Oktober & DU

von naDUr.at am 1. Oktober 2016 – 09:24 |

Oktober im naDUr-Faltkalender 2016Der Oktober … wärmt mit gelbem Sonnenlicht

Goldener Herbst, warmes Licht … gelbe und rote Blätter im und gegen das Sonnenlicht … Schattenspiele und der Duft langsam verwelkender Vegetation.
Jedes Jahr aufs Neue überrascht der Herbst mit Stimmungen – von mildem Wohlgefühl bis stürmischem Blättertreiben.

Doch das Schönste am Herbst ist das Licht – morgens mit feinen oder schweren Nebelschleiern, abends die Welt im sanften Gelbstich, wie eine kontrastverflachte Retro-Fotografie. Vintage-Gefühle im Herbstlicht – dazu ein Duft aus Reife und Abschied.
*Augen schließen – Tiiiiief einatmen – Luftanhalten – Erinnern – Ausatmen – Dankesagen*

Aber warum ist das Licht im Herbst so golden, so warm, so wärmend?
Aus dem selben Grund, warum das ganze Jahr über der Sonnenauf- und -untergang die Welt in Orangetöne taucht. Die Sonne steht tief – das Licht muss einen längeren Weg durch die Luft zurücklegen, um an einem Punkt – zum Beispiel an deiner Nase oder deinem Auge – anzukommen. Je weiter der Weg, desto mehr hartes, blaues Licht-Spektrum wird von den Teilchen in der Atmosphäre verschluckt oder zerstreut. So kommen am Ende vor allem weiche gelbe und rote Licht-Wellen bei dir an – und du sieht deine Umwelt wie durch einen Retro-Gelbstich-Filter.

Da im Herbst die Sonne grundsätzlich schon tiefer am Horizont steht und die Runde um den Erdball viel flacher nimmt – ist quasi den ganzen Tag über ein bissi Sonnen-Auf-und-Unter-Gang-Stimmung. Ein Fest für Fotofreund*innen!

Wie wärs mit einer Herbst(licht)-Fototour – draußen in der Natur?
Und achte mal auf das Licht – und die Schatten!
Und spüre die Wärme im Licht – und im Schatten.
Und dann schnuppere auch mal an der Luft – in der Sonne – und im Schatten :)

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ DANKE! ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Der naDUr-Faltkalender 2016 „Natur nimmt sich Raum!“ wurde ermöglicht durch die Kooperation mit www.das-onlineCoaching.com
Falls DU auch einen Raum zum Inne-halten, Nach-Denken und Voraus-Schauen suchst – Schau doch dort mal vorbei!
Brigitte Koch | www.das-onlineCoaching.com


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Flokati im Auenwald

von naDUr.at am 3. Juli 2015 – 12:11 |

Die Versuchung war groß – wer hätte da widerstehen können!
Pappel - Flokati in der Au
Wenn im Auwald die Pappeln ihre Samen verbreiten, dann sind Bäume und Boden mit einer weichen, flauschigen Schicht bedeckt – sogar die Luft erscheint dann oft wie durch einen Plüschvorhang … da ist die Versuchung natürlich groß: Hineingreifen und im Pappelflausch die Hände schmeicheln :)

Flokati = griechisch: wollene Decke; traditionell aus naturfarbener Wolle
Genau! Wie ein Flokati-Teppich schaut das aus – und so fühlt es sich auch an …

Pappel - flauschige Pappelwolle
Und da wundert es doch nicht, wenn das auch die Vögel toll finden und sich mit der Pappelwolle ihre Nester auspolstern :)
Pappel - Flokati fürs Vogelnest

Das muss eine tolle Kinderstube sein, so ein Flokati-Vogelnest im Auenwald!
Da wird die <:3)~~ ganz neidisch und will auch unbedingt eine Hand voll Pappelwolle für ihr Schlafnesterl haben ;)

Nebenbei: Diese PappelWOLLE transportiert die Samen vom Baum – in alle Windrichtungen. Auch wenn es schwer zu glauben ist, aber gegen diesen Pappelflokati ist niemand wirklich allergisch – die Flocken landen auch nicht (zufällig) in der Nase ;)
Aber die PappelPOLLEN, die bei der Blüte einige Wochen vorher verbreitet werden, können bei manchen Menschen erhebliche Beschwerden auslösen.
Quelle: Guckst DU www.pollenwarndienst.at


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Stacheliger Herbstwald

von naDUr.at am 5. November 2014 – 16:00 |

Es gibt Mischwälder in denen wachsen auch Maronibäume wild zwischen Eichen & Co. Kein Wunder also, dass man in solchen Maroniwäldern einen scharfen Blick auf den Boden hat, um ein paar frische Edelkastanien zu entdecken.

Brombeerspinner - Fox Moth
Unter den stacheligen Fundstücken am Waldboden sind auch so manche Überraschungen dabei – wie z.B. so eine große, sehr hübsche Raupe eines Brombeerspinners.

Wenn DU aber jetzt glaubst, die pelzige Raupe wäre kuschelweich und plüschig, dann sei gewarnt:
Eine Berührung der Raupen-Haare kann zu Hautschwellungen führen!
Nähere dich also solch zarten Geschöpfen am besten mit der Kamera und nicht mit der Hand – das ist für beide Seiten besser ;)

Und wenn beide Seiten die Begegnung gut überstanden haben, dann verwandelt sich nach dem Winter die hübsche, pelzige Schmetterlings-Raupe aus der Familie der Glucken zu einem noch hübscheren, pelzigen Nachtfalter mit dem richtig hübschen, englischen Namen „Fox Moth“ – das klingt doch auch irgendwie pelzig ;)


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Natur in d)einer Hand

von naDUr.at am 25. September 2014 – 10:55 |

Bei der Lernfestival’14-Aktion m)eine Hand voll Natur sind neben Tasterfahrungen zum Motto „Lernen mit Händen“ durch ein paar Tipps auch einfach bessere Naturfotos entstanden.

naDUr.at beim Lernfestival 2014  naDUr.at beim Lernfestival 2014
naDUr.at beim Lernfestival 2014  naDUr.at beim Lernfestival 2014
naDUr.at beim Lernfestival 2014  naDUr.at als FotoSTATION


Save the date!
LERNFESTIVAL’15 „Lernen mit Füßen“, 18.-19.9.2015
naDUr.at ist wieder dabei – bist DU auch dabei?
www.Lernfestival.AT & www.Lernfestival.CH


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m)eine Hand voll Natur – beim Lernfestival*AT

von naDUr.at am 1. September 2014 – 09:24 |

Lernfestival 2014 "Lernen mit Händen"Beim Lernfestival 2014 steht vom 19.-20. September das „Lernen mit Händen“ im Mittelpunkt der Mitmach-Aktivitäten. 

naDUr.at macht auch mit und bietet gemeinsam mit dem Kleingartenverein „Zukunft auf der Schmelz“ selbst eine kleine Lern(freude) aktion zum Mitmachen & Mitlernen mit den Händen an:

Details dazu im Lernfestival*AT-Programm:

m)eine Hand voll Natur
Tasterfahrungen mit handlichen Naturobjekten & mitm@ch[FotO]STATION zur Aktion „Lernende Hände“

Anmeldung erforderlich! 


Kleine Naturobjekte & Großartige Fotos beim Lernfestival

„Ich lerne gerne!“
Was hat die Knopperngallwespe mit dem handlichen Foto von zwei Eicheln zu tun?

Neugierige sind eingeladen, dies bei der Lernfestival-Aktion „m)eine Hand voll Natur“ zu erfragen oder sich die Antwort selbstständig zu suchen und zur Lernfestival-Aktion für andere mitzubringen! :)

Oder schau Ende September wieder hier auf der naDUr-Webseite vorbei – und finde neben einer Antwort auch einige großartige Fotos von handlichen Naturdingen.

+ ~ + ~ + ~ + ~ + ~ + ~ Update + ~ + ~ + ~ + ~ + ~ + ~ +

So macht das die Knoppergallwespe mit den Eicheln:
Im Frühling legen die Knoppergallwespen-Weibchen unbefruchtete Eier in die männlichen Blüten von Zerreichen.
Daraus schlüpfen männliche und weibliche Wespen, die sich paaren und dann werden vom Wespen-Weibchen befruchtete Eier an den Eichelfrüchten der Stieleiche abgelegt.
Dort entwickelt sich eine Wucherung = Galle, in deren Inneren aus dem Ei eine Larve und schließlich ein neues Wespen-Weibchen heranwächst.
Aus der verholzten Galle der Stieleiche schlüpft im Frühling ein Knoppergallwespen-Weibchen, das unbefruchtete Eier an Zerreichen ablegt …
… und so weiter und so FORTpflanzung ;)

Für die Knoppergallwespe ist es daher wichig, dass verschiedene Eichenarten nahebeieinander rumstehen – wie z.B. in einem Park oder Mischwald.


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