Regen.Wald … in Wien

von naDUr.at am 21. August 2016 – 10:27 |

… da bieg ich nichts ahnend um die Ecke und dann … WOW!

Regen.Wald2 - Installation am Dornerplatz, Wien

… und dann treff ich auch noch die Künstlerin und sie erklärt mir, warum jetzt hier ein grauer Betonplatz in allen Farben des Regenbogen-Spektrums strahlt:

Regen.Wald2 – heißt diese Installation am Wiener Dornerplatz.
Gemeinsam haben Karin Prauhart und Alain Tisserand – selbst Anwohner*innen am Platz – den Wunsch der Leute nach mehr „Grün & Schatten“ zum Verweilen ernstgenommen und schon letztes Jahr einen Regen.Wald geschaffen. Und weil viel Grün & Wald & Freiraum auch der Seele gut tun … fand heuer im Regen.Wald2 auch schon ein öffentliches Picknick statt.
Details zum Projekt kannst DU hier bei spaceandplace nachlesen.

Licht- & Schatten-Spiel im Regen.Wald2Jetzt aber erzähl ich dir, was DU nur vor Ort unter den Regen-/Sonnenschirmen erleben kannst:
z.B. Licht und Schatten – Spiele dazu kannst Du dir selbst ausdenken :)

z.B. am 17. September 2016 – ab 17 Uhr landet die Geschichte des Kleinen Prinzen in 7 Sprachen im Regen.Wald2 – der Platz des Staunens wird zu einem Ort des Lauschens. So bunt wie die Farben sind auch die Menschen, die in ihren Muttersprachen gemeinsam die Reise des kleinen Prinzen – von Planet zu Planet – von Erkenntnis zu Wissen und Weisheit begleiten.

Geh hin – Schau hin – und lausche …
… dem Regen.Wald am Dornerplatz <:3)~~


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Welches Klima darf’s denn heute sein?

von naDUr.at am 4. Februar 2016 – 12:36 |

Die einen schimpfen über das Klima.
Die anderen fürchten sich sogar davor.
Und einige wundern sich darüber.

In Wien kannst DU dir dein Klima wünschen!

Und das ist weltweit einzigartig!

Welches Klima darf’s denn heute sein?

Wähle die gewünschte Temperatur – zwischen sibirischen 45°C und höllischen +60°C
Wähle den passenden Niederschlag – Niesel, Regen, Schnee oder Eis
Wie wär es mit etwas Wind dazu – Lüftchen, Sturm oder heute mal ein Orkan mit 300km/h
Bitte sehr – kommt sofort! … im Klima-Wind-Tunnel Wien

Klima-Wind-Tunnel Wien, RTA.eu

Ob Eiswind oder Tropensturm – Wüstenklima oder Südpol-Feeling … auf bis zu 100 Metern Länge können Umweltbedingungen hergestellt werden, denen man soooo extrem hoffentlich nie in der Welt begegenen wird.
Zum Testen von Zügen, Flugzeugen, Schilift-Gondeln, … ist das Wunschklima im Tunnel aber echt praktisch!
Und auch sonst … wenn Zeit ist, können physikalische Fragen sehr praktisch und entgültig geklärt werden:

  • Ab wann bläst eigentlich der Wind einen Menschen um?
  • Wie schläft es sich im Zelt einer Südpol-Expedition?
  • Warum fliegt zuerst die Kaffeetasse vom Tisch und erst dann der Sonnenschirm davon?
  • Und um wieviel weniger muss im Wagon geheizt werden, wenn ein Zug voller Menschen ist?

Diese, weitere und eigene Fragen stellst Du am besten den Expertinnen und Experten vom Klima-Wind-Tunnel Wien …
… vielleicht gleich demnächst bei der Langen Nacht der Forschung!?

Nebenbei angemerkt:
Mäuse <:3)~~ bläst der Wind erst nach den Menschen weg, weil die ducken sich gleich mal gemütlich in die Schienenritzen und legen die Ohren an, wenn der Wind kommt!


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2013 – August erstrahlt im Regenbogen

von naDUr.at am 9. August 2013 – 19:27 |

~ ~ ~ Hier ist eine Antwortoption zur August-Frage im Wasser-Kalender 2013 ~ ~ ~

August im naDUr-Wasserkalender 2013Wenn Lichtstrahlen und Wassertröpfchen aufeinandertreffen entsteht ein bunter Regenbogen …
… bekanntlich wenn es bei Sonnenschein Niesel regnet oder auch wenn ein Springbrunnen seine Wasserfontaine in den Sommerhimmel sprüht.

Schaut super aus! Aber warum wird der Himmel eigentlich bunt?

Jeder kleine Wassertropfen bricht das Licht wie eine Mini-Linse in seine Spektralfarben auf – und das Spektrum streut seine Farben als bunten Lichtstreifen von Violett-Blau-Grün-Gelb-Orange-bis-Rot über den Himmel.

RegenbogenWenn Du genau hinschaust, erkennst Du, dass bei jedem Regenbogen immer der blaue Bereich unten ist – weil das blaue Lichtspektrum stärker gebrochen wird und daher stärker nach unten knickt.
Und wenn Du dir den Himmel um einen Regenbogen noch viel genauer anschaust, entdeckst Du immer auch noch einen zweiten blasseren „Nebenregenbogen“ oberhalb des Hauptbogens. Dieser Nebenbogen hat einen umgedrehten Farbverlauf – unten rot und oben blau.

Wenn Du bei deinem nächsten Regenbogen noch was zu diesem Wetter/Wasserphänomen entdecken willst, dann stell dich mit der Nase Richtung Bogen …
… und schau mal, wo die Sonne im Verhältnis zu dir und dem Regenbogen steht ;)

Viel Freude beim Staunen & viele bunte Eindrücke!

 


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2013 – April mit Tautropfen

von naDUr.at am 3. April 2013 – 21:21 |

~ ~ ~ Hier ist eine Antwortoption zur April-Frage im Wasser-Kalender 2013 ~ ~ ~

Im April fragt der Wasserkalender, warum ein Tautropfen was anderes als ein Regentropfen ist – na, hast DU dir schon mal darüber Gedanken gemacht, wenn Du früh aufstehst und im Frühling durch den frühmorgendlichen Morgentau spazierst – oder zwischen den Regentropfen des unberechenbaren Aprilwetters rumtanzt?
Ja? Nein? Egal, weil nasse Zehen kriegt man von beiden?

Nun, falls Du trotzdem ein bissi neugierig bist, hier ein paar Infos zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden dieser beiden wetterbedingten Wasserformen.
Tau und Regen entstehen durch die Feuchtigkeit der Luft.
Beide werden durch „Kondensation“ gebildet – also indem Wasser physikalisch vom gasförmigen in den flüssigen Zustand übergeht.
Während jedoch Regen hoch oben in den Wolken sich aus der Luftfeuchtigkeit zu Flüssigkeitstropfen verwandelt, dann durch das eigene Gewicht zu schwer für die Luft wird und wie erwartet der Schwerkraft folgt und tröpfchenweise *platsch-platsch* runterfällt – kondensiert Luftfeuchtigkeit in Bodennähe als Tau direkt an kalten Objekten, bleibt daran hängen und bildet Tau(tröpfchen).
Gerade im Frühling ist am frühen Morgen die Welt noch kalt von der Nacht, während die Luft sich bereits erwärmt und sich ihre Feuchtigkeit z.B. an Gräsern zu Wasserkugeln formt.

Tau entsteht also genau dort wo Du ihn siehst – in der Wiese, am Autodach, …
Regen jedoch hoch oben in den Wolken – und Du merkst erst was davon, wenn er aus allen Wolken gefallen ist ;-)
Beide bestehen aus verflüssigter Luftfeuchtigkeit.

Erfrischenden April – sowohl mit Tau, als auch mit Regen!

P.S.: Ach und falls Du wissen willst, warum Regentropfen gar nicht tropfenförmig sind, dann schau mal zu diesem naDUr-Tropfenbeitrag aus 2011 zurück!


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2011 – November voller Tropfen

von naDUr.at am 1. November 2011 – 10:11 |

Was im Sommer eine willkommene Abkühlung ist,
lässt im Spätherbst die Kälte bis tief in die Knochen kriechen – der Regen.
Und im November gibt es meist reichlich davon …

Kalenderblatt: November 2011

Ein Regentropfen ist nicht tropfenförmig!
Ein kleiner Regentropfen ist – wenn er aus allen Wolken fällt – kugelförmig.
Ein „normaler“ Regentropfen hat einen Durchmesser von 2-3mm – und ist halbkugelförmig.
Ab 5/6mm Größe teilt sich ein Tropfen durch den Luftwiderstand beim Fallen.
Große Tropfen erreichen eine Fallgeschwindigkeit von rund 8m/s.
Das platscht dann gewaltig beim Aufschlag!

Sind Regentröpfchen kleiner als 0,25mm im Durchmesser, so fallen sie sehr langsam – man nennt sie dann Nieselregen.
Wenn sie ganz ganz winzig sind – fallen sie kaum noch, sie bilden dann einen Nebel.

Vielleicht ist mit diesen paar Informationen der nächste November-Nebel/Nieselregen ein klein wenig weniger nervend für dich :o)

Weiteres Faszinierendes rund um das Wetterphänomen Regen ist bei wikipedia und beim Wissenschaftsmagazin scinexx nachzulesen.

Nebenbei: Was wir uns unter „Tropfenform“ vorstellen entsteht, wenn sich Flüssigkeit von irgendwo ablöst – und je nach Größe kugelig oder halbkugelig – dem Weg der Schwerkraft folgt. Diese allgemeine Tropfenform wird auch häufig mit dem Begriff „Träne“ bezeichnet.
Die Tränenflüssigkeit ist sehr wichtig für unsere Augen – sie wird mit jedem Blinzeln als Tränen“film“ über das Auge verteilt und hält es gesund.
Beim Weinen – egal ob aus Traurigkeit oder Freude – quillt die Flüssigkeit über die Lidränder als Tropfen hinaus und kullert als Träne über das Gesicht. Wenn aus Trauer oder Freude die Tränentropfen kugeln, verändert sich dabei die chemische Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit – denn „jede Träne erzählt eine eigene Geschichte …“

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Wenn Dir das Kalenderblatt gefällt, kannst Du es Dir gern herunterladen und evtl. auf Deinem Computer als Bildschirmhintergrund einrichten oder ausdrucken und an die PinnWand oder den Kühlschrank hängen.
Vielleicht gefällt Dir ja auch:
<< August << September << Oktober >> … (weitere Monate folgen)

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Copyright-Hinweis:
Die einzelnen Motive des Kalenders unterliegen dem Urheberinnenrecht – eine kostenlose Verwendung ist nur für private und nichtkommerzielle Zwecke gestattet sofern der Hinweis auf die Bildquelle www.naDUr.at oder auf die Autorin Klaudia Mattern angegeben wird.


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