Frische Frühlingsboten zwischen betagten Buchstaben

von naDUr.at am 6. April 2017 – 11:12 |

Eigentlich könnte die Überschrift auch lauten: Bunte Boten und betagte Buchstaben … weil ich grad ziemlich verspielt bin, was verbale Varianten von allerlei Alliterationen angeht ;)

Aber irgendwie hat mich das bunte Bild voller frischer Figuren dann doch mehr in farbenfrohe Frühlingsstimmung versetzt als gedacht …

Ostermarkt im Antiquariat Klabund

Ingeborg Wonesch ist wieder für einige Tage im Antiquariat Klabund zu Gast – und hat den Frühling mitgebracht!
Die kleinen Wesen fühlen sich zwischen den passenden Buch-Geschichten sichtlich wohl … und wenn Du vorbeischaust und genauso muxmäuschenstill bist wie die Fingermäuschen … dann kannst Du sie hören …

… wie sie sich gegenseitig vom Frühling, vom Keimen, Wachsen und … jaja, auch von der ganzen Arbeit die dahinter steckt, erzählen.

Vor allem die Häschen haben derzeit alle Pfoten voll zu tun – müssen sie doch die Sache mit Ostern managen. Vom Eier organisieren, bemalen, verstecken und … dabei noch niedlich ausschauen.

Ein Glück, dass es so viele Helferleins gibt …

schneegloeckchen-von-ingrid-wonesch  keimlinge-von-ingrid-wonesch  haeschen-bei-der-oster-teambesprechung  bluetenfeen-im-antiquariat-klabund  erbserl-von-ingrid-wonesch

Die Schneeglöckchen übernehmen die Betreuung der Kücken, während die Hühnchen an der Eierproduktion arbeiten, damit genug Material für die Keimlinge zum Bemalen vorhanden ist. Die Häschen halten Teambesprechung zum Auskundschaften guter Verstecke und zur Arbeitsteilung beim Vorbereiten der Grasnester. Die Blütenfeen übernehmen das Marketing … und die Erbsenkindlein, ja was machen eigentlich die kleinen Erbsen in diesem Osterprojekt?

Hast Du eine Idee?
Dann hopple doch ins Antiquariat Klabund und erzähl es Doris Kornfeld …
Oder hüpft am Wochenende bei der Märchenbühne „Der Apfelbaum“ vorbei … und frag die Erbserl selbst ;)

PS.: Du glaubst ja nicht, was sich die <:3)~~ für Ostern ausgedacht hat … ein onlineMemo-Spiel mit Frühlingsblüten.
Aber das ist eine andere Geschichte … schau doch nächste Woche wieder hier auf www.naDUr.at vorbei!
Dann gibts auch was zum Spielen im und mit dem Frühling :)


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W.ach-Möwen …

von naDUr.at am 24. November 2016 – 16:47 |

Da hat die <:3)~~ aber Augen gemacht – und das Lachen ist ihr zwischen den Barthaaren gefroren!

wach-moewen800
Das Schild „Betreten … behördlich verboten“ ist ja an sich schon beeindruckend – aber dass der Zutritt auch noch von W.ACH-Möwen bewacht wird, hat schon fast was Einschüchterndes … auf jeden Fall vergeht einem da das Lachen … sogar den Möwen ;)

Jetzt im Winter trägt dieses Federvieh übrigens ihr „Schlichtkleid“ – im Frühling wenn die Balz losgeht dann ein „Prachtkleid“ mit schwarzem Kopf … und wenn dir mal ein ziemlich schmutzig wirkender Federball unterkommt, dann ist das eine Lachmöwe im „Jugendkleid“.

So, und wenn Du dich jetzt vielleicht fragst, warum die Lachmöwe eigentlich „Lach“-Möwe heißt: Hör mal hier in diese Video&Sound-Sammlung von „The Internet Bird Collection“ hinein – aber wundere dich nicht allzusehr, ich und die Maus konnten beim besten Willen und auch mit der besten Absicht nirgendwo ein „Lachen“ in die Geräusche hineininterpretieren. Wikipedia erklärt, dass das Lachen in ihrem Möwennamen von der wörtlichen Übersetzung ihres lateinischen Namens Larus ridibundus stammt – na schön, aber woher kommt der lateinische Name?
Ist ja auch nicht so wichtig – ab sofort sind mir die Lach-Möwen ohnehin mehr als Wach-Möwen in Erinnerung ;)

Und was ist mit dir?
Geht doch hinaus ans Wasser und schau nach, ob die Möwen bei dir wachen oder lachen :)


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Im Herbst wimmelt es nur so …

von naDUr.at am 14. Oktober 2016 – 14:22 |

… von allerlei bunten Naturmaterialien … und die Menschen holen sich den Herbst in vielerlei Form ins Haus.

Ich auch – aber aus Platzmangel beschränke ich mich auf digitale Herbstfotos – und ein ganz spezielles Herbstfundstück möchte ich mit dir und anderen Herbstfans hier & jetzt teilen – inkl. einer kleinen, passenden Geschichte:

Es war einmal … nein, nicht eine Königin, auch keine Fee oder Hexe … obwohl, die kommen durchaus auch – in der einen oder anderen Weise – in der folgenden Geschichte vor.
Es war einmal … ein kalter, nasser, echt grausliger Herbsttag. Du erinnerst dich sicher daran – das war nämlich erst gestern ;)

Jedenfalls hatten die Menschen das Glück, nicht hinaus in die Natur zu müssen und in ihren warmen, gemütlichen Wohnzimmern – bei Tee und einem guten Buch – sich den Herbst schönträumen zu können. Dafür beneideten die Naturwesen – draußen in der Natur – die Menschen, denn sie hätten es auch gern warm und gemütlich – mit einem Dufthauch von herbstlicher Vergänglichkeit, reifen Früchten und goldenem Licht.

Und wie es so ist, wenn die einen was haben, was die anderen auch haben wollen – gibt es mindestens 2 Wege, wie es weitergehen kann:
1. Die einen nehmen es den anderen weg … und die Geschichte endet ohne „Happy End“.
2. Die einen fragen, ob sie auch ins Warme dazukommen dürfen, die anderen erkennen, dass es genug Wärme für alle gibt … dieser Weg führt in ein Happy End und ist vielleicht der Beginn vieler neuer gemeinsamer Geschichten.

Zurück zur Wirklichkeit – also wie es wirklich kam ;)
Im trübnassen Herbst zog die bunte Naturvielfalt für eine Woche in die Wiener Gemütlichkeit eines Antiquariats ein – zwischen alte Bücher für Groß und Klein. Und plötzlich brach dort die schönste und fröhlichste Herbststimmung aus – es wimmelte nur so von quirrligen Zwergen, Filzäpfeln, Kastanienkindern, Fingermäusen & -schnecken, Kürbis- & Nusskinderl, … und natürlich auch von Feen.

Herbstlicher Wimmeltisch mit Naturwesen und Geschichten

Diese herbstliche Fröhlichkeit lockte viele andere Menschen an … und plötzlich war das graue Wetter vor der Türe vergessen.
Herbstmarkt mit Naturwesen und GeschichtenNun, eine Hexe hab ich ehrlich gesagt eigentlich dort nicht entdeckt. Gut, dann übernehm ICH einfach diese Rolle der guten Kamera-Hexe … und als Königin in der Geschichte wird Frau Ingeborg bestimmt. Sie ist sowieso quasi die Mutter dieser Herbstwimmel-Szene … hat Tisch und Deko gestaltet und den Wimmelwesen in die Welt geholfen. Gastgeberin der wärmenden Gemütlichkeit und Besitzerin vieler spannender Zwergengeschichten in Buchform ist die Antiquarin Doris, die eine Vorliebe für alte Kinderbücher hat und neuen Kindern gern von alten Büchern berichtet.

Wie es sich bei einem Wimmelbild gehört, liegen die eigentlichen Geschichten und spannenden Details – im Detail ;)
Daher möchte ich DICH hiermit einladen – genauer hinzusehen, dich in Einzelszenen am Wimmeltisch zu vertiefen und die kleinen Wesen selbst zu entdecken … vielleicht erzählen sie dir dann ihre Geschichten – oder Du erfindest sie dir einfach selbst zum jeweiligen Bild:

Wimmelnde Kastanienkinder  Wimmelnde Fingerschnecken  Wimmelnde Fingermäuse  Wimmelnde Kürbiskinder  Silberdistel als Wimmelwesen  Kornblume als Wimmelwesen  Wimmelnde Zwerge in vielerlei Weise  Herbstliche Wimmelwesen  Kastanienkinder in vielerlei Gewimmel

Na, hast DU nun Lust auf weitere herbstliche Geschichten bekommen?
Bei goldenem Herbstwetter findest Du sie direkt in der Natur – und bei grauem Herbstwetter findest DU sie vielleicht in einem Büchlein mit Geschichte im Antiquariat Klabund oder beim nächsten Herbstmarkt von Ingeborg Wonesch – einfach die Termine bei ihr persönlich erfr@gen!

Und wer sich den wimmelnden Herbst gern nachhause holen will – die Hexe lädt dich ein, dir das Wimmelbild [in GROSS] herunterzuladen und es dir auf deinen Bildschirm als Desktop-Hintergrund zu zaubern ;)

Nebenbei: Die <:3)~~ war – wie Du dir denken kannst – auch dabei in der warmen Stube und schwer begeistert von dem herbstlichen Wimmelbild-Szenario – natürlich vor allem von den Fingermäusen und Fingerschnecken, aber ganz speziell von der leckeren Körner-Dekoration ;)


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August & DU

von naDUr.at am 1. August 2016 – 21:24 |

August im naDUr-Faltkalender 2016Der August zeigt dir die Zukunft … Dystopia!

Kennst Du diese fiktionalen Filme und computergenerierten Endzeit-Reportagen einer Zukunft, in der die menschliche Herrschaft über die Welt beendet ist?
Wenn alles Menschengemachte – Gebäude, Brücken, ja ganze Städte – verfallen und vergangen sind, wenn die Natur wieder die Gestaltung der Erde übernimmt.

Solche Rück-Eroberungen von Orten durch die Natur kannst DU schon jetzt überall dort entdecken, wo der Mensch sich zurückgezogen hat.
Großflächig etwa nach der Atomkatastrophe rund um Tschernobyl. [Bilder: 30 Jahre danach] Kleinflächig etwa auf Abbruchhalden – auch bei dir – ums Eck.
Klick mal rechts auf das naDUr-Kalender-Motiv vom August.

Wenn Du solche Leerräume entdeckst, kannst Du deine Gedanken kreisen lassen:
Was wohl vorher dort war? Wie diese Pflanze wohl jetzt dort hingekommen ist? Wer ihr wohl folgen wird? Was dort auf dem planierten Gelände wohl in Zukunft gebaut wird? Und wie lange das Neugebaute dort wohl stehen wird, bevor es wieder verfallen, abgerissen und der Raum von der Natur zurückerobert wird …

Pionierpflanzen sind was sehr Erstaunliches!
Sie entstehen quasi aus dem Nichts.
Entstehen dort, wo noch keine anderen Pflanzen Wurzeln geschlagen haben.
Besiedeln Flächen, auf denen z.B. auch durch Waldbrände oder Katastrophen die bisherige Vegetation ausgelöscht wurde.
Durch ihre Anwesenheit folgen andere – Pflanzen und Tiere – und bereiten so den Boden für neues Leben vor.

Im aktuellen Kalender-Motiv hat ein Gemeiner Stechapfel als erstes die Baustelle für sich entdeckt. Die Pflanze ist giftig, was wohl seine Ausbreitung begünstigt.
Forscher*innen sind sich bis heute nicht sicher, woher die Pflanze ursprünglich stammt. „Quasi aus dem Nichts kommend“ bevölkert sie aber heute die ganze Welt.
Der Stechapfel – ein Pionier und Kosmopolit.
Nimmt sich Freiräume, ohne zu fragen.

Irgendwie sympathisch, findet die Maus <:3)~~
Denn auch sie, machte es sich immer dort gemütlich, wo noch niemand ist und wo sie ihre Ruhe hat.

 

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ DANKE! ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Der naDUr-Faltkalender 2016 „Natur nimmt sich Raum!“ wurde ermöglicht durch die Kooperation mit www.das-onlineCoaching.com
Falls DU auch einen Raum zum Inne-halten, Nach-Denken und Voraus-Schauen suchst – Schau doch dort mal vorbei!
Brigitte Koch | www.das-onlineCoaching.com


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Der Troll in der Knolle …

von naDUr.at am 9. Januar 2016 – 15:12 |

Es war einmal …
Kartoffel / Erdapfel  - mit Trollgesicht
… so sollte eigentlich diese Geschichte beginnen – und das Ende sollte „happy“ sein …

Aber ich muss dich leider enttäuschen!

Die Wirklichkeit ist nicht immer ein Märchen – das gilt umgekehrt natürlich auch.
Und wenn Du die Wahrheit nicht verkraftest, dann solltest Du einfach hier zu lesen aufhören – und dir deine eigene Geschichte zum Trollgesicht in der Kartoffel einfallen lassen ;ò)

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Die wahre Geschichte zum Bild ist folgende und beginnt ganz harmlos:
Es waren einmal eine handvoll gekochter Kartoffel, die vom Vortag übrig geblieben sind – und die in einen Erdäpfel-Salat verwandelt werden sollten.
Nichts leichter als das! Kartoffel einfach schälen … dachte sich die hungrige (sagen wir einfach) Maus <:3)~~
Doch schon der erste Schnitt durch die Schale ließ die Maus erstarren – ein Trollgesicht schaute sie an.
Die Maus war ziemlich überrascht – und dem Troll ging es wohl ähnlich, denn auch das Gesicht am Kartoffelanschnitt wirkt ziemlich verDUzt.
Noch bevor der Troll in der Knolle wieder seine Fassung gewinnen und lautstark protestieren konnte, war schon ein Foto gemacht und der Kartoffelsalat fertig …
Nach dem Essen, als alle satt waren und bereit, die Geschichte zu hören, packte die <:3)~~ die Kamera aus, zeigte zum Beweis das Foto her (weil ihr sonst niemand geglaubt hätte) und beendete ihre Erzählung mit:
… und wenn die Knolle nicht so schnell verspeißt worden wäre, würde der Troll wohl noch immer laut schimpfen, sodass seine Knollennase noch immer wackeln und schlackeln würde.
Ende!

Und die Moral von der Geschicht?
Kartoffel sollten schnell gegessen werden, bevor die Trolle in der Knolle sich beschweren können – Mahlzeit! ;)

Und die Wahrheit!?
Trolle leben gar nicht in Knollen – sie schlafen nur manchmal dort und beamen sich flux raus, wenn sie gestört werden. Natürlich tun sie das Wegbeamen am liebsten mit lautem Unmut und Gegrölle … aber nur, wenn sie dazu Gelegenheit bekommen. Wenn alles schnell gehen muss, dann Grummeln sie nur und Motzen dann noch wochenlang über die Menschen und Mäuse, die sie beim Mümmeln gestört haben …

So erzählen es sich zumindest die Mäuse,
an langen Wintertagen, nach dem Essen, wenn sie satt und müde sind … kurz bevor sie wieder in einen tiefen Traum fallen …


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