Schauen ist ansteckend

von naDUr.at am 11. Mai 2017 – 10:02 |

Schau mal, da schaut eine Katze in die Luft …

Schauen - Katze fokussiert ihren Blick in die Luft

… spürst Du es?
In dir baut sich jetzt so eine leichte Unruhe auf …
Du willst unbedingt auch dorthin schauen, wohin sich die ganze Aufmerksamkeit der Katze bündelt.
Du willst wissen, was es zu sehen gibt.
Du richtest die Augen nach links oben – drehst vielleicht sogar ein bissi den Kopf …
Fühlst dich hilflos, weil das Webbild dir keine 360° ermöglicht … sondern dich mit deiner Neugier auf 112° einengt.

Mir ging es auch so …
Aber ich hatte das Glück in der echten Welt draußen dabei zu sein und konnte daher den Blick erweitern und meine Neugierde stillen. Und diese analoge Erkenntnis teile ich naDÜrlich gerne mit dir:

» Schau mal, das sieht die Katze!
(Klick auf den Link, dann öffnet sich das ganze Bild)

Nebenbei: Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Menschen gern dorthin schauen, worauf sich der Blick anderer gerade konzentriert. Wenn ich die Kamera auf einen Punkt in der Natur richte, schaut garantiert irgendwer auch immer dorthin – bleibt vielleicht sogar stehen, um den Augenblick mit-zuerleben. Hinschauen ist offensichtlich ansteckend – das könnte man ja mal ganz bewusst ausprobieren: Konzentriert im Park in die Luft schauen … und warten wieviele auch die Nase heben ;)

Mal schauen, was es heute draußen in der 360°Natur zu sehen gibt …
Ich lass dich dann naDÜrlich auch wieder Mit-schauen <:3)~~


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Grüße vom Graureiher

von naDUr.at am 23. Dezember 2014 – 10:36 |

Erholsame Feiertage …

www.naDUr.at wünscht Erholsame Feiertage

… und schöne Aussichten fürs Jahr 2015!

wünschen Dir,
Klaudia & <:3)~~
& der Graureiher


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Natur … (ohne 1000 Worte)

von naDUr.at am 5. Oktober 2014 – 09:38 |

Eigentlich wollt ich ja was Ironisches schreiben – vielleicht sogar was Sarkastisches …

Natur-oder-so?
Aber eigentlich sollte dieses Bild von „Natur“ für sich sprechen.

Und wer (auf) dieses Bild hört, erfährt viel mehr zwischen den Pixeln,
als 1000 Worte über 5 Buchstaben sagen könnten …


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Die Störche sind zurück

von naDUr.at am 15. März 2014 – 18:39 |

Weißstörche am HorstEin Klappern erfüllt die Frühlingsluft, denn die Störche sind zurück.
Paarweise sitzen Weißstörche – alle Jahre wieder – hochoben auf ihren riesigen Nestern und sortieren sorgfältig neue Ästchen zwischen die alten.

So ein gemütlicher Horst wächst dadurch jedes Jahr ein Stück und kann mit der Zeit echt gewaltige Ausmaße (und ein entsprechendes Gewicht) annehmen.
Auf Hausdächern sind die Weißstörche und ihre Nester dennoch zumeist sehr willkommen – denn, so glauben die Menschen: Störche bringen Glück.
Und noch was glauben die Menschen: Störche bringen die Babys ;)
Ich selbst hab auch so einen kleinen Storchenbiss als „Beweis“ im Genick.

KlapperstorchDerzeit basteln die zurückgekehrten Storchenpaare also grad an ihren Nestern und pflegen mit laut klappernden Begrüßungsritualen ihre langjährige Paarbeziehung.
Beinahe synchron werfen sie dazu die Köpfe zurück bis auf den Rücken und klappern dabei mit den langen Schnäbeln.
Störche beim KraulenAuch gegenseitiges zartes Kraulen am Hals gehört zu einer angemessenen Beziehungspflege bevor dann in ca. einem Monat der geschlüpfte Nachwuchs die ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Störche werden relativ alt (bis zu 35 Jahre) und gelten als sehr treu – sowohl, was ihre Paarbeziehung betrifft, alsauch was ihre alljährliche Rückkehr an den gleichen Horst und Brutplatz betrifft.
Soweit die frühlingshafte Idylle unter den langsam wärmer werdenden Sonnenstrahlen.

Jetzt aber ein kleiner wissenschaftlicher Fakt, um dieses vermenschlichte, frühlingshaft einlullende Beziehungsgeschmeichel etwas realitätsnäher zu betrachten:
Störche sind vor allem Horst-treu und nicht Partner/innen-treu!
Synchrones StorchenpaarIm Infoblatt (PDF) vom Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel ist von „Horstpaaren“ und nicht von Paarbeziehung die Rede. Die Storchenmännchen kommen etwas früher aus dem Süden zurück und besetzen ein Nest – vorzugsweise das vom Vorjahr, denn dessen Standort ist bekannt und es hat sich bereits bewährt. Etwas zeitver“setzt“ setzt  sich dann ein Weibchen dazu und mit viel Schnäbeln und Kraulen bildet sich das Brutpaar für das neue Jahr. Zufällig oder auch nicht, setzt sich meist das Vorjahresweibchen wieder auf das Vorjahresnest (denn auch sie kennt den bewährten Standort) und nimmt dadurch auch fürs neue Jahr neben dem Vorjahrespartner Platz.
Vom Boden aus betrachtet – also aus Menschenperspektive – schaut es natürlich so aus, als würde das gleiche Paar Jahr für Jahr „heimkehren“.
FrühlingswieseDas it schon okay so, denn schließlich wallen auch beim Menschen derzeit die Frühlingsgefühle auf – und so sieht er halt grad alles gern durch eine blassrosa Sonnenbrille ;)

Und wie siehst DU jetzt grad so die Natur?

 


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2013 – November steht suchend mitten im Fluss

von naDUr.at am 14. November 2013 – 18:02 |

~ ~ ~ Hier ist eine Antwortoption zur November-Frage im Wasser-Kalender 2013 ~ ~ ~

November im naDUr-Wasser-Kalender 2013Das ist dir sicher auch schon öfters passiert – da tüftelt man so lange an der Lösung einer Frage rum und übersieht dabei das Naheliegendste: Die Frage selbst ist sinnlos. 

„Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen“, heißt es weise in einem deutschen Sprichwort – und wenn Du das mal zuhören kriegst, bedeutet das durch die Blume: Du hast dich verzettelt!
Lehn dich also am besten mal zurück und betrachte das Problem mit etwas Abstand – und vielleicht unter einer neuen, übersichtlichen Perspektive. Und schon liegt die Lösung (hoffentlich) ganz nah.

Mitten im Fluss das Wasser suchen – ist die lateinische Variante der Erkenntnis, dass man vor lauter Detailversessenheit nicht den Überblick verlieren und auf das Wesentliche vergessen soll.
Also: Medio flumine quaerere aquam! Irgendwie eine nette Art, jemanden (und sich selbst) von sinnlosen Verzettelungen abzubringen – indem man gezwungen wird, einem lateinischen Spruch nachzurecherchieren und so selbstverständlich von der Ausgangsfrage abkommt ;)

Zaunpfahl (zum Winken)Aber ob daraus die Weisheit entsteht, dass es sich damit um einen Wink mit dem Zaunpfahl gegen das Verzetteln handelt – wird sich wohl in jedem Anlassfall neu zeigen.
Nunja, sonst winkt man halt mit dem Scheunentor oder gleich mit dem ganzen Wald ;)


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