2011 – Dezember kennt Dich

von naDUr.at am 30. November 2011 – 08:33 |

Als Kind bin ich auf fast jeden Baum geklettert.
Jetzt hab ich kürzlich zu hören gekriegt: „Das tut man nicht, da werden die Bäume kaputt!“ Eine Oma hat das zum Enkerl im Park gesagt.
Das hat mich schon ein wenig stutzig gemacht – und traurig, weil das Kind später vielleicht mal nicht sagen kann: Als Kind bin ich auf viele Bäume geklettert.

2011 - Kalenderblatt Dezember

Natürlich wird der Baum nicht kaputt, nur weil man auf ihn hinaufklettert.
Die meisten Bäume sterben bei uns, weil sie das Stadtklima und die Luft“qualität“ nicht vertragen. Viele aber auch, weil sie eigentlich gar nicht in unseren Breiten wachsen würden oder wachsen wollen würden, wenn sie gefragt worden wären. Aber niemand hat sie gefragt, wo sie ihr Zuhause aufschlagen und Wurzel schlagen wollen.

Zum Klettern gibt es in den Parks der Stadt Klettertürme – natürlich aus Holz, ist ja ein tolles Material zum Rumklettern.

Darunter ist Baumrinde gestreut, damit das Toben und Hinfallen nicht so weh tut. Die Baumrinde ist mit Chemie behandelt, damit sie länger wie neu ausschaut. Wenn man hinfällt, kriegt man zwar keine Kratzer aber atmet imprägnierten Rindenmulchstaub ein und hat schwarz verklebte Nasenlöcher.
„Da sollte man nicht spielen, da werden die Kinder kaputt!“ würden vielleicht die Bäume warnen – aber auf sie hört ja niemand.

Jetzt im Dezember, wenn es kalt ist und die Bäume Winterschlaf halten, träumen sie vielleicht von der „Alten Zeit“, als sich die Kinder abmühten, um auf sie raufzuklettern. Als es haufenweise Kratzer an Ellenbogen und den Knien gab, weil der Aufstieg oder der Abstieg zwischen den Ästen nicht so klappte wie er geplant war.
Damals haben beide – Bäume und Kinder – Spuren aneinander hinterließen.
Damals hatte jedes Kind seinen Lieblingsbaum und – so erzählt man sich – jeder Baum hatte auch sein Lieblingskind.
Und beide träumten voneinander – hin und wieder,
und vielleicht auch noch heute …

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2011 – November voller Tropfen

von naDUr.at am 1. November 2011 – 10:11 |

Was im Sommer eine willkommene Abkühlung ist,
lässt im Spätherbst die Kälte bis tief in die Knochen kriechen – der Regen.
Und im November gibt es meist reichlich davon …

Kalenderblatt: November 2011

Ein Regentropfen ist nicht tropfenförmig!
Ein kleiner Regentropfen ist – wenn er aus allen Wolken fällt – kugelförmig.
Ein „normaler“ Regentropfen hat einen Durchmesser von 2-3mm – und ist halbkugelförmig.
Ab 5/6mm Größe teilt sich ein Tropfen durch den Luftwiderstand beim Fallen.
Große Tropfen erreichen eine Fallgeschwindigkeit von rund 8m/s.
Das platscht dann gewaltig beim Aufschlag!

Sind Regentröpfchen kleiner als 0,25mm im Durchmesser, so fallen sie sehr langsam – man nennt sie dann Nieselregen.
Wenn sie ganz ganz winzig sind – fallen sie kaum noch, sie bilden dann einen Nebel.

Vielleicht ist mit diesen paar Informationen der nächste November-Nebel/Nieselregen ein klein wenig weniger nervend für dich :o)

Weiteres Faszinierendes rund um das Wetterphänomen Regen ist bei wikipedia und beim Wissenschaftsmagazin scinexx nachzulesen.

Nebenbei: Was wir uns unter „Tropfenform“ vorstellen entsteht, wenn sich Flüssigkeit von irgendwo ablöst – und je nach Größe kugelig oder halbkugelig – dem Weg der Schwerkraft folgt. Diese allgemeine Tropfenform wird auch häufig mit dem Begriff „Träne“ bezeichnet.
Die Tränenflüssigkeit ist sehr wichtig für unsere Augen – sie wird mit jedem Blinzeln als Tränen“film“ über das Auge verteilt und hält es gesund.
Beim Weinen – egal ob aus Traurigkeit oder Freude – quillt die Flüssigkeit über die Lidränder als Tropfen hinaus und kullert als Träne über das Gesicht. Wenn aus Trauer oder Freude die Tränentropfen kugeln, verändert sich dabei die chemische Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit – denn „jede Träne erzählt eine eigene Geschichte …“

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2011 – Oktober bringt auf den Boden

von naDUr.at am 30. September 2011 – 14:19 |

Es fällt das Obst – es fallen die Kastanien, Eicheln, Nüsse und die Blätter …

Kalenderblatt Oktober 2011

Wer lang genug mit einem offenen Sackerl unter den Bäumen steht, dem fallen die Früchte von selbst in den Schoß …
Meistens bleibt Obst aber auch einfach liegen – niemand will es oder die es wollen, vielleicht sogar brauchen, dürfen es sich nicht nehmen.

Es geht auch anders: Die Initiative Mundraub.org hat eine Online-Landkarte gestartet, wo Früchte aller Art von ihren BesitzerInnen frei-gegeben sind. (Und das sind viele – auch in Österreich – drum ein bissi Geduld beim Aufrufen der Webseite :-)
Es geht natürlich auch einfacher, offline und persönlicher, indem Du z.B. einen Zettel an den eigenen(!) Baum hängst:

Gratis-Obst sucht ObstliebhaberInnen!
Dieser saftige Kronprinz Rudolf will Dir den Tag versüßen – lass ihn Dir schmecken!
PS.: Bitte beim Pflücken den Baum nicht beschädigen – und Klettern auf eigene Gefahr!
PPS.: Vielleicht hinterlässt Du uns auch eine kurze Nachricht im Notizbücherl, das am Baumstamm dranhängt – Danke!

Auf diese Weise kommt nicht nur mehr Obst aus der Umgebung unter die Leute – manche Pflückfreudigen kommen vielleicht auf den Geschmack von seltenen Sorten, die es in den Importkisten der Supermärkte leider nicht mehr gibt.

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2011 – September und das Besondere

von naDUr.at am 2. September 2011 – 18:33 |

Wir können zum Mond fliegen, …
Atombomben bauen, haben Computersoftware, Digitalkameras und die Büroklammer erfunden.
Menschen sind schon was ganz Besonderes …

Kalenderblatt September 2011
(NACHTRAG: Sorry, der Monat hat eigentlich nur 30 Tage – bitte einfach selbst rausstreichen – Danke!)

Der Mount Everest gilt mit 8.848 Meter als der Höchste Berg der Welt.
Der Wanderfalke jagdt mit 330km/h und ist somit das schnellste Tier der Welt.
Eine kleine Fichte ist der älteste Baum der Welt und steht seit fast 10.000 Jahren mitten in Schweden.
Der höchste Baum der Erde ist 115 Meter hoch, heißt Hyperion, steht in Kalifonien und ist ein Mammutbaum.
Der größte Baum der Welt heißt General Sherman Tree, ist zwar nur 84 Meter hoch, hat aber einen dickeren Stamm als Hyperion und ist somit insgesamt „bigger“.
Die <:3)~~ möchte noch erwähnen: Als kleinste Säugetiere der Welt gelten mit ca. 3cm Körpergröße und rund 2 Gramm Körpergewicht die Etrusker-Spitzmaus und die Schweinsnasen-Fledermaus.
Die Natur ist schon was ganz Besonderes …

Nebenbei:
Die Natur hat ja irgendwie auch den Menschen erfunden – ist schon irgendwie besonders (riskant) ;-)

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2011 – der August macht sich wichtig

von die <:3)~~ am 1. August 2011 – 13:05 |

Laut Wikipedia kommt das Wort Humor vom Antiken [h]umor – was soviel wie Feuchtigkeit/Saft bedeutet. Damit war schon bei den alten Griechinnen und Griechen die Balance der Körpersäfte gemeint, die für Gesundheit und Wohlbefinden zuständig sind. Womit wir dann nach 2500jähriger europäischer geistesphilosophischer Entwicklung bei der neuzeitlichen Allerweltsweisheit wären: Lachen ist gesund.

Humor kann – muss aber nicht – ganz nüchtern betrachtet werden ;-)
Demnach bezeichnet das Wort „die Tendenz speziell durch geistige Erfahrungen ein Lachen zu provozieren und Unterhaltung zu bieten.“ (vgl. Englisch „Humour“ – nicht zu verwechseln mit dem Britischen Humor).

Und damit wären wir schon bei der wichtigsten Voraussetzungen für Humor und folglich auch guter Gesundheit:
Für Humor braucht es Hirn!
Kalenderblatt August 2011
Wer hat hier jetzt (nicht) gelacht?!

Und mehr ist dazu eigentlich auch nicht zu sagen …

. . . . . . . . . meint dazu die <:3)~~ . . . . . . . . .

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