Die Zeit ist … Reif

von naDUr.at am 12. Dezember 2013 – 10:12 |

~ ~ ~ Hier ist eine Antwortoption zur Dezember-Frage im Wasser-Kalender 2013 ~ ~ ~

Dezember im naDUr-Wasser-Kalender 2013Es ist Zeit.
Das letzte Kalenderblatt im naDUr-Wasser-Kalender 2013 ist auf die JahresZeit abgestimmt.
Es wird kalt – die Nächte eiskalt. Es regnet oft – und oft auch öfter. Die Luft ist feucht – der Morgen neblig.

Wenn all das dich nicht abschreckt, um nach draußen zu gehen, dann erwartet dich manchmal eine winterliche Märchenlandschaft …
Die Zeit ist Reif.

Die Zeit ist ReifWenn hohe Luftfeuchtigkeit auf eiskalte Objekte trifft, dann kristallisieren die Nebeltröpfchen an den rauhen Oberflächen: der Reif.
Eine zarte, verzauberte Landschaft entsteht … bis die Sonne die Luft und die Natur wieder über den Gefrierpunkt erwärmt.

Nebenbei: Wenn nicht die Natur sondern die feuchte Luft eiskalt ist und an Objekten auskristallisiert, dann nennt man dieses Phänomen: Raureif (oft beeindruckend gegen die Windrichtung kristallisiert).
Optisch sind Reif und Raureif manchmal schwer zu unterscheiden, aber wenn Du selbst draußen bist und Du dabei das Gefühl hast „die feuchte Atemluft gefriert“, dann wanderst Du durch eine märchenhafte Raureif-Welt.
Die Zeit ist ReifBeschränkt sich die Zauberwelt rundum jedoch auf die unteren, bodennah durchgekühlten Höhenmeter – dann ist das ein Anzeichen dafür, dass die Natur nachtgekühlt und die Luft etwas wärmer ist und dich daher eine Reif-Welt umgibt.

Keine Sorge – mit der Zeit wird es ja im Winter immer kälter und dann stehen auch die Chancen auf Raureif nicht schlecht :-)
Die Warte-Zeit kannst Du z.B. mit dem Selbststudium von Reif-Kristallen im Tiefkühlfach überbrücken ;-)

Schönen & verzauberten Rutsch in den Winter …


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2013 – November steht suchend mitten im Fluss

von naDUr.at am 14. November 2013 – 18:02 |

~ ~ ~ Hier ist eine Antwortoption zur November-Frage im Wasser-Kalender 2013 ~ ~ ~

November im naDUr-Wasser-Kalender 2013Das ist dir sicher auch schon öfters passiert – da tüftelt man so lange an der Lösung einer Frage rum und übersieht dabei das Naheliegendste: Die Frage selbst ist sinnlos. 

„Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen“, heißt es weise in einem deutschen Sprichwort – und wenn Du das mal zuhören kriegst, bedeutet das durch die Blume: Du hast dich verzettelt!
Lehn dich also am besten mal zurück und betrachte das Problem mit etwas Abstand – und vielleicht unter einer neuen, übersichtlichen Perspektive. Und schon liegt die Lösung (hoffentlich) ganz nah.

Mitten im Fluss das Wasser suchen – ist die lateinische Variante der Erkenntnis, dass man vor lauter Detailversessenheit nicht den Überblick verlieren und auf das Wesentliche vergessen soll.
Also: Medio flumine quaerere aquam! Irgendwie eine nette Art, jemanden (und sich selbst) von sinnlosen Verzettelungen abzubringen – indem man gezwungen wird, einem lateinischen Spruch nachzurecherchieren und so selbstverständlich von der Ausgangsfrage abkommt ;)

Zaunpfahl (zum Winken)Aber ob daraus die Weisheit entsteht, dass es sich damit um einen Wink mit dem Zaunpfahl gegen das Verzetteln handelt – wird sich wohl in jedem Anlassfall neu zeigen.
Nunja, sonst winkt man halt mit dem Scheunentor oder gleich mit dem ganzen Wald ;)


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2013 – Oktober gleitet ganz natürlich ab

von naDUr.at am 3. Oktober 2013 – 17:05 |

~ ~ ~ Hier ist eine Antwortoption zur Oktober-Frage im Wasser-Kalender 2013 ~ ~ ~

Oktober im naDUr-Wasser-Kalender 2013-10Der Herbst eignet sich ganz hervorragend, um den Lotus-Effekt „in-natura“ zu erkunden.
Ob nach einem leichtem Nieselregen, frühmorgens auf Gräsern und Blättern – oder einfach auf frisch gewachsten und polierten Autolacken. Überall stehen die Wassertropfen prall auf horizontalen, glatten Oberflächen und warten darauf, bei der geringsten Störung des Gleichgewichts gleitend der Schwerkraft zu folgen.

Je glatter die Oberfläche, desto weniger kann Wasser daran haften bleiben.
Bei sehr sehr glatten Oberflächen, kann Wasser überhaupt nicht mehr haften und perlt – sofern zumindest eine leichte Neigung existiert – einfach ab. Dabei nimmt es dann auch die winzigsten Schmutzpartikelchen mit und reinigt im Abgang ganz nebenbei die Oberfläche.
Indischer LotusEin Prinzip, dass sich die Lotuspflanze seit Jahrtausenden zur Selbstreinigung ihrer Blätter zu eigen macht. Kein Wunder also, dass der Lotus im Buddhismus als Symbol für Reinheit steht.
Für die Menschen ist dieses Lotusprinzip nicht nur wissenschaftlich, sondern auch kommerziell ein interessantes Phänomen (Lotus-Effekt) zur Selbstreinigung von Oberflächen aller Art – speziell z.B. für Fenster, Häuserfassaden etc. – und so wundert es wohl auch nicht, dass es zur Oberflächen-Versiegelung durch Menschen bereits Patent- & Marken-geschützt ist.

Der Natur ist das egal – solche Formalitäten gleiten an ihr ebenso ab wie anderer Schmutz ;)


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2013 – September spiegelt sich im Wasser

von naDUr.at am 8. September 2013 – 20:18 |

~ ~ ~ Hier ist eine Antwortoption zur September-Frage im Wasser-Kalender 2013 ~ ~ ~

September im naDUr-Wasserkalender 2013Mit ein bissi Glück beim Wetter siehst Du die Herbstfarben nun doppelt – draußen, in der Natur :)
Wenn das Wetter klar und die Wasseroberfläche von Teichen und Seen ganz still ist, dann … kannst Du beeindruckende Verdoppelungen der bunten Jahreszeit genießen!  Wie kommt es dazu?

Und wiedereinmal erklärt die Physik ein Wasserphänomen: WasserspiegelungDie Umwelt spiegelt sich in (allen) sehr glatten Flächen, die das Licht und damit das Bild ganz gerade reflektieren. Es wird dann nicht durch Unebenheiten in alle Richtungen zerstreuen oder durch Eigenfarben zum Großteil verschlucken.
Besonders gut funktioniert diese Reflexion, wenn das Wasser schön tief (sodass man den Grund nicht sieht) und das Licht kräftig und klar ist.

Der Herbst bietet nicht nur ein ideales Licht für solche Wasserspiegelungen, sondern auch die prächtig bunte Kulisse – wie Du auch schon am Titelbild zum naDUr-Wasserkalender 2013 erkennen konntest ;)

Lass dich doch einfach selbst von der doppelten Herbststimmung beeindrucken!
Ab besten live & draußen ;)


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2013 – August erstrahlt im Regenbogen

von naDUr.at am 9. August 2013 – 19:27 |

~ ~ ~ Hier ist eine Antwortoption zur August-Frage im Wasser-Kalender 2013 ~ ~ ~

August im naDUr-Wasserkalender 2013Wenn Lichtstrahlen und Wassertröpfchen aufeinandertreffen entsteht ein bunter Regenbogen …
… bekanntlich wenn es bei Sonnenschein Niesel regnet oder auch wenn ein Springbrunnen seine Wasserfontaine in den Sommerhimmel sprüht.

Schaut super aus! Aber warum wird der Himmel eigentlich bunt?

Jeder kleine Wassertropfen bricht das Licht wie eine Mini-Linse in seine Spektralfarben auf – und das Spektrum streut seine Farben als bunten Lichtstreifen von Violett-Blau-Grün-Gelb-Orange-bis-Rot über den Himmel.

RegenbogenWenn Du genau hinschaust, erkennst Du, dass bei jedem Regenbogen immer der blaue Bereich unten ist – weil das blaue Lichtspektrum stärker gebrochen wird und daher stärker nach unten knickt.
Und wenn Du dir den Himmel um einen Regenbogen noch viel genauer anschaust, entdeckst Du immer auch noch einen zweiten blasseren „Nebenregenbogen“ oberhalb des Hauptbogens. Dieser Nebenbogen hat einen umgedrehten Farbverlauf – unten rot und oben blau.

Wenn Du bei deinem nächsten Regenbogen noch was zu diesem Wetter/Wasserphänomen entdecken willst, dann stell dich mit der Nase Richtung Bogen …
… und schau mal, wo die Sonne im Verhältnis zu dir und dem Regenbogen steht ;)

Viel Freude beim Staunen & viele bunte Eindrücke!

 


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