ein Blick in die nahegelegene Botanik brachte weitere Erkenntnisse:
Das blaugraue Ding stammt von einem Strauch – und wo eines ist, da sind zumeist auch mehrere!
Die Suche nach dem botanischen Schildchen brachte zum Erlebnis auch ein neues Wort: „Blauschotenstrauch“ – gut, das ist ziemlich naheliegend und somit merk-würdig :)

Zuhause wurde es noch merk-würdiger, denn laut Websuche ist mein neues WoooW-Wissenobjekt auch als „Blaugurke“ oder im Heimatland China als „Katzenkotgurke“ bekannt. Super! Das Bild geht mir jetzt wohl nicht mehr aus dem Kopf ;)

Botanisches in Not: Blaugurke in Schönbrunn

Die <:3)~~ freute sich besonders zu hören, dass diese blaue Gurke auch essbar ist … was ich persönlich nicht kontrollieren werde, weil mir das Wortbild „Katzenkot“ sicher nicht in den Mund kommt :-/

Bis hierher also der merk-würdige Staunen & Lernen-Teil der Geschichte.


Aber jetzt wird es erst richtig ver-rückt und ver-ärgernd: Denn (m)eine zufällige – im Sinne von ungeplant zu-gefallene – erstaunliche Erkenntnisgelegenheit ist in Gefahr!
Wenn es nämlich nach den Plänen der nahen Zoobetreiberfirma geht, soll der öffentliche, botanische Garten in das Gelände des Tierparks eingezäunt werden, um einen weiteren Rast & Ruheplatz für die zahlende Zookundschaft zu haben.

Mit zwei Worten: Sicher nicht!

Das haben sich viele viele andere Park-Spazierer/innen und Botanik-Stauner/innen auch gedacht – eine Bürger/innen-Initiative gestartet und eine Petition (Zu-Fußgehende nennen dies auch gern PeDition, von pedes (lat.) = Füße, per pedes = zu Fuß) für den Erhalt und den freien, öffentlichen Zugang zum botanischen Teil des Gartens ins Parlament eingebracht.
Auch DU – egal wwwo Du wohnst – kannst dafür unterschreiben, dass die Möglichkeit zum Staunen – in und mit der Natur – rundum alle Jahreszeiten gratis, freizugänglich und selbstbestimmt (je nach Lust, Laune, Zeitressource und Wetter) bleibt:

» Die Petition zum Erhalt unterschreiben und der Forderung zustimmen:
„Sicherstellung, dass der Botanische Garten in Schönbrunn erhalten und öffentlich frei zugänglich bleibt“
Hintergrunddetails auch in Die Presse (16.10.2016) zum Nachlesen & Nachdenken.

» Auf der fb-Seite der Bürger/innen-Initiative die Entwicklung beobachten:
Und deine Solidarität durch ein „Gefällt mir“ ausdrücken.

Botanisches in Not: Zniachtl in Schönbrunn» Noch schnell den Park als botanische Anlage anstatt als Rastplatz mit Jausenstation für müde Zookundschaft besuchen:
Und unbedingt viele viele Fotos machen – wer weiß, was dort nach dem Zugang noch den Betreiberinteressen geopfert wird – vielleicht müssen alle „unattraktiven“ Pflanzen (hier ein putziges Exemplar als ZwutschkiZniarchtl) einem Sonnenschirm Platz machen.

Botanisches in Not: Staunen in Schönbrunn» Noch schnell einen Wienbesuch planen – und dich überraschen lassen, was dich alles im botanischen Teil des Schönbrunner Parks (einem der ältesten botanischen Gärten Österreichs!) zum Staunen bringt! Und was es vielleicht dort bald nicht mehr gibt …

Als Belohnung für dein Engagement zum Erhalt des kostenfreien Staunens in Schönbrunn – und für das Lesen bis hierher – möchte ich dir ein Bild des Blauschotenstrauchs schenken!
Gern auch zum Weiterschenken, Weiterleiten, Teilen … und Erinnern, dass die Natur dich immer wieder zum Staunen bringen kann, ganz einfach so, zufällig und kostenlos … wenn Du auf sie schaust :)
Danke!

Danke für deine Unterstützung: Pedition für den Erhalt und den freien Zugang zum botanischen Teil in Schönbrunn, Wien


abgelegt in aKtiveZ, flOra |
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