Kastanien im Überfluss

von naDUr.at am 27. September 2012 – 12:32 |

Es ist soweit – in den Parks und Alleen prasseln die Kastanien herunter …
Helmpflicht beim Herbstspaziergang! – wird hiermit empfohlen ;-)

Falls Du den Akkubohrer vom letzten naDUr-Artikel noch bei der Hand oder in Griffweite hast, dann könntest Du dir derzeit mit Kastanien, Blättern, Samenkapseln, Aststückchen etc. eigentlich eine recht hübsche Herbst-Girlande oder -Kette basteln!
Bohr einfach in alle möglichen Naturmaterialien Löcher und fädle sie dann auf eine Schnur oder einen Wollfaden auf. Anleitung & Variationshinweise bei Hoppsala.de
Häng nun deine Herbstdeko an Türen, Fenstern oder an der Zimmerdecke auf – möglichst dort, wo viele Leute sie bewundern können ;-)

Nebenbei: Über so viele Kastanien freuen sich auch die Tiere. Im Lainzer Tiergarten in Wien werden jedes Jahr Ende September fleißig gemeinsam die Kastanien gesammelt, um sie dann im Winter an die Wildtiere zu verfüttern. Heuer 2012 wird von Fr. 28. bis So. 30.9. gesammelt – und es gibt für alle Fleißigen auch wieder 10Cent/Kilo zur Belohnung!
Weitere Details zu den Kastaniensammeltagen im Lainzer Tiergarten
Tipp: Jede Familien kann max. 10 Kilo Kastanien gegen Bargeld eintauschen – falls Du also mehr sammelst als abgibst, dann empfehle ich dir die Kastanien wie oben beschrieben „weiterzubearbeiten“ ;-)


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Hintaus – rückblickend voraus gedacht

von naDUr.at am 12. November 2011 – 18:11 |

Hintaus - aus der Google-PerspektiveWas in der Südsteiermark „der/die Klapotetz“ – ist in Niederösterreich „das Hintaus„.
Beides ein naturnahes Kulturgut mit sozialer Dimension und emotionaler Verbundenheit für all jene, die damit aufgewachsen sind.

Hintaus ist dort, wo sich das wahre Leben abspielt …
So lässt sich vielleicht kurz das zusammenfassen, was sich nicht – auch nicht in Wikipedia – leicht erklären lässt ;-)

Vorne an der Hauptstraße ist alles ordentlich hergerichtet – für die Blicke der Nachbarn, der Dorf-BesucherInnen und der Durchreisenden – aber hinten, dort wo die Scheune und der Stall stehen, die Wirtschaftzzufahrt ist und der Weg direkt in die Felder führt, dort hat alles seine eigene Zeit, einen eigenen Platz und eine Bedeutung, die sich nur jenen erschließt, die sich auf diese Dynamik einlassen.

„Die Wunderwelt Hintaus ist jener Bereich, mit dem viele von uns Kindheit und Lausbubenstreiche, wilde Himbeeren und Entdeckungsreisen verbinden“ – heißt es in einem Themenschwerpunkt 2009 der Initiative „NÖ gestalten“, des Amtes der Niederösterr. Landesregierung. 2011 gab’s dazu einen Hintaus-Wettbewerb, um sich den aktuellen „Lebensraum Hintaus“ genauer anzuschauen und um zu erkunden, was das Hintaus heute so ausmacht.

Der Verein Kleine Welt aus Bad Fischau (NÖ) und naDUr.at haben gemeinsam das Projekt „Hintaus-Erlebnis-Tour für Kinder und Familien“ zusammengestellt. Es wurden die heute unscheinbaren Plätze im Ort mit Geschichten und Funktionen von gestern erlebbar gemacht – dabei entstanden dann vielen Ideen, wie das Besondere für morgen erhalten und (wieder)belebt werden kann.

Hintaus-Tour-Plakat in Bad Fischau 2011

Hintaus-Plätze sind
SCHAU:Plätze – STAUN:Plätze – ERLEB:Plätze – NACHDENK:Plätze – BE- und VERZAUBER:Plätze – LERN:Plätze
Es ist für uns im Ort eine Herausforderung buchstäblich „neue Wege“ zu gehen – und uns Gedanken über die „Erlebbarkeit“ solcher unbewusster Orte zu machen … solange es sie noch gibt!
Vielleicht gibt es sie ja dann noch länger – für Jung und Alt?
(Einleitung aus der Projektmappe zur Hintaus-Erlebnis-Tour für Kinder und Familien in Bad Fischau)

1. Platz für die Hintaus-Tour durch Bad FischauDie Bad Fischauer Hintaus-Erlebnis-Tour vom Verein Kleine Welt hat nicht nur den Kindern (zur Fotogalerie) sondern auch der Jury des NÖ-gestalten-Wettbewerbs gefallen – das Projekt wurde am 11.11.2011 in St. Pölten mit dem 1.Platz ausgezeichnet :-)

Weitere tolle Hintaus-Projekte aus Niederösterreich sind auch auf der Website von „NÖ-gestalten“ zu bewundern: Die Preisverleihung und Die Gewinner/innen

Solche Projektbeispiele könntest DU als Inspiration für eigene Touren ins heimische Hinterland nutzen – denn ein Hintaus gibt es eigentlich überall wo DU beginnst, hinter die schöne Fassade zu schauen und dort das wahre Leben, die alten Geschichten und die neuen Möglichkeiten zu entdecken
Du musst nur einfach mal hint-aussi gehen!


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10. Geburts“TAG der Sonne“

von naDUr.at am 6. Mai 2011 – 11:13 |

~ ~ ~ ~ ein gemeinsamer Beitrag von naDUr-Redakteurinnen ~ ~ ~ ~
SonneDass die Sonne ganz schön viel Kraft hat, spürt man zeitweise direkt – quasi hautnah – beim Sonnenbrand.

Effizienter wird diese Sonnenkraft in Österreich mit rund einer Viertel Million Solaranlagen genutzt.  Mit Solarenergie lässt sich ein beachtlicher Teil der Energie für Warmwasser und Heizung decken – und kann über 150 Millionen Euro an Energiekosten pro Jahr einsparen – weil:
Die Sonne scheint für alle gratis
:-)

Um allgemein mehr auf das Thema Solarenergie aufmerksam zu machen, wurde im Jahre 2002 in Österreich die Aktion „Tag der Sonne“ gestartet. Bald folgten die Schweiz und Deutschland diesem Beispiel. Zum heurigen 10. Jahrestag wird der Europäische „Tag der Sonne“ bereits in 17 Ländern – mit vielen Infoveranstaltungen – gefeiert.

Viele Details zur Sonnenenergie und zum „Tag der Sonne“ findest Du unter www.tag-der-sonne.at

Die Sonne scheint 365 Tage im Jahr!
Daher noch was ganz Wichtiges:
Nicht direkt in die Sonne schauen!
Ihre Kraft verbrennt dir in Kürze die Sehnerven.


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2010 ist lebendige Vielfalt

von naDUr.at am 4. Oktober 2010 – 09:40 |

… Was ich noch kurz erwähnen möchte, bevor sich das Jahr 2010 zu Ende neigt:

2010 ist das Internationale Jahr der Biodiversität.
Das haben die Vereinten Nationen so ausgerufen – und daher gibt es in vielen Staaten dieser Erde Kampagnen, um den Wert der Biologischen Vielfalt zu erklären, zu definieren, zu zeigen und zu „leben“.
Also in Österreich zum Beispiel hier www.biologischevielfalt.at

Vielfalt ist überall in der Natur zu finden,
so zum Beispiel auch unter Kürbissen und damit in der Folge auch in den Küchen und am Esstisch:
Kürbisdiversität

Warum ist biologische Vielfalt nicht nur schön sondern auch wichtig?
Dafür gibt’s natürlich auch „vielfältige“ Gründe – aber einer soll hier besonders herausgestrichen werden:
Ein Kürbis würde sich im Korallenriff nicht wohl fühlen.
Ein Kaktus würde sich im Sumpf nicht wohl fühlen.
Ich würde in der Wüste verdampfen und am Südpol einfrieren.

Vielfältige Lebensräume für vielfältige Lebewesen sind wichtig!
Und umgekehrt. 

Wo würdest Du nicht gern leben?
Wer fühlt sich dort trotzdem wohl?

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Weiterlesen auf Englisch: EU-Kommission – Biodiversity & Nature

Weiterhören auf Deutsch: Ö1-Sendeschwerpunkt Biodiversität


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Streichelzoo mit Schrecken

von naDUr.at am 26. September 2010 – 16:46 |

GottesanbeterinWas tun, wenn es draußen regnet und ein Naturerlebnis geplant war?

Entweder in Gummistiefel und Regenmantel schlüpfen …
oder Indoor-Natur aufsuchen!

Die aöe (Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Entomologen) hatte im Rahmen ihrer Tagung in Wien auch ein „Kinder erforschen Insekten“-Programm und dabei gab’s quasi einen Streichelzoo mit Schrecken :-)

Etwa Fangschrecken, wie die heimische Gottesanbeterin.

Gottesanbeterin Gottesanbeterin

Aber auch Stabheuschrecken,
die als lebende Äste eigentlich in Asien zuhause sind.

Kind mit Stabheuschrecke Stabschrecke

Ein Sonntag mit Schrecken – auch ein Erlebnis :-)


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