Echt beeindruckende Biene

von naDUr.at am 12. Juni 2019 – 14:59 |

Stell dir vor, DU bist so groß wie eine Ameise … (rechts im Bild, genau gucken!) und dann landet plötzlich – aus heiter-sonnigem Himmel – ein großer schwarzer Bus neben dir auf deiner Blume.

Holzbiene und Ameise im Größenvergleich

Na, da würdest DU doch große Augen machen, oder?
Siehst DU, genau so ist es mir gestern ergangen, als ich eigentlich nach Erdbeeren Ausschau gehalten hab und dann von einer ziemlich beeindruckenden Wildbiene umkreist und überrascht wurde.

Holzbienen sind schon sehr beeindruckend – und total harmlos. Nichtmal neugierig war sie auf mich, sondern hat einfach eine Kurve gemacht, um zu ihrer Futterblume zu kommen.

Übrigens: Wenn Du auch mal Holzbienen bestaunen willst, solltest Du darauf achten, dass genügend altes Holz rumliegt. Also nicht gleich immer alles schön säuberlich aufräumen! ;)
Und keine Angst – es bildet sich kein ganzer Holzbienen-Staat. Denn Holzbienen leben und wohnen alleine. Auch ihre Eier legen sie einzeln in alte Holzgänge.

Achja und noch was übrigens: Wenn Du Holzbienen bewundern willst, hier ein heißer Tipp: Sie naschen mit ihrer langen Zunge besonders gern an Schmetterlings- und Lippenblütlern … vielleicht willst Du ja noch ein bissi Salbei, Thymian, ein paar Erbsen oder so pflanzen – falls Du noch Platz im Blumen-, Kräuter- oder Gemüsebeet hast? :)


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Bienen schauen … und dabei was lernen

von naDUr.at am 27. Mai 2019 – 16:18 |

Mit der Bienenschule.at konnte ich kürzlich im Park ein ganzes Honigbienen-Volk hautnah in einem Schaukasten kennenlernen.
Darf ich vorstellen: Ihre Majestät „Die Bienenkönigin“ (die mit dem Punkt am Rücken) – umringt von ihrem Hofstaat, der sie betreut, putzt, füttert … und ihren Duft an ihr gesamtes Volk weiterträgt.

Bienenkönigin mit ihren Betreuerinnen  Bienenschule: Finde die Königin

Apropos Volk! Damit ein Bienenstock funktioniert müssen Honigbienen ganz viele andere Sachen auch machen, neben dem von uns Menschen geschätzten „Nektar und Pollen sammeln“. Frisch geschlüpfte Bienchen putzen zum Beispiel gleich mal ihre eigene Wabe, damit sie schnell wiederverwendet werden kann. Fleißiges Bienchen! Dann werden die Larven mit Gelee Royal und Honig gefüttert. Es müssen Waben für Honig und den Nachwuchs gebaut und gepflegt werden. Und der Stock muss auch immer sauber gehalten werden, damit das Volk gesund bleibt.

Bienen schauen aus der Nähe  Bienen schauen - ganz aus der Nähe

Im BienenSCHAUkasten, der einen tiefen Einblick in die Aufgabenverteilung bietet, ist zwar nur ein kleines Volk zu beobachten, das ist aber ideal, um kompakt und aus 2cm-Nähe alles mögliche rund um Honigbienen kennen zu lernen. Mit seinem mobilen BienenSCHAUkasten ist Bio-Imker Dietmar Niessner unter anderem viel in Schulen unterwegs. Ich hab ihn und seine Königin beim Nachbarschaftsfest in 1150 Wien getroffen.

Bienenvolk mit ihrem Imker

Kürzlich hab ich hier bei www.naDUr.at von der Bienen-Ampel der Kastanienblüten erzählt. Dietmar weiß dazu, dass durch den Pollen der Kastanien manchmal der ganze Bienenstock tief rot eingefärbt ist. Seine jahrelangen Erfahrungen rund ums „Bio-Imkern in der Stadt und auf dem Land“ hat er kürzlich in ein Buch verpackt. Es liest sich, als würde er mit dir plaudern … und wenn Du ihn fragst, wie Du selbst am besten Bienen helfen kannst, dann hat er eine klare Antwort: „Kauf einfach Bio-Honig aus deiner Region!“

Honig ist ein Naturprodukt. In jedem Löffelchen Honig steckt nicht nur die individuelle Arbeit der Bienen – in ihm schmeckt man auch die jeweiligen Blüten, die ja die Basis für das „Gold der Imker*innen“ sind. Daher hat jeder Honig einen eigenen Geschmack und Charakter – Dietmar sagt dazu sogar, seine „Honige haben eine Biographie“.

Die <:3)~~ Maus ist übrigens schon mal losgeflitzt und will das natürlich unter www.bienenschule.at probieren und kontrollieren …


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Ich lerne gerne! Und DU? 2019

von naDUr.at am 1. April 2019 – 10:24 |

Logo-Button: Ich lerne gerne! Und DU?www.naDUr.at macht mit bei der Initiative
„Ich lerne gerne! Und DU?“

2019 lade ICH (Klaudia) Neugierige – wie DICH? – ein:

Natur auf kleinem Raum zu entdecken – im Rahmen von kurzen, kostenfreien

Fokus-Runden … im Park ums Eck (1150 Wien)

Einfach vorbeikommen & mitmachen!
Für Neugierige ab 10 und bis 88+ Jahre
Von April bis September, jeweils am 2. Mittwoch im Monat – bei jedem Wetter*) Jeweils in einem anderen Park in 1150 Wien
(Details unter www.ichlernegerne.at)

DU bist neugierig? Komm vorbei, um gemeinsam einen Grätzl-Park „unter die Lupe zu nehmen“ – und dabei neue Details zu entdecken oder Bekanntes mal „anders“ zu sehen.

Termine 2019 – April bis September
Jeweils am 2. Mittwoch im Monat wird gemeinsam ein anderer Park in 1150 Wien erkundet – mit Fokus auf die Natur in diesem kleinen Freiraum.
Dauer ca. 1 Stunde lang mitmachen & mitentdecken.

  • Mi., 10. April 2019 – Rohrauerpark, 1150 Wien
  • Mi., 8. Mai 2019 – Auer-Welsbach-Park, 1150 Wien
  • Mi., 12. Juni 2019 – Märzpark (& Vogelweidpark), 1150 Wien
  • Mi., 10. Juli 2019 – Diwisch-Park & Dadlerpark, 1150 Wien
  • Mi., 14. August 2019 – Forschneritschpark (& Wieningerplatz), 1150 Wien
  • Mi., 11. September 2019 – Kuranda-Park & Sechshauserpark, 1150 Wien
    … evtl. gibts noch einen Termin im Oktober

Alle Details unter www.ichlernegerne.at – keine Anmeldung notwendig!
*) Bei jedem Wetter, daher bitte dem Wetter angepasste Kleidung tragen – Danke!

ICH freu mich, DICH kennenzuLERNEN!


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Maiwurm im März

von naDUr.at am 19. März 2019 – 11:14 |

Maiwurm / ÖlkäferOb das auch mit der Klimaerwärmung zusammenhängt?
Mitte MÄRZ maschierte ein MAIwurm an mir vorbei … also genauer: eine Mai-Wurmin … deren Hinterleib prall gefüllt ist mit Eier.

Spätestens jetzt ist klar, dass dieser Wurm kein Wurm sondern ein Käfer ist – schließlich haben Würmer keine Beinchen zum Rummaschieren.
Der Maiwurm ist ein Ölkäfer – und der heißt so, weil er bei Gefahr ein giftiges, öliges Sekret rausdrückt.

Zurück zur Maiwurm-Dame. Sie ist grad sehr im Stress – muss quasi andauernd fressen, um ihre Eier fertig zu kriegen und um sie dann in die Erde zu legen.
Vor 3 Jahren ist mir übrigens schon mal so ein Frühlingskäfer vor die Kamera geraten: Maiwurm mampft eine Kuhschelle
Damals war ich zwar beeindruckt von diesem seltsamen Insekt – aber erst heuer hab ich mitbekommen, dass sich die Larve des Ölkäfers in ein Wildbienen-Nest transportieren lässt und dort dann den Pollenbrei auffrisst.

Für die nächste Begegnung in der Frühlingssonne merke ich mir:
Maiwürmer nicht angreifen – sie verteidigen sich mit einer giftigen Ölschmiere!
Sie sind eine beeindruckende Erscheinung, sind aber fies zu Wildbienen-Babys!

Apropos Bienenbabys! Das Bienenposter von der umweltberatung.at – mit Tipps zu Erhaltung der Bienenvielfalt – gibts seit 2014 immer noch gratis zum Downloaden :)
Und hier noch ein Ideenposter für Bienen-freundliche Bepflanzungen – nur, falls Du auch schon Frühlingsgefühle zur Garten- und Balkongestaltung bekommst ;)


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Wildtier-Kalender mit Igel-Baby, echt!

von naDUr.at am 6. Dezember 2018 – 12:18 |

Es ist mal wieder Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, welcher Kalender einen durch das ganze nächste Jahr begleiten soll …
Hier meine absolute Empfehlung zu einem Wildlife-Kalender der anderen Art von einer jungen Illustratorin aus Wien … weil: Schau selbst!

Wildtier-Kalender mit Igel (Jänner 2019) - von Daniela Aleman

#jöööööööö #urlieb #süß
#cute #sweet #jööööö

Gefunden hab ich diesen uuuur-genialen Wildtiere-Kalender samt Designerin auf einem kleinen Weihnachtsmarkt in Wien – aber es gibt die beiden natürlich auch im Internet zu finden :)

Jetzt aber das Wichtigste!
Der Kalender  von Daniela Aleman „Animals out of this world“ zeigt Tiere nämlich so wie sie wirklich sind – und nicht so wie sie aussehen!
Er ist wirklich „A very serious wildlife calendar 2019″.

Ich kann persönlich bestätigen, dass der niedliche „Seeded Forest Hedgehog“, der den Jänner 2019 schmückt – KEINE Illus(trat)ion ist.
Igel sind wirklich so! Hier eigene Beweisfotos – vom Sommer 2018:

Igel-Babys in ihrem Igel-Nest

Diese Igel-Babys haben sich in einem Nest unter einem Gartenzelt entwickelt, hatten noch ganz weiche Stacheln (die Handschuhe wären eigentlich nicht nötig gewesen, was ich aber auch erst nachher herausgefunden hab) … und mussten im Spätsommer dann umgesiedelt werden. Nicht ohne viel #jöööööööö #urlieb #süß … und nicht ohne genauso vielen Fotos ;)

Jetzt ist Dir sicher auch klar, warum der „very serious“ Kalender der Illustratorin Daniela Aleman wirklich „ernst“zunehmen ist – denn er zeigt dir Wildtiere so, wie Du sie „wahr“nehmen kannst – und nicht nur, wie sie für alle anderen aussehen.

Tja, und damit sind wir wieder beim Anfang der Geschichte:
Die aktuelle und zeitgerechte Kalender-Empfehlungmit einigen weiteren Einblicken – damit Du durch’s ganze Jahr 2019 immer wieder neue Eindrücke in die unglaubliche und doch wahre Tierwelt auf unserer Erde bekommen kannst.

Vielleicht hast Du ja eines der Kalender-Tiere – etwa eine Krabbe, Schildkröte, Qualle, … – auch schon mal so gesehen?


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