Juli & DU

von naDUr.at am 1. Juli 2016 – 07:12 |

Juli im naDUr-Faltkalender 2016Der Juli schickt Grüße aus Südamerika.

Der Fuchsschwanz – klick mal rechts auf das Kalendermotiv, Du wirst staunen wie naheliegend der Trivialname der Pflanze ist – heißt eigentlich Amarant.

Und unter diesem Namen gibt es richtig viele verschiedene Arten … zum Bewundern, zum Essen, zum Färben und sogar zum Lauschen (Du wirst schon sehen, lies einfach weiter ;)

Als Ritzenvegetation stößt mensch immer wieder auf den anspruchslosen Amarant.
Küchenaffine kennen die Pflanze auch als Getreidesorte zum Backen und Kochen – genannt „Inka-Getreide“.
Gemüsegärtner*innen wissen über die Vorzüge der Amarant-Blätter, die lange nach dem Spinat aber noch vorm dem Mangold in die Pfanne wandern.

So und jetzt lausche! (Lautsprecher einschalten + Ohren spitzen)
Der Amarant ist eine sehr alte Kulturpflanze.
Die Menschen hatten also viel Zeit sich über diesen Nützling Gedanken zu machen – und Loblieder zu schreiben.
Mit der Zeit gingen Details verloren – die Farbe jedoch blieb:

#E52B50 [=Amaranth-als-Web-Farbcode]

Und weil alles Rote irgendwann mal mit Liebe und/oder Blut in Verbindung gebracht wird …

  • singt Enya athmosphärisch „Amarantine
  • die Metal-Band Nightwish erzählt dir die mystische Geschichte „Amaranth
  • und schließlich gibts da noch von Amaranthe-The-Band der Song „Amaranthine

… und jetzt hör ich auf zu lauschen und geht hinaus in die Natur
und such ich mir einen echten Amarant …

Geh‘ doch auch hinaus – Du musst auch gar nicht bis zu den Inka nach Südamerika wandern ;)

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ DANKE! ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Der naDUr-Faltkalender 2016 „Natur nimmt sich Raum!“ wurde ermöglicht durch die Kooperation mit www.das-onlineCoaching.com
Falls DU auch einen Raum zum Inne-halten, Nach-Denken und Voraus-Schauen suchst – Schau doch dort mal vorbei!
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Juni & DU

von naDUr.at am 1. Juni 2016 – 11:33 |

Juni im naDUr-Faltkalender 2016In Österreich findet heuer der „Europäische Nachbarschaftstag“ am 3. Juni 2016 statt.
Es ist ein gemeinsames Fest der Menschen, die in (d)einer Umgebung leben – die DU sicher schon öfters gesehen hast, denen Du vielleicht schon öfters freundlich zugenickt hast oder die Du sogar regelmäßig grüßt. Denn „Nachbarschaft ist mehr als nur nebeneinander wohnen“ – gerade in Städten muss man sich um die sozialen Beziehungen mit den Menschen im nahen und weiteren Umfeld (in Wien heißt das dann Grätzl) aktiv bemühen. Also warum nicht mit einem gemeinsamen Fest?
Naheliegend, dass jedes Fest den Charakter der Menschen wiederspiegelt, die sich aktiv beteiligen. Und so ist JEDES NachbarschaftsFEST am NachbarschaftsTAG auch ANDERS … und manchmal entwickelt sich aus reiner Nachbarschaft auch eine Freundschaft …

Das Juni-Kalendermotiv im naDUr-Kalender (rechts auf das Bildmotiv klicken) möchte dir einen „Nachbarn“ vorstellen, dem Du vor allem in Städten öfters begegnen kannst:
Der Blauglockenbaum – auch Kaiserbaum genannt.
Er ist sehr schnellwachsend – die Samen des Vorjahres lassen dich jetzt 1Meter hohe Jungbäume entdecken.
Schau dich doch mal in deiner Nachbarschaft um und achte auch auf Ritzen und Winkel – vielleicht entdeckst Du dabei, dass da ein kleiner Kaiser in deiner Nachbarschaft lebt!? :)
In Parks sind die Bäume freilich bereits groß – und machen dort im Frühling ihrem Namen als blühende Blauglockenbäume alle Ehre.

Der Kaiser(baum) in deiner Nachbarschaft ist übrigens ein „neuer Nachbar“.
Ursprünglich kommt der Blauglockenbaum aus Ostasien/China – und sein Holz ist was ganz Besonderes: Der Blauglockenbaum hat nämlich Klangholz – es wird daher gern für Musikinstrumente verwendet.
Speziell in Wien gibt es viele dieser „Kaiserbäume“. Warum wohl?
Erraten! Der Kaiserbaum war der Lieblingsbaum vom früheren Kaiser Franz Joseph I. Diesem wird übrigens heuer zu seinem 100. Todestag in Österreich u.a. mit einer Sonderausstellung gedacht.
Auch in Japan ist der Kaiserbaum in höchste Regierungskreise aufgestiegen: Zuerst im Wappen des früheren japanischen Kaiserhauses und noch heute im Wappen des Premierminister-Kabinetts. Normale, nichtBLAUblütige Menschen tragen das „Kaiserblau“ noch heute als 500-Yen-Münze mit sich herum :)
500yen-S57

Noch ein kleiner Tipp für dich: Die Samenkapseln des Blauglockenbaumes sind nussgroß und daher im Herbst kaum zu übersehen. Da er wirklich sehr schnell keimt und wächst kannst Du ihn rasch selbst ziehen – quasi: Zieh dir doch einfach einen eigenen kleinen Kaiser – oder eine Kaiserin – im Garten oder im Topf ;)

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Mai & DU

von naDUr.at am 1. Mai 2016 – 08:12 |

Mai im naDUr-Faltkalender 2016Der Mai … der Wonne-Monat

„Wonne“ … was ist denn das?
Einerseits entstehen laufend neue Wörter, die Menschen nebenbei so im Alltag lernen, wie „Handy“, „Smart-TV“, „Emoji“, „Liken“, „Tweeten“, „Sharen“ …
Andererseits verschwinden laufend alte Wörter, da Menschen sie schlicht nicht mehr (ge)brauchen, wie „Augenweide“, „Brimborium“, „Dreikäsehoch“, „Larifari“ …

Wonne“ … könnte durchaus in die Rote Liste im Lexikon der bedrohten Wörter aufgenommen werden!
Kleinod“ hat es 2007 sogar zur Auszeichnung „Schönstes bedrohtes Wort“ gebracht. Doch was hat das Wort davon?

Der Wonne-Monat Mai 2016 im naDUr-Faltkalender zeigt dir ein Kleinod, das es sich in der Pflasterritze moderner Architektur gemütlich gemacht hat – und fördert den Artenschutz vom Aussterben bedrohter Begriffe mit folgendem Wortschwall: Ein Büschel Gras sitzt … als Kleinod wie eine Betonfrisur in der Bredouille … und würde nur zugern Fersengeld geben, wenn es denn Galoschen hätte … und nicht als Aufputz ohne viel Schnickschnack das Mai-Monatsmotiv (Klicke rechts auf’s Bild!) zur eitlen Wonne aller naDUr-Freund*innen ausfüllen müsste.
Verstehtst?! Kapische?! ;)

Nebenbei: Der Duden erklärt …
Wonne = hoher Grad der Beglückung, des Vergnügens, der Freude …
In diesem Sinne für den Mai:
Viel Wonne in der Mai-Sonne! 

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April & DU

von naDUr.at am 1. April 2016 – 09:09 |

April im naDUr-Faltkalender 2016Der April … tut was er will!

So ein unberechenbarer Monat … der hält einen zum Narren, wie es ihm gefällt. Wenn man morgens den Regenschirm mitnimmt, kann man sich sicher sein, dass man die Sonnenbrille brauchen wird. Wer den Schirm aufspannt, dem bläst der Wind das Gestänge zur Brezel …
Aber wenn dann Sonnenstrahlen die Welt erwärmen, dann kann man dem April nicht länger böse sein – denn dann lacht das Herz und das Gesicht mit der Frühlingssonne um die Wette.

Apropos Lachen – findest Du nicht auch, dass die knallgelben Löwenzahn-Köpfe, die derzeit aus allen Ecken und Winkeln (Klicke auf das Monatmotiv rechts) grinsen, ein bissi wie Smiley-Buttons aussehen? Du musst dir nur noch zwei Punkte und einen gebogenen Strich dazudenken – und schon lacht dich der Frühling an :-)

Wenn Du aus Löwenzahn-Blätter und -Stengel einen Salat machst, dann hast Du bald einen gelben Fleck in der Hose *grins* – Der Löwenzahn wird nämlich im Volksmund auch Piss-Nelke genannt, weil er die Harnproduktion anregt. So ein Löwenzahn-Salat am Abend kann über Nacht leicht zu feuchten, gelben Flecken im Bett führen … kein Wunder also, dass die Blume in Frankreich ganz offiziell „Ins Bett pissen“ (frz. Pissenlit, pissen ins Lacken) heißt.
Du glaubst, das ist ein Aprilscherz?
Nööö – Pusteblume! :)

Am 1. April begann früher das neue Jahr – und es gab Geschenke. Als dann vor gut 500 Jahren das Neujahr auf den 1. Jänner verlegt wurde, gab es am 1. April noch immer Geschenke, aber nur noch solche, um den anderen zum Narren zu halten – Scherzgeschenke.

Loewenzahn Taraxacum officinale
Schenk doch mal jemanden eine Löwenzahn-Blume, die bereits zur Pusteblume geworden ist …
und sag beim Überreichen mit breitem Grinsen „FFFFFFFFFFür Dich!“ ;)
Das ist ein DIY-Aprilscherz-Tipp von der <:3)~~

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März & DU

von naDUr.at am 1. März 2016 – 05:15 |

Maerz im naDUr-Faltkalender 2016Der März bringt jedes Jahr den offiziellen Frühling – und das gleich mehrmals!

(1) Meteorologisch beginnt der Frühling immer offiziell am 1. März, was aber nur für die Statistik relevant ist und eigentlich sowieso niemand weiß, obwohl man es sich eigentlich viel leichter merken könnte als …

(2) Astronomischer Frühlingsbeginn ist bei uns heuer offiziell am 20. März 2016!
Weil da ist auf der Nordhalbkugel unserer Erde die Tag-und-Nacht-Gleiche – der Tag ist gleich lang wie die Nacht (Äquinoktium)
Ab diesem Tag werden dann die Tage immer länger – entsprechend die Nächte kürzer, weil ja insgesamt doch immer nur 24 Stunden zur Verfügung stehen.
Die Tage werden also länger – das bedeutet mehr Sonnenlicht – und das wiederum hat viiiiiiele weitere Auswirkungen: Von Frühlingsmüdigkeit bis Frühlingsgefühle … das kennst Du vielleicht eh auch, vielleicht sogar beides? ;)

Jedenfalls sind Anzeichen für den Frühling das zentrale Kriterium zur offiziellen Terminisierung für den dritten Frühlingsbeginn …

(3) Phänologisch beginnt der Frühling jeweils (erst bzw. schon) mit dem offiziellen Erscheinen/Erblühen von regional typischen Pflanzen:
Nachdem der Vorfrühling in unserer Mitteleuropäischen Region mit dem Blühen von Schneeglöckchen und Haselnuss gekennzeichnet wird, kann ich hiermit aus eigener Erfahrung inkl. Beweisfoto verkünden:
Am 6. Februar 2016 war heuer in Wien bereits (phänologischer) Frühlingsbeginn (siehe dieses Beweisfoto: Haselblüte)
Auch der Pollenwarndienst hat dies frühzeitig verkündet – und damit alle Betroffenen vor dem Frühling gewarnt.
Wenn dann der Osterstrauch (Forsythie) im Garten in gelber Blüte steht, haben wir den Erstfrühling erreicht – und wenn schließlich sogar der Fliederbusch duftet, dann hat der Vollfrühling eingesetzt.

Im Frühling sprießen und schießen aber auch vielerlei anderer Pflanzen nur so aus der Erde, den Ecken und Ritzen im Asphalt – klick doch mal auf das März-Motiv im naDUr-Kalender und staune, wieviel erfrischendes Grün ein kleiner, verwildeter Essigbaum ins pflegeleichte Grau der Straßen bringt :)


Der März bringt aber noch viele viele weitere spannende besondere Tage – hier eine kleine Auswahl, die Du dir nach Belieben in deinem eigenen naDUr-Faltkalender markieren kannst:

  • 3. März 2016 – Welttag des Hörens (WHO) > Lausch doch mal dem Frühlingsgezwitscher!
  • 8. März 2016 – Internationaler Frauentag (Vereinte Nationen) > Schau auf Gleichberechtigung!
  • 14. März – Pi-Tag der Freunde und Freundinnen der Kreiszahl Pi (weil die Schreibweise 3/14 auch als 3,14… gesehen werden kann)
  • 20. März – International Day of Happiness (Vereinte Nationen) Auf Deutsch wird dieser Tag per Resolution sogar als „Internationaler Tag des Glücks“ bezeichnet – ob das Zufall ist, dass dieser Tag auf den astronomischen Frühlingsbeginn fällt und ab sofort das Sonnenlicht die Dunkelheit überwiegt? Jedenfalls gibt es sicher genug Gründe, an diesem Tag zu Lächeln :)
  • 21. März – Welttag der Poesie (UNESCO) > Kennst Du ein Frühlingsgedicht?
    Der 21. März ist aber auch der Tag gegen Rassismus (UNO), Tag des Waldes (FAO), Tag des Puppenspiels (UNIMA), Welt-Down-Syndrom-Tag, Muttertag in der arabischen Welt, …
  • 27. März 2016 – Ostersonntag aber auch der Tag an dem heuer die Uhren auf Sommerzeit eingestellt werden. Und wie merkst DU dir, ob Du deine Uhr VOR- oder ZURÜCKstellen musst?
    Hier ein kleiner Merktipp: Im Frühling werden die Gartensessel VOR das Haus gestellt, im Herbst werden sie zurück in den Keller gestellt ;)

Hab einen tollen Start in den März und eine gute Frühlingszeit!

 

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