die Fühler der Heuschrecken

von naDUr.at am 9. Juli 2011 – 09:11 |

In der Wiese wimmelt es nur so von kleinen Tieren.
Diese genauer zu betrachten ist oft schwierig, weil die Zwerge gleich davon hüpfen, fliegen, krabbeln – oder was ich als Fluchtverhalten besonders lustig finde – lassen sich einfach vom Grashalm runterfallen und verschwinden so im Stengelgewirr. Eine Becherlupe, ein leeres Olivenglas oder ein durchsichtiger Plastikbecher können da recht hilfreich sein, um die menschenscheue Wiesenfauna kurz genauer unter die Lupe zu nehmen – bevor sie wieder freigelassen wird.

Heuschrecken hört man meist bevor man sie überhaupt sieht.
Und wenn sie sich dann auch noch – kurz im Vorbeihüpfen – zeigen, dann hast Du die Gelegenheit, sie anhand ihrer Fühlerlängen einzu“ordnen“ in die Insektenordnung der Kurzfühlerschrecken (weltweit ca. 10.000 Arten) oder der Langfühlerschrecken (weltweit ca. 8.000 Arten).
Hier kannst Du das gleich mal ausprobieren:
Kurzfühler Langfühler
(Wer von den beiden ist hier wohl eine Langfühlerschrecke?)

Übrigens:
Wenn Heuschrecken aus dem Ei schlüpfen, sind sie winzig und wachsen dann in dem sie sich laufend häuten. Babyheuschrecken erkennst Du daran, dass sie noch keine Flügel haben.

Übrigens:
Ein Heupferd ist eine Heuschrecke, aber ein Grashüpfer ist kein Heupferd – kennst dich aus?! ;-)
Hier die Erklärung (falls Du nicht selbst nachrecherchieren willst, markier die leere Stelle zwischen den Unterstrichen)
_Heupferde gehört zu den Langfühlerschrecken – Grashüpfer wird eine Familie der Kurzfühlerschrecken genannt._

In der Wiese kannst Du nun Schrecken mit einem Blick auf die Fühler als Lang- oder Kurzfühlerschrecken identifizieren.
Demnächst schauen wir uns dann das Hinterteil der kleinen Springer genauer an …


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Ein Blick für Details

von naDUr.at am 2. Juli 2011 – 10:20 |

Schönbrunn Weils grad so schön zum vorigen EinsICHten-Beitrag passt:
Die meisten Menschen staunen über das prächtige Schloss …
Wer sich aber mehr für die Natur interessiert – staunt nicht schlecht über die Pflänzchen, die da so zwischen den trapierten Kulturpflanzen ihre Chance nutzen :-)

Natur und Kultur – eine erstaunliche Kombination (derzeit) in Schönbrunn …
die ein Lächeln auf das Gesicht all jener zaubert, die einen Blick für Details – speziell jene rechts im Vordergrund – haben :-)

Schönbrunn 2011 - im Detail ;-)

PS.: Mal schauen, wie lang diese Wildlinge – vermutlich aus Vogelfuttersamen entstanden – die allgemeinen Aufmerksamkeit für das GROSSartige nutzen können und daher eine KLEINE Überlebenschance haben ;-)


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neu kombiniert

von naDUr.at am 2. Juni 2011 – 13:24 |

Nach dem Spaziergang …
haben sich ein paar Fundsachen in der Jackentasche gesammelt:

Flugsamen

Aufmerksame naDUr-FreundInnen erkennen sofort, von welchen Bäumen die Flugsamen stammen. Neu(gierig)e naDUr-FreundInnen können sich gern hier und hier weiter in die Botanik vertiefen.

Wie die Flügeln und der Kern/Same (einer Ginkgofrucht) so auf dem Blatt Papier rumliegen …
formte sich im Kopf bereits das Bild von was ganz Neuem :-)
Kannst DU es auch schon sehen/erkennen?

GANZ nach dem Motto: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Einzelteile“
entstand … erst selber tüfteln, dann auf diesen Link klicken!

Und was kombiniert sich Neues aus deinen eigenen Fundstücken vom letzten/nächsten Ausflug?


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synchronisierte Enten

von die <:3)~~ am 30. Oktober 2010 – 21:29 |

Der Herbst hat so seine Besonderheiten – leuchtende Farben, weiches Licht und … zum Beispiel auch besonders synchron nach Futter tauchende Enten:
enten im herbst
In diesem Bild ist eine halbe weibliche und eine halbe männlich Ente zu sehen – rate doch mal, welches hochgestreckte Hinterteil dem Erpel gehört!?
Das Entenmännchen (Erpel) ist _rechts_ im Bild.
(zuerst raten, dann die Leerstelle markieren)

. . . . . . . . . das entdeckte grad die <:3)~~ . . . . . . . . .


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Libellen – Groß & Klein

von naDUr.at am 8. Oktober 2010 – 20:20 |

Libelle - MosaikjungferDrachenfliege – dragonfly – heißt die Libelle auf Englisch. Und es gibt sie in ganz vielen verschiedenen Farben!
Das ist Dir sicher auch schon öfters aufgefallen :-)

Libellen sind RäuberInnen – sie fressen andere Insekten und schnappen sich diese im Flug.

Es gibt sie auch in verschiedensten Größen.
Generell werden Libellen in zwei Gruppen eingeteilt:

  • Großlibellen – deren große Augen stoßen oben aneinander.
  • Kleinlibellen – deren Augen sitzen weit auseinander und stoßen daher nicht zusammen.

Großlibelle - Mosaikjungfer Kleinlibelle
Von den Großlibellen gibt es laut Wikipedia rund 2.800 verschiedene Arten.
Von den Kleinlibellen nochmals rund 2.600 Arten.
Das wären also schon mal über 5000 verschiedene Libellenarten!

Ohne dazu jetzt ins Detail gehen zu wollen (und zu können!), hier noch einige Kleinigkeiten zu den Drachenfliegen:

Diese Libelle ist ins Wasser gefallen und trocknet nun auf diese Weise ihre Flügel in der Sonne.
Libelle beim Flügeltrocknen

Diese Libelle gehört zu den Prachtlibellen – einer Familie der Kleinlibellen – und sie ist ziemlich flott unterwegs gewesen beim Jagen.
Prachtlibelle Prachtlibelle

Und wenn Du Dich jemals schon gefragt hast, wie sich eigentlich die Großlibellen ihre großen Augen putzen – hier ein Schnappschuss vom rechten „Scheibenwischer“ :-)
Libelle putzt sich die Augen

Abschließend noch die Prüfungsfrage:
Gehört diese rote Libelle, die sich grad so friedlich die Sonne auf den Rücken scheinen lässt, zu den Groß- oder zu den Kleinlibellen?
Libelle rot
Diese feuerrote Dragonfly ist eine _Großlibelle_
(zuerst selbst raten, dann Leerstelle markieren)


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