Wildkater – total unwild

von naDUr.at am 17. November 2017 – 14:31 |

Wildkatzen sind wild und scheu … könnte man denken.
Kommt drauf an … möchte ich hier nach einem ZOO-Besuch deponieren.

Ein Wildkatzen-Kater schaute mich zuerst super souverän an …

Wildkatze - Wildkater

… aber dann schaute die ganze Situation einfach nur suuuuper niedlich aus …

Wildkatze - Wildkater

Wir Menschen können ja fast unendlich lang dabei zuschauen, egal was Katzen grade so machen … selbst wenn sie nur schlafen.
Das zeigt sich dann z.B. bei den unendlich vielen Webvideos, die gepostet und geteilt werden. Na, bist DU auch so ein Mensch, der auf jeden Link klickt, der zu Katzenvideos führt?!

Erwischt!? ;)

Nebenbei: In Österreich lebt in jedem 4. Haushalt mindestens eine Katze.
Insgesamt gibt’s hierzulande rund 1,2 Millionen Stubentiger (da ist die Wildkatze-in-Österreich gar nicht mitgerechnet) – das sind 4,8 Millionen Samtpfoten, mit insgesamt rund 24 Millionen – also 24.000.000 Krallen.
Die Maus <:3)~~ findet dieses Gedankenspiel ganz und gar nicht amüsant und ist grad reichlich unentspannt geworden …


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Lichtung zwischen WOW und AUWEI

von naDUr.at am 17. August 2017 – 15:47 |

Mitten im Wald auf einer Lichtung …
An einem sonnigen Tag Mitte August …
So dicht können Staunen und Erstaunen nebeneinander liegen …

Gerade noch:
WOW! … was für eine Pracht an bunten Flügeln – und ganz nah!
WOW - Lichtung voller bunter Flügel
Er/Kennst DU diese Insekten? Überleg mal!
Hier die Lösungen: LINKSMITTERECHTS

Und plötzlich:
AUWEIA … was für eine Unmenge an Ragweed-Pflanzen
… ganz dicht beieinander und kurz vor der Blüte!
Ambrosia - Ragweed - Fetzenkraut
Das Fetzenkraut ist ein Neophyt – eine „neue“ Pflanze, die ursprünglich aus Nordamerika stammend, zu uns nach Europa (aber auch in andere Erdteile) eingewandert ist.

Das aktuelle Problem mit dieser „neuen“ Pflanze ist, dass ihre Pollen starke Allergien auslösen können. Die Zahl der betroffenen Menschen wird in den nächsten Jahren entsprechend stark ansteigen und auch „Kreuzallergien“ (allergische Reaktionen auf andere Auslöser) können sich ausbreiten.

Von offiziellen Stellen werden daher bereits verschiedenste Gegenmaßnahmen eingeleitet – seit heuer/2017 gibt’s z.B. den Ragweed-Finder für Österreich.
Dort kannst auch DU deine Ragweed-Sichtungen (unbedingt FOTO machen!) eintragen – und somit die „Bekämpfung“ unterstützen. Hier die Anleitung zum Finden/Erkennen & Dokumentieren.

Diese Ragweed-Landkarte ist aber auch für Allergiker_innen informativ – im August und September (da streut das Fetzenkraut seine Pollen in den Wind) werden sie ihren Österreich-Urlaub wohl in weniger stark befallenen Gegenden buchen.
Der Blick auf die Ragweedfinder-Landkarte hat mir selbst gezeigt, dass mein eigener Fund beim Wandern für diese Gegend eigentlich nichts besonderes ist …
Für mich war es aber schon besonders erstaunlich. Nie hätt ich mir gedacht, dass man mitten im Wald auf (quasi) kleine Ambrosia-Felder stoßen kann.
Ob ich allergisch auf diese neue Pflanze bin, konnte ich (zum Glück) noch nicht feststellen – es war noch nicht Blüh-/Pollenzeit …

Die <:3)~~ Maus hat bereits angekündigt, dass sie frühestens im Spätherbst – nach der Ambrosia-Pollenzeit – wieder dort im Wald eine Wanderung machen will …
Ich persönlich glaub aber, sie hat es dann eigentlich auf die Ambrosia-Samen abgesehen ;)


Nebenbei 1: In der griechischen Mythologie bezeichnet „Ambrosia“ u.a. ein betörend duftendes Essen/Getränk der Götter, das sie unsterblich macht. Botaniker_innen haben eine ganze Pflanzengattung in Amerika den Namen „Ambrosia“ umgehängt. Von all diesen ist aber nur eine – nämlich nur die „Ambrosia artemisiifolia“ (Beifußblättriges Traubenkraut) – das aktuelle/neue Problem.

Nebenbei 2: Der bei uns heimische Beifuß – ein tolles Duft- & Gewürzkraut – gerät leider durch die Ausbreitung und Verwechslung mit der Ragweed-Ambrosia auch unter Druck.
Es wäre daher sUUUper, DU suchst nicht nur nach dem neuen Fetzenkraut, sondern findest beim Suchen auch Gefallen am alten Gemeinen Beifuß (Artemisia vulgaris) und seiner vielseitigen Verwendbarkeit :)


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Gozo: Azure Window ist Vergangenheit

von naDUr.at am 12. Mai 2017 – 19:19 |

Am 8. März 2017 ist der bekannte Felsbogen „Azure Window“ auf der Insel Gozo zusammengestürzt – und im Meer versunken.

Das Azure Window vor und nach dem Einsturz

Malta hat damit eine wichtige Tourismus-Station verloren – aber eigentlich hat die Natur nur ihren (Kreis)Lauf genommen.
Denn bevor der Küstenfelsen ein „Fenster“ wurde, war er vermutlich eine Höhle. Und die Höhle ist dann irgendwann vor einigen hundert Jahren durch Meeresfluten zusammengestürzt und zu dem beeindruckenden Bogen geworden, der einen eigenen Namen bekam. Der Bogen ist weiterhin vom Meer ausgespült worden und schließlich – wie seit Jahren vorausgesagt – zusammengestürzt … Und jetzt ist der Felsen eine ganz normale Klippe, so wie es viele Kilometer an Klippen auf den maltesischen Inseln gibt.

Das Blaue Fenster lebt ab sofort in den Medien(archiven) weiter.
Es war Schauplatz zahlreicher Filme, Serien und auch eines Werbespots. Es ist auf unzähligen Handyfotos, in Sozialen Medien und auf Fotospeicher-Festplatten „gesichert“. Es ist also nur in der wirklichen Welt verschwunden – in der digitalen Welt lebt es weiter … bzw. ruht es friedlich R.I.P. – Requiescat in Pixels … auch in meinem Bildarchiv :)

Nebenbei: Mit Google-Maps kann man derzeit noch das „Azure Window“ via Satelliten-Ansicht und anhand von Street-View-Bildern von allen Seiten um“wandern“ … und sich sogar oben draufstellen – wo man eigentlich jetzt in Wirklichkeit keinen Boden mehr unter den Füßen hat … irgendwie ein Gefühl von VR – Virtual Reality ;)


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Oktober & DU

von naDUr.at am 1. Oktober 2016 – 09:24 |

Oktober im naDUr-Faltkalender 2016Der Oktober … wärmt mit gelbem Sonnenlicht

Goldener Herbst, warmes Licht … gelbe und rote Blätter im und gegen das Sonnenlicht … Schattenspiele und der Duft langsam verwelkender Vegetation.
Jedes Jahr aufs Neue überrascht der Herbst mit Stimmungen – von mildem Wohlgefühl bis stürmischem Blättertreiben.

Doch das Schönste am Herbst ist das Licht – morgens mit feinen oder schweren Nebelschleiern, abends die Welt im sanften Gelbstich, wie eine kontrastverflachte Retro-Fotografie. Vintage-Gefühle im Herbstlicht – dazu ein Duft aus Reife und Abschied.
*Augen schließen – Tiiiiief einatmen – Luftanhalten – Erinnern – Ausatmen – Dankesagen*

Aber warum ist das Licht im Herbst so golden, so warm, so wärmend?
Aus dem selben Grund, warum das ganze Jahr über der Sonnenauf- und -untergang die Welt in Orangetöne taucht. Die Sonne steht tief – das Licht muss einen längeren Weg durch die Luft zurücklegen, um an einem Punkt – zum Beispiel an deiner Nase oder deinem Auge – anzukommen. Je weiter der Weg, desto mehr hartes, blaues Licht-Spektrum wird von den Teilchen in der Atmosphäre verschluckt oder zerstreut. So kommen am Ende vor allem weiche gelbe und rote Licht-Wellen bei dir an – und du sieht deine Umwelt wie durch einen Retro-Gelbstich-Filter.

Da im Herbst die Sonne grundsätzlich schon tiefer am Horizont steht und die Runde um den Erdball viel flacher nimmt – ist quasi den ganzen Tag über ein bissi Sonnen-Auf-und-Unter-Gang-Stimmung. Ein Fest für Fotofreund*innen!

Wie wärs mit einer Herbst(licht)-Fototour – draußen in der Natur?
Und achte mal auf das Licht – und die Schatten!
Und spüre die Wärme im Licht – und im Schatten.
Und dann schnuppere auch mal an der Luft – in der Sonne – und im Schatten :)

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ DANKE! ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Der naDUr-Faltkalender 2016 „Natur nimmt sich Raum!“ wurde ermöglicht durch die Kooperation mit www.das-onlineCoaching.com
Falls DU auch einen Raum zum Inne-halten, Nach-Denken und Voraus-Schauen suchst – Schau doch dort mal vorbei!
Brigitte Koch | www.das-onlineCoaching.com


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Blumenwiese für den Arbeitsplatz

von naDUr.at am 5. Juli 2016 – 10:23 |

Blumenwiesen-Samen-Sackerl gibts ja viele verschiedene … selten entspricht das gewachsene Ergebnis den Bildern auf der Verpackung.

Im Wiener Botanischen Garten wurden daher „Testbeete“ zu An- & Aussaat-Mischungen angelegt. Auf jeweils ca. 1×1,5m blüht es derzeit prächtig und daneben steht ein Schild mit der jeweiligen Mischbezeichnung.

Ich hab für dich eine „Last Minute“ Sommermischung in Foto-Pixel festgehalten:

Sommer-Blumewiese für den Arbeitsplatz

Wenn dir diese Sommer-Mischung gefällt, kannst Du sie dir gern als Blumenwiese herunterladen und auf den Arbeitsplatz – z.B. als Bildschirmhintergrund für PC, Tablet oder Handy – anlegen :)
Und falls sie dir nicht gefällt, dann geht doch einfach selbst hinaus in die Natur, such dir eine Sommerwiese, mach ein Foto (bitte nicht die Blumen rupfen und nach Hause tragen) und hol dir damit deine eigene, saisonale Blumenwiese auf den digitalen Arbeitsplatz!


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