Danke – auf kleinstem Raum

von naDUr.at am 24. Dezember 2016 – 16:24 |

Äpfel, Nüsse, Zitrusduft …
Zimt, Nelken und vielleicht eine Mandel zur Dekoration?
Na, woran denkst Du jetzt?

Und vermutlich hast Du beim Denken auch grad gelächelt :)

Vor zwei Tagen hab ich eine Erdnuss entdeckt, die war winzig – und doch war darin Platz für zwei. Zu schade zum gedankenlosen Knabbern – zu besonders zum einfach nur Behalten.

Die beiden Nüsslein auf engstem Raum, erinnern doch ein wenig …

Zwei Erdnüsse auf engstem Raum erinnern an ...

… Na?! Siehst Du es auch?

Heute ist der 24.12.2016 – ein Tag, an dem sich viele Menschen – rund um die Welt – Geschenke machen & Danke sagen …

Zwei fröhliche Erdnüsse auf engstem Raum - Danke!

… und sich daran erinnern, dass es vor 2016 Jahren nicht viel brauchte, um das Besondere selbst im Einfachsten zu erkennen. Und dass im Kleinen oft mehr Geschenk & Freude steckt, als jemand in großen Päckchen verstauen kann.

www.naDUr.at wünscht dir für dein Fest & die Feiertage
viele kleine Gelegenheiten zum Staunen & Lächeln!

Nebenbei: Auf die beiden kleinen Nüsslein, freut sich jetzt die Maus <:3)~~
Und sie will sie sogar teilen … ich bin echt überrascht – das muss an der Weihnachtsstimmung liegen – ich sag jedenfalls: DANKE! :)


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Was stinkt denn da – zur Weihnachtszeit?

von naDUr.at am 6. Dezember 2016 – 13:40 |

Es ist sooooo ein toller klarer, blauer Wintertag gewesen …
Eiskalt, aber super Farben beim Fotografieren am Rathaus-Platz … bis, ja bis die Nase trotz Kälte aktiv wurde und sich rümpfte. Schnupper schnupper …
Ja, kein Zweifel – da ist irgendwo ein weiblicher Ginkgo-Baum in der Nähe! 
Siehe da – die Nase hat ihn vor den Augen entdeckt ;)

weiblicher Ginkgo Baum beim Wiener Rathaus

Ginkgos sind zweihäusig – es gibt männliche und weibliche Bäume.
weiblicher Ginkgo Baum beim Wiener RathausWenn sie gesetzt werden – etwa in Parks – kann man sie aber nicht unterscheiden. Erst wenn sie groß sind, so mit 20-30 Jahren erkennt man, ob ein Baum Samen produziert und daher weiblich ist. Wenn man den Geschichten glauben darf, dann kann er einige tausend Jahre alt werden – was sind da schon 20 Jahre bis zur Geschlechtsreife ;)

Während die einen über die Ginkgo-Stink-Kugeln die Nase rümpfen, freuen sich die anderen über die Samen und Blätter. Beiden werden als Tees, Pulver oder Kerne oft magische Kräfte zugeschrieben – Ginkgo-Extrakte werden mittlerweile sogar in der westlichen Medizin genutzt.

Überhaupt ist der Ginkgo-Baum von großer Symbolkraft und mit entsprechend beeindruckenden Geschichten umgeben. Einerseits werden Ginkgos in Asien als Tempelbäume und Wohnorte von Geistern gefürchtet und verehrt. Andererseits erzählt eine Geschichte davon, dass ein Ginkgo-Baum bei der Atombomben-Explosion in Hiroshima in Flammen aufging – aber bereits im selben Jahr wieder ausgetrieben hat und weiterlebte.
Sechs weitere Ginkgo-Bäume die die A-Bombe überlebten sind dokumentiert.

Apropos Ginkgo & Feuer!
Ginkgo Keramik WienAm selben Abend, als ich den Baum am Wiener Rathaus-Platz erschnupperte, hab ich auf einem Kunst-Weihnachtsmarkt Romana Widder-Lunzer kennengelernt – nun eigentlich hab ich zuerst ihre gebrannten Ginkgo-Keramiken entdeckt … und dann sind wir ins Gespräch gekommen und haben uns gegenseitig vielerlei Geschichten über diesen besonderen Baum erzählt.

Sie hat mir berichtet, wie einfach es ist, kleine Ginkgo-Bäume selbst zu ziehen und dass sie jedes Jahr im Frühling einen kleinen Wald großzieht, um ihn dann bei ihrer Frühlingsausstellung an Besucher*innen zu verschenken. Wir haben uns zu den verschiedenen weiblichen Ginkgo-Standorten in Wien ausgetauscht und sind gemeinsam über den riesigen denkmalgeschützten Baum beim Schönbrunner Park ins Schwärmen gekommen.

Ginkgo Keramikatelier Wien

Willst DU dich auch von der Magie der Geschichten, Erfahrungen & Keramiken begeistern lassen?
Jetzt vor Weihnachten gibts noch einige Termine am 10.+11.12. sowie 15.-18.12.2016 in Wien, um Romana Widder-Lunzer und ihre Werke kennen zu lernen. Und dann nutz die Gelegenheit und frag sie doch, warum der Ginkgo auch „Großvater/Großmutter-Enkel-Baum“ genannt wird ;)


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Ich lerne gerne! Auf den Spuren der Biene Maja

von naDUr.at am 14. September 2016 – 08:24 |

Das Lernfestival*AT hat heuer das Motto „e-LERNEN :: online + offline“
Am Freitag 16.9.2016 warten 5+2 Rätselstationen rund im die Biene Maja auf Neugierige jeden Alters … im Antiquariat Klabund, 1090 Wien.

Lernfestival 2016 - Biene Maja, Antiquariat Klabunduariat

Details zu dieser Lern(freude)aktion und allen anderen kostenlosen Mitmach-Aktionen beim diesjährigen Lernfestival*AT unter www.Lernfestival.AT


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Regen.Wald … in Wien

von naDUr.at am 21. August 2016 – 10:27 |

… da bieg ich nichts ahnend um die Ecke und dann … WOW!

Regen.Wald2 - Installation am Dornerplatz, Wien

… und dann treff ich auch noch die Künstlerin und sie erklärt mir, warum jetzt hier ein grauer Betonplatz in allen Farben des Regenbogen-Spektrums strahlt:

Regen.Wald2 – heißt diese Installation am Wiener Dornerplatz.
Gemeinsam haben Karin Prauhart und Alain Tisserand – selbst Anwohner*innen am Platz – den Wunsch der Leute nach mehr „Grün & Schatten“ zum Verweilen ernstgenommen und schon letztes Jahr einen Regen.Wald geschaffen. Und weil viel Grün & Wald & Freiraum auch der Seele gut tun … fand heuer im Regen.Wald2 auch schon ein öffentliches Picknick statt.
Details zum Projekt kannst DU hier bei spaceandplace nachlesen.

Licht- & Schatten-Spiel im Regen.Wald2Jetzt aber erzähl ich dir, was DU nur vor Ort unter den Regen-/Sonnenschirmen erleben kannst:
z.B. Licht und Schatten – Spiele dazu kannst Du dir selbst ausdenken :)

z.B. am 17. September 2016 – ab 17 Uhr landet die Geschichte des Kleinen Prinzen in 7 Sprachen im Regen.Wald2 – der Platz des Staunens wird zu einem Ort des Lauschens. So bunt wie die Farben sind auch die Menschen, die in ihren Muttersprachen gemeinsam die Reise des kleinen Prinzen – von Planet zu Planet – von Erkenntnis zu Wissen und Weisheit begleiten.

Geh hin – Schau hin – und lausche …
… dem Regen.Wald am Dornerplatz <:3)~~


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Juni & DU

von naDUr.at am 1. Juni 2016 – 11:33 |

Juni im naDUr-Faltkalender 2016In Österreich findet heuer der „Europäische Nachbarschaftstag“ am 3. Juni 2016 statt.
Es ist ein gemeinsames Fest der Menschen, die in (d)einer Umgebung leben – die DU sicher schon öfters gesehen hast, denen Du vielleicht schon öfters freundlich zugenickt hast oder die Du sogar regelmäßig grüßt. Denn „Nachbarschaft ist mehr als nur nebeneinander wohnen“ – gerade in Städten muss man sich um die sozialen Beziehungen mit den Menschen im nahen und weiteren Umfeld (in Wien heißt das dann Grätzl) aktiv bemühen. Also warum nicht mit einem gemeinsamen Fest?
Naheliegend, dass jedes Fest den Charakter der Menschen wiederspiegelt, die sich aktiv beteiligen. Und so ist JEDES NachbarschaftsFEST am NachbarschaftsTAG auch ANDERS … und manchmal entwickelt sich aus reiner Nachbarschaft auch eine Freundschaft …

Das Juni-Kalendermotiv im naDUr-Kalender (rechts auf das Bildmotiv klicken) möchte dir einen „Nachbarn“ vorstellen, dem Du vor allem in Städten öfters begegnen kannst:
Der Blauglockenbaum – auch Kaiserbaum genannt.
Er ist sehr schnellwachsend – die Samen des Vorjahres lassen dich jetzt 1Meter hohe Jungbäume entdecken.
Schau dich doch mal in deiner Nachbarschaft um und achte auch auf Ritzen und Winkel – vielleicht entdeckst Du dabei, dass da ein kleiner Kaiser in deiner Nachbarschaft lebt!? :)
In Parks sind die Bäume freilich bereits groß – und machen dort im Frühling ihrem Namen als blühende Blauglockenbäume alle Ehre.

Der Kaiser(baum) in deiner Nachbarschaft ist übrigens ein „neuer Nachbar“.
Ursprünglich kommt der Blauglockenbaum aus Ostasien/China – und sein Holz ist was ganz Besonderes: Der Blauglockenbaum hat nämlich Klangholz – es wird daher gern für Musikinstrumente verwendet.
Speziell in Wien gibt es viele dieser „Kaiserbäume“. Warum wohl?
Erraten! Der Kaiserbaum war der Lieblingsbaum vom früheren Kaiser Franz Joseph I. Diesem wird übrigens heuer zu seinem 100. Todestag in Österreich u.a. mit einer Sonderausstellung gedacht.
Auch in Japan ist der Kaiserbaum in höchste Regierungskreise aufgestiegen: Zuerst im Wappen des früheren japanischen Kaiserhauses und noch heute im Wappen des Premierminister-Kabinetts. Normale, nichtBLAUblütige Menschen tragen das „Kaiserblau“ noch heute als 500-Yen-Münze mit sich herum :)
500yen-S57

Noch ein kleiner Tipp für dich: Die Samenkapseln des Blauglockenbaumes sind nussgroß und daher im Herbst kaum zu übersehen. Da er wirklich sehr schnell keimt und wächst kannst Du ihn rasch selbst ziehen – quasi: Zieh dir doch einfach einen eigenen kleinen Kaiser – oder eine Kaiserin – im Garten oder im Topf ;)

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ DANKE! ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Der naDUr-Faltkalender 2016 „Natur nimmt sich Raum!“ wurde ermöglicht durch die Kooperation mit www.das-onlineCoaching.com
Falls DU auch einen Raum zum Inne-halten, Nach-Denken und Voraus-Schauen suchst – Schau doch dort mal vorbei!
Brigitte Koch | www.das-onlineCoaching.com


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