Earth hOUR – eine Stunde für uns und unsere Erde

von naDUr.at am 29. März 2012 – 10:11 |

Am 31.3.2012 – um 20:30 wird weltweit eine Stunde lang das Licht abgedreht.
Die Welt sitzt dann im Dunklen – freiwillig!
Warum?
Es ist eine Aktion einer bekannten Umweltschutzorganisation (www.earthhour.org), um ein Bewusstsein dafür zu Schaffen, dass Energie und ihre Nutzung bis hin zur Verschwendung unsere Erde belastet.
Wer also bei der 1h-Lichtaus-Aktion mitmacht, unterstützt symbolisch die Idee, Energie wieder bewusster zu verwenden.

1 Stunde in der Dunkelheit sitzen – kann lang werden.
Hier ein paar Ideen, was man dabei machen könnte:

  • Denken - z.B. wofür man heute schon alles Strom gebraucht hat.
  • Zuhören - z.B. welche Geräusche rundherum so zu-hören sind, und überlegen, wie sie so entstehen, …
  • Riechen - z.B. wie riecht eigentlich die Luft, die Tapete, der Blumentopf, das Handy oder die Zahnbürste.
  • Schmecken - z.B. ein Apfel oder ein Joghurt schmeckt bei Dunkelheit viel intensiver als bei Licht.
  • Tasten - z.B. Löffel und Gabeln im Dunkeln in die Bestecklade einsortieren oder die Spielzeug-Kiste neu entdecken oder die eigene Naturdinge-Kiste ertasten und überlegen was das für ein Ding aus der Natur ist, wo Du es herhast und was dir noch so dazu einfällt.

Du siehst schon – die Earth Hour kann durchaus auch eine Stunde für DICH sein.
Eine Stunde, die dir bewusst macht, was dich so alles umgibt, dass du kaum noch beachtest.

Und wenn dir diese Stunde gefallen hat – dann wiederhol sie doch einfach – z.B. mit FreundInnen – wann immer Du willst, nicht nur einmal im Jahr.
Vielleicht einmal im Monat – an verschiedenen Orten?
Vielleicht auch einmal draußen, in der Natur … in der naHtOUR …
———————————————–

Nebenbei: Schau mal, wieviel Energie nachts die Welt der Menschen verbraucht!
Die Natur braucht nachts kein Licht … denn da schläft sie um am Morgen wieder fit für den Tag zu sein …


abgelegt in aKtiveZ, ii@_ |
Tags: , , , , ,

Eisapfel gefunden, gekostet und getrunken

von naDUr.at am 11. Dezember 2011 – 17:17 |

Obstkorb - in Flaschen abgefuelltSein Name ist Maschanzker – Steirischer Maschanzker.
Und ich hab ihn gefunden – zufällig! :o)
Auf einer Veranstaltung, auf der andere sich quer durch Weinsorten gekostet haben, hab ich mich von meiner Nase direkt zu einem duftenden Obstkorb führen lassen :-)
Und dort hab ich ihn gesehen und gekostet – den kleinen, knackigen, duftenden Ball mit dem einzigartigen Namen: Maschanzker

Wikipedia ist diesmal keine Hilfe – der Kleine ist nämlich heutzutage sowas besonderes, dass er noch nicht in der Enzyklopädie des Weltweitenwissens vertreten ist. Früher – im 19. Jhd. und bis 1960 – war er weit über die Grenzen hinaus bekannt, ja er war sogar ein verbreitetes Handelsgut und ein Exportschlager.
Maschansker - der Kleine, Knackige rechts untenBegehrt war er vermutlich nicht nur wegen seines fruchtigen und kräftigen Geschmacks, sondern weil er erst spät im Jahr ausreift und sein volles Aroma entwickelt. Früher gab es halt noch keine riesigen Kühlhallen in denen sich Äpfel über Monate hinweg bis in den Frühling lagern ließen.

Früher gab es echtes Saisonobst – und da war der Maschanzker eben “der Eisapfel”, der erst so richtig gschmackig wurde, sobald es draußen eiskalt und winterlich war. Die Arche Noah (Gesellschaft zur Erhaltung von Kultursortenvielfalt) weiß in ihren downloadbaren Obst-Sortenblättern mehr zu diesem Winterapfel “Steirischer Maschanzker” (PDF).

“Na toll”, wirst Du jetzt denken – “so viele Infos und Interessantes, sodass mir das Wasser im Mund zusammen läuft, aber wie schmeckt der jetzt!?”

Tja, da hätten wir wieder das alte Problem – im Supermarkt gibt’s heutzutage keine besonderen Äpfel mehr zu kaufen.
Maschansker - zum Mitnehmen in der FlascheIch hab den Maschanzker ja auch nur zufällig entdeckt – in einem dekorativen Obstkorb, der nicht nach 0815-Sorten ausgeschaut hat und mich mit seinem natürlichen Fruchtduft angelockt hat. Und diese zufällige Gelegenheit hab ich einfach gleich genutzt – hab mich mit dem Obstbauer und der Obstbäuerin lange unterhalten, durfte an der Dekoration herumnaschen und hab mir den fruchtigen Maschanzker-Geschmack in einer Flasche abgefüllt mit nach Hause genommen :-)

Das kannst Du auch!
Maschanzker - angenaschter ApfelHalt einfach immer Augen und Nase für Besonderes offen – nutz jede besondere Gelegenheit, wenn sie dir zufällig zufällt und dann pack dir auch noch was für später ein! ;-)
Und jetzt hier ein kleiner Tipp, wo Du zufällig so eine Gelegenheit finden kannst:
Gangl’s Fruchtsaft, 8483 Deutsch Goritz, Steiermark – Tel. 0664-1757857, ganglsfruchtsaft@aon.at
Obstkorb - in Flaschen abgefüllt - zum Einlagern

Das funktioniert natürlich nicht nur mit dem Steirischen Maschanzker, auch anderes Obst lässt sich in Flaschen abgefüllt gut für den Winter einlagern – oder als “bunter Obstkorb mit Obst-in-Flaschen” zu verschiedenen Gelegenheiten verschenken ;o)

- – - – - – - – - – - – - – - – - – - – - – - – - – - – - – - – -
Nebenbei: Es gab auch noch was anderes ganzganzganz Spezielles zu verkosten – den Steirischen Frizzante.
Den hab ich naDÜrlich auch schon probiert – werde dies aber zu Silvester und/oder zum Geburtstag noch weiter vertiefen und melde mich dann nächstes Jahr mit einem ausführlicheren Artikel.
Frizz-de-Styria - Steirischer FrizzanteWobei – eigentlich sollte doch jedeR selbst auf den Geschmack kommen und sich eine eigene Meinung bilden!
Weil sonst hör ich dich nächstes Jahr dann wieder beim Lesen raunzen: “Na toll, so viele Infos und Interessantes, sodass mir das Wasser im Mund zusammen läuft, aber wie schmeckt der jetzt!?”
Also nutz doch einfach auch gleich diese Gelegenheit
unter www.frizz-de-styria.com


abgelegt in flOra, zeugX |
Tags: , , ,

Der Wurm in der Kirsche

von naDUr.at am 19. Juni 2011 – 12:18 |

Kirschen und Weichseln locken gerade zum Naschen!
Saftig, süß oder säuerlich – jedenfalls immer mit einem misstrauischen Blick begleitet, ob da nicht doch – also vielleicht ja doch hoffentlich nicht – ein Wurm in der kleinen runden Köstlichkeit steckt.
Wurm in einer Weichsel Wurm in einer Weichsel
(Durch leichtes Drücken flutscht der Wurm aus der Frucht heraus.)

Aber wie kommt der Wurm eigentlich in die Kirsche?
Und was wird aus dem Wurm, wenn er nicht entdeckt wird und Gelegenheit hat, die Kirsche ganz für sich allein zu behalten?

Der Wurm ist die Larve der Kirschfruchtfliege – und die schaut so aus (richtig hübsch!).
Die Fliege legt jeweils nur ein Ei unter die Haut von halbreifen Kirschen – innerhalb weniger Tage schlüpft daraus die Made und futtert das Kirschfleisch rund um den Kern. Dadurch beginnt die wurmige Kirsche zu faulen und fällt auf den Boden. Vom Boden aus kann sich die Larve gemütlich in der Erde verkriechen und sich dort verpuppen, um dann im nächsten Jahr als neue Kirschfruchtfliege zu schlüpfen und neue Eier in neue Kirschen zu legen.
Falls die reife Kirsche nicht zu Boden fällt, lässt sich die Made übrigens an einem Spinnfaden zur Erde herab.

Der Wurm in der Kirsche ist also eine Fliege :-)

Der Wurm im Apfel ist übrigens ein Schmetterling!
Aber das ist eine andere Geschichte …


abgelegt in fAuna, zeugX |
Tags: ,