Was stinkt denn da – zur Weihnachtszeit?

von naDUr.at am 6. Dezember 2016 – 13:40 |

Es ist sooooo ein toller klarer, blauer Wintertag gewesen …
Eiskalt, aber super Farben beim Fotografieren am Rathaus-Platz … bis, ja bis die Nase trotz Kälte aktiv wurde und sich rümpfte. Schnupper schnupper …
Ja, kein Zweifel – da ist irgendwo ein weiblicher Ginkgo-Baum in der Nähe! 
Siehe da – die Nase hat ihn vor den Augen entdeckt ;)

weiblicher Ginkgo Baum beim Wiener Rathaus

Ginkgos sind zweihäusig – es gibt männliche und weibliche Bäume.
weiblicher Ginkgo Baum beim Wiener RathausWenn sie gesetzt werden – etwa in Parks – kann man sie aber nicht unterscheiden. Erst wenn sie groß sind, so mit 20-30 Jahren erkennt man, ob ein Baum Samen produziert und daher weiblich ist. Wenn man den Geschichten glauben darf, dann kann er einige tausend Jahre alt werden – was sind da schon 20 Jahre bis zur Geschlechtsreife ;)

Während die einen über die Ginkgo-Stink-Kugeln die Nase rümpfen, freuen sich die anderen über die Samen und Blätter. Beiden werden als Tees, Pulver oder Kerne oft magische Kräfte zugeschrieben – Ginkgo-Extrakte werden mittlerweile sogar in der westlichen Medizin genutzt.

Überhaupt ist der Ginkgo-Baum von großer Symbolkraft und mit entsprechend beeindruckenden Geschichten umgeben. Einerseits werden Ginkgos in Asien als Tempelbäume und Wohnorte von Geistern gefürchtet und verehrt. Andererseits erzählt eine Geschichte davon, dass ein Ginkgo-Baum bei der Atombomben-Explosion in Hiroshima in Flammen aufging – aber bereits im selben Jahr wieder ausgetrieben hat und weiterlebte.
Sechs weitere Ginkgo-Bäume die die A-Bombe überlebten sind dokumentiert.

Apropos Ginkgo & Feuer!
Ginkgo Keramik WienAm selben Abend, als ich den Baum am Wiener Rathaus-Platz erschnupperte, hab ich auf einem Kunst-Weihnachtsmarkt Romana Widder-Lunzer kennengelernt – nun eigentlich hab ich zuerst ihre gebrannten Ginkgo-Keramiken entdeckt … und dann sind wir ins Gespräch gekommen und haben uns gegenseitig vielerlei Geschichten über diesen besonderen Baum erzählt.

Sie hat mir berichtet, wie einfach es ist, kleine Ginkgo-Bäume selbst zu ziehen und dass sie jedes Jahr im Frühling einen kleinen Wald großzieht, um ihn dann bei ihrer Frühlingsausstellung an Besucher*innen zu verschenken. Wir haben uns zu den verschiedenen weiblichen Ginkgo-Standorten in Wien ausgetauscht und sind gemeinsam über den riesigen denkmalgeschützten Baum beim Schönbrunner Park ins Schwärmen gekommen.

Ginkgo Keramikatelier Wien

Willst DU dich auch von der Magie der Geschichten, Erfahrungen & Keramiken begeistern lassen?
Jetzt vor Weihnachten gibts noch einige Termine am 10.+11.12. sowie 15.-18.12.2016 in Wien, um Romana Widder-Lunzer und ihre Werke kennen zu lernen. Und dann nutz die Gelegenheit und frag sie doch, warum der Ginkgo auch „Großvater/Großmutter-Enkel-Baum“ genannt wird ;)


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Oktober & DU

von naDUr.at am 1. Oktober 2016 – 09:24 |

Oktober im naDUr-Faltkalender 2016Der Oktober … wärmt mit gelbem Sonnenlicht

Goldener Herbst, warmes Licht … gelbe und rote Blätter im und gegen das Sonnenlicht … Schattenspiele und der Duft langsam verwelkender Vegetation.
Jedes Jahr aufs Neue überrascht der Herbst mit Stimmungen – von mildem Wohlgefühl bis stürmischem Blättertreiben.

Doch das Schönste am Herbst ist das Licht – morgens mit feinen oder schweren Nebelschleiern, abends die Welt im sanften Gelbstich, wie eine kontrastverflachte Retro-Fotografie. Vintage-Gefühle im Herbstlicht – dazu ein Duft aus Reife und Abschied.
*Augen schließen – Tiiiiief einatmen – Luftanhalten – Erinnern – Ausatmen – Dankesagen*

Aber warum ist das Licht im Herbst so golden, so warm, so wärmend?
Aus dem selben Grund, warum das ganze Jahr über der Sonnenauf- und -untergang die Welt in Orangetöne taucht. Die Sonne steht tief – das Licht muss einen längeren Weg durch die Luft zurücklegen, um an einem Punkt – zum Beispiel an deiner Nase oder deinem Auge – anzukommen. Je weiter der Weg, desto mehr hartes, blaues Licht-Spektrum wird von den Teilchen in der Atmosphäre verschluckt oder zerstreut. So kommen am Ende vor allem weiche gelbe und rote Licht-Wellen bei dir an – und du sieht deine Umwelt wie durch einen Retro-Gelbstich-Filter.

Da im Herbst die Sonne grundsätzlich schon tiefer am Horizont steht und die Runde um den Erdball viel flacher nimmt – ist quasi den ganzen Tag über ein bissi Sonnen-Auf-und-Unter-Gang-Stimmung. Ein Fest für Fotofreund*innen!

Wie wärs mit einer Herbst(licht)-Fototour – draußen in der Natur?
Und achte mal auf das Licht – und die Schatten!
Und spüre die Wärme im Licht – und im Schatten.
Und dann schnuppere auch mal an der Luft – in der Sonne – und im Schatten :)

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ DANKE! ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Der naDUr-Faltkalender 2016 „Natur nimmt sich Raum!“ wurde ermöglicht durch die Kooperation mit www.das-onlineCoaching.com
Falls DU auch einen Raum zum Inne-halten, Nach-Denken und Voraus-Schauen suchst – Schau doch dort mal vorbei!
Brigitte Koch | www.das-onlineCoaching.com


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Orangenblüte in der Stadt

von naDUr.at am 11. Mai 2016 – 13:08 |

Da hab ich aber gestaunt, …
… als ich in Wien, …
… direkt an der Straße …
… über einen blühenden Orangenbaum gestolpert bin :)

Orangenblüte in der Stadt  Blühender Orangenbaum in Wien

Willst DU auch staunen?
Vorort im Bonsai-Studio kannst Du die Orangenblüte sogar beschnuppern …
„Es liegt Orangenblütenduft in der Luft“ :o)


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Blauer Frühlingsbeginn

von naDUr.at am 20. März 2016 – 13:08 |

Heute beginnt der Frühling.
Genau betrachtet ist der Frühlingsbeginn heuer blau – nicht grün.

Blauer Frühling in Wien   Blauer Frühling in Wien

Der Himmel ist blau – die Blumen sind blau

Blauer Frühling in Wien
… die ganze Straße summt und duftet nach den Traubenhyazinthen.

Wie schön! Das denken sich nicht nur die Immen.

Blauer Frühling in Wien
Der Dank für diesen Blauen Frühlingsbeginn – auch im Namen aller Stadtbienen – geht an DOLLs Blumen in 1080 Wien!


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Es duftet nach Rosen … und so schmeckt es auch!

von naDUr.at am 29. November 2015 – 12:21 |

Die Weihnachtsmärkte haben längst geöffnet.
Die Punschstände natürlich auch.
Dabei ist noch nicht einmal Dezember … und irgendwie hat man das Gefühl, es ist doch noch viel zufrüh und viel zuwenig Winter für diese Zimt- und Lebkuchen-Düfte rundum … irgendwie fühlt man sich in dieser Übergangszeit nicht ganz zeitgemäß …
… und dann schneit da die Einladung einer Freundin herein …
Degustation in der Wiener Rosenmanufaktur

Ja! Gern! … war die spontane Reaktion – und im selben Moment duftete es bereits irgendwie nach Rosen und Sonne … das Gehirn erinnert sich, die Nase beginnt zu schnuppern … Vorfreude stellt sich ein.

Wiener Rosenmanufaktur

Und dann: Also, das solltest DU auch mal riechen! Und schmecken! Und bestaunen!

Vermutlich ist diese aktuelle Übergangszeit auch genau die richtige Zeit, um von der grauen, kalten Straße in die warme Duftwelt der Rosen einzutreten.
Dort warten übrigens auch Geschichten auf dich, die dich staunen lassen – und die dich zurück in die aktuelle Weihnachtszeit führen: Hast Du gewusst, dass der Rosa Pfeffer auch Weihnachtsbeere genannt wird? Und hast Du eine Vorstellung, wie aromatisch sich auch nur eine einzelne Beere im Mund entfalten kann? Speziell in Verbindung mit einer „Zarten Begegnung“ oder einer „Scharfen Begegnung“ auf einem Stückchen Käse? Nein? Dann geht’s dir so wie mir noch letzte Woche ;)

Vermutlich wirst auch DU dich vor Ort nicht entscheiden können, ob es die Vielfalt der Süße, der Schärfe oder der Säure der Rosenprodukte ist, die dich vor eine wirklich schwer Entscheidung stellen: Welche Rose nehm ich mir nun mit nach Hause?

Nebenbei: Ich hab mich nicht entschieden, sondern quer durch die ganze handgemachte Vielfalt eingepackt ;)


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