2013 – Juli streift die Wasser-Grenzen

von naDUr.at am 3. Juli 2013 – 10:39 |

~ ~ ~ Hier ist eine Antwortoption zur Juli-Frage im Wasser-Kalender 2013 ~ ~ ~

Juli im naDUr-Wasserkalender 2013Dort wo sich Wasser und Land begegnen treffen Elemente aufeinander, die sich gegenseitig formen: Schluchten, Klippen, Böschungen, … entstehen und verändern sich – fließend.
Besteht die Uferzone aus kleinen, lockeren Gesteinsbröckchen – Sand, Kies oder Geröll – wird dieses Ufer auch als Strand bezeichnet.

Beim Wort Strand denken wir sofort an Urlaub – vorzugsweise im Süden und am Meer. Strände gibt es aber auch an den Ufern von Seen und Flüssen – z.B. an der Donau.
Donaustrand

Strände, haben je nach Gesteinsart/Material unterschiedliche Farben.
An verschiedenen Meeresküsten kann man das gut vergleichen – feine weiße, grobe schwarze, golden leuchtende im Sonnenlicht, … (siehe Fußnote)
Und wenn Du ganz genau auf die kleinen Steinchen schaust, wirst du entdecken, dass auch der langweiligste graue Donaustrand voller Farben steckt.
Donaustrand im Detail
Versuchs mal – und finde ein weißes, ein schwarzes und einen rotes Körnchen „Strand-Wahrheit“ ;-)
Oder geh raus an deinen nächstgelegenen Strand und finde dort auch grüne und gelbe Steinchen :-)

Noch ein kleiner Sehtest: Strand oder „nur“ Ufer?
Die folgenden Fotos zeigen dir verschiedene Ufer zwischen Wasser und Land – welche davon können auch als Strand bezeichnet werden?
Strand oder "nur" Ufer? Strand oder "nur" Ufer? Strand oder "nur" Ufer? Strand oder "nur" Ufer? Strand oder "nur" Ufer? Strand oder "nur" Ufer? Strand oder "nur" Ufer? Strand oder "nur" Ufer? Strand oder "nur" Ufer? Strand oder "nur" Ufer? Strand oder "nur" Ufer? Strand oder "nur" Ufer?

Nebenbei – kleine Fußnote: Viel Sand – Viele Sandarten
Sand ist ein Singular-Wort, steckt aber von naturaus aus vielen vielen verschiedenen kleinen Körnchen. Ein großer Sandstrand besteht also aus viel Sand – auch eine große Sandkiste besteht aus viel Sand. Will ich jetzt aber verschiedene Sandarten vergleichen und stelle sie nebeneinander – was denkst Du, sag ich dann – wie ist der Plural von Sand?
Meine verschiedenen Sände? Sande? Sands?
Der Sand - Die verschiedenen ...?
Die Antwort: _Sande – aber auch Sände ist richtig_ (Leerstelle markieren)
Und die verschiedenen Sandarten fühlen sich auch ganz unterschiedlich an.


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2013 – Juni mit Wasser-Farbe

von naDUr.at am 3. Juni 2013 – 20:28 |

~ ~ ~ Hier ist eine Antwortoption zur Juni-Frage im Wasser-Kalender 2013 ~ ~ ~

Juni im naDUr-WasserkalenderEigentlich beginnt im Juni ja der Sommer – uneigentlich hat es aktuell draußen 12°C und der direkte Kontakt mit Wasser in der Natur hat leider nichts mit Swimming-Pools,  Badeseen oder Wasserspielen zu tun – sondern mit Regentropfen, Regenpfützen und Dauerregen :-/

Weder der Himmel, noch das Wasser inspirieren dazu, sich ernsthafte Gedanken zur Wasser-Frage im naDUr-Kalendermonat Juni 2013 zu machen:
Warum sieht klares Wasser eigentlich blau aus?

Nein – es ist nicht, weil sich der blaue Himmel drinnen spiegelt!
Ein See wirkt auch dann blau, wenn der Himmel weißbedeckt ist – und auch die Höhlengrotte leuchtet bläulich, obwohl sie noch nie den Himmel gesehen hat.

Dieser achso-fotogene Blaustich von Seen, Meeren und Lagunen entsteht, weil Wasser Licht verschluckt.
Blaue Lagune & Cominotto
Je tiefer das Wasser, desto mehr Farben aus dem Lichtspektrum werden absorbiert: Aus dem weißen (Sonnen)Licht gehen zuerst die roten, dann die orangen und gelben Lichtwellen verloren. Seichte Lagunen wirken dadurch grünlich-blau, auch weil der helle Sandboden keine Eigenfarbe hat und das verbleibende Spektrum als Türkisfarbe wieder verstärkt an die Wasseroberfläche reflektiert.

azure-blue-eyeJe tiefer das Wasser, desto tiefblauer die Farbe …
… ganzganztiefes Wasser verschluckt das ganze Licht – und dann ist es schwarz da unten in der Tiefsee ;-)

Ach übrigens – dass die Ostsee eher grün ausschaut hat nichts mit dem Sonnenlicht zu tun, sondern wegen der vielen winzigen Algen, die da im Wasser rumschweben.


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2013 – Mai lässt das Wasser fallen

von naDUr.at am 1. Mai 2013 – 09:12 |

~ ~ ~ Hier ist eine Antwortoption zur Mai-Frage im Wasser-Kalender 2013 ~ ~ ~

Wenn das Bett eines Baches oder Flusses eine Stufe macht … dann fällt das Wasser runter. Es folgt so lange im freien Fall der Schwerkraft, bis es irgendwo aufklatscht – und spritzt.

Ein Wasserfall ist ein Erlebnis für alle Sinne – er braust und tost, schaut beeindruckend aus, kitzelt die Haut mit der Kühle und Frische klitzekleiner Tröpfchen und überrascht die Nase mit dem Duft erfrischter Natur. Manche Menschen spüren mit dem 6.Sinn auch die positiven Energien der ionisierten Luft rund um einen Wasserfall.

Durch diese Aura aus Wasser, sprühnebelhafter Luft, Feuchtigkeit und Kühle entsteht an Wasserfällen ein ganz eigenes „Mikroklima“ mit ganz eigener Fauna & Flora. Auf jeden Fall werden auch Menschen immer wieder magisch von solchen Naturschauspielen angezogen – auch in Österreich!

200 Meter fällt der Perschitzbach als „Fallbach“ ins Maltatal (Kärnten) – und ist damit Österreichs höchster frei fallender Wasserfall.
385 Meter fällt die Krimmler Ache in drei Etappen (oben 145m + Mitte 100m + unten 140m) ins Achentals (Salzburg) und so bilden diese Krimmler Wasserfälle zusammen Österreichs höchste(s) Wasser(ge)fälle.

Weitere Österreichische Wasserfälle findest Du bei Wikipedia in der laaaaangen Namensliste ausgewählter Wasserfälle der Erde.
Details zu den höööööchsten Wasserfällen der Erde inkl. Fotos zeigt dir das Englischsprachige Wikipedia.

1. Quizfrage: Wie heißt der höchste freifallende Wasserfall der Welt – und wie tief fällt sein Wasser?
Zuerst selbst recherchieren, dann  diese Leerstelle _Angel Falls, 979 Meter_ markieren :-)

2. Quizfrage: Die berühmten Niagara Fälle in Kanada sind zwar vergleichsweise nicht besonders hoch, dafür aber mit über 1-Kilometer seeeeehr breit. Dennoch schaffen sie es in der WorldWaterFallDatabase.com nur auf den 13.Platz der Größten Wasserfälle der Erde. Auf welchem Kontinent befindet sich der breiteste Wasserfall der Welt?
Lösung: _Asien/Laos: Khone Falls, 10km breit_

Erfrischung an Wilden Wassern in Österreich findest Du sicher auch bei diesen Wandertipps :-) Und dabei entstehen bestimmt viele Fotos für d)einen eigenen Wasserkalender!


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2013 – April mit Tautropfen

von naDUr.at am 3. April 2013 – 21:21 |

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Im April fragt der Wasserkalender, warum ein Tautropfen was anderes als ein Regentropfen ist – na, hast DU dir schon mal darüber Gedanken gemacht, wenn Du früh aufstehst und im Frühling durch den frühmorgendlichen Morgentau spazierst – oder zwischen den Regentropfen des unberechenbaren Aprilwetters rumtanzt?
Ja? Nein? Egal, weil nasse Zehen kriegt man von beiden?

Nun, falls Du trotzdem ein bissi neugierig bist, hier ein paar Infos zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden dieser beiden wetterbedingten Wasserformen.
Tau und Regen entstehen durch die Feuchtigkeit der Luft.
Beide werden durch „Kondensation“ gebildet – also indem Wasser physikalisch vom gasförmigen in den flüssigen Zustand übergeht.
Während jedoch Regen hoch oben in den Wolken sich aus der Luftfeuchtigkeit zu Flüssigkeitstropfen verwandelt, dann durch das eigene Gewicht zu schwer für die Luft wird und wie erwartet der Schwerkraft folgt und tröpfchenweise *platsch-platsch* runterfällt – kondensiert Luftfeuchtigkeit in Bodennähe als Tau direkt an kalten Objekten, bleibt daran hängen und bildet Tau(tröpfchen).
Gerade im Frühling ist am frühen Morgen die Welt noch kalt von der Nacht, während die Luft sich bereits erwärmt und sich ihre Feuchtigkeit z.B. an Gräsern zu Wasserkugeln formt.

Tau entsteht also genau dort wo Du ihn siehst – in der Wiese, am Autodach, …
Regen jedoch hoch oben in den Wolken – und Du merkst erst was davon, wenn er aus allen Wolken gefallen ist ;-)
Beide bestehen aus verflüssigter Luftfeuchtigkeit.

Erfrischenden April – sowohl mit Tau, als auch mit Regen!

P.S.: Ach und falls Du wissen willst, warum Regentropfen gar nicht tropfenförmig sind, dann schau mal zu diesem naDUr-Tropfenbeitrag aus 2011 zurück!


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2013 – März mit Wasser-Flächen

von naDUr.at am 6. März 2013 – 15:10 |

~ ~ ~ Hier ist eine Antwortoption zur März-Frage im Wasser-Kalender 2013 ~ ~ ~

Unsere Erde besteht aus 7 Kontinenten – das Wort selbst bedeutet „zusammenhängendes Land“.
Du kennst sicher die Namen dieser 7 Erdteile, in der Schule und in Kreuzworträtseln wird des öfteren danach gefragt. Dass zwischen diesen Kontinenten ziemlich viel Wasser ist, das sieht man zwar auf allen Weltkarten – wirklich wissen tut man aber nicht viel darüber – wir Menschen halten uns halt hauptsächlich auf festem Boden auf und betrachten daher die Welt aus der Landperspektive. Wenn Du jedoch einen Wal oder einen Haifisch fragen würdest, würden dir die wohl die Welt aus der Wasserperspektive erkären :-)

Die Welt besteht nur zu 29% aus Landfläche – 71% der Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt – also mehr als doppelt soviel.
Whole world - land and oceans 12000Ist doch ein guter Grund, sich diese blaue Fläche mal genauer anzusehen – und siehe da: Diese Weltwasserfläche zwischen den Erdteilen wird als „Weltmeer“ bezeichnet – und unterteilt sich in verschiedene, große Ozeane. Das Wort Ozean kommt aus dem alten Griechischen und bedeutet „der die Erdscheibe umfließende Weltstrom“. Damals wussten die Menschen noch nichts von der Erdkugel. Heute zeigen dir Satelliten den Planeten Erde als Weltkugel, die rundherum zu 71% mit dem Weltmeer bedeckt ist.
Weltkarten wiederum veranschaulichen dir die Kugel in einem 360° Panorama auf 2D – und auf einen Blick siehst Du die Einteilung in 7 Kontinente und 5 Ozeane:
Schau genau und finde die Bezeichnungen der 5 Ozeane heraus!
World oceans map mollweide de

Kannst Du alle 5 Ozeane nun nennen?
_1. Atlantik_ & _2. Pazifik_ & _3. Indischer Ozean_ & _4. Südpolarmeer_ & _5. Nordpolarmeer_
(Zuerst selbst tüfteln und dann die Leerstellen zwischen den _Strichen_ markieren oder bei Wikipedia nachlesen)

Üblicher Weise wird im Alltag nur von 3 großen Ozeanen der Welt gesprochen:
_Atlantik_ & _Pazifik_ & _Indischer Ozean (Indik)_

Vielleicht kennst Du den Spruch: Auf allen Sieben Weltmeeren unterwegs sein …
Diese Einteilung hat sich in der Geschichte der Seefahrt entwickelt und immer wieder verändert – heute zählen zu den Sieben Meeren:
_Atlantik_ & _Pazifik_ & _Indik_ & _Karibik_ & _Austalisch-Asiatisches Meer_ & _Europäisches Mittelmeer_

Zusammengefasst: Was sehen wir wirklich?
Die Oberfläche der Welt ist in Land & viel mehr Wasser geteilt.
Vom Weltall aus gesehen ist die Erde ein blauer Planet.
Wenn es geregnet hat, ist auch das Land mit Wasser bedeckt ;-)


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