m)eine Hand voll Natur – beim Lernfestival*AT

von naDUr.at am 1. September 2014 – 09:24 |

Lernfestival 2014 "Lernen mit Händen"Beim Lernfestival 2014 steht vom 19.-20. September das „Lernen mit Händen“ im Mittelpunkt der Mitmach-Aktivitäten. 

naDUr.at macht auch mit und bietet gemeinsam mit dem Kleingartenverein „Zukunft auf der Schmelz“ selbst eine kleine Lern(freude) aktion zum Mitmachen & Mitlernen mit den Händen an:

Details dazu im Lernfestival*AT-Programm:

m)eine Hand voll Natur
Tasterfahrungen mit handlichen Naturobjekten & mitm@ch[FotO]STATION zur Aktion „Lernende Hände“

Anmeldung erforderlich! 


Kleine Naturobjekte & Großartige Fotos beim Lernfestival

„Ich lerne gerne!“
Was hat die Knopperngallwespe mit dem handlichen Foto von zwei Eicheln zu tun?

Neugierige sind eingeladen, dies bei der Lernfestival-Aktion „m)eine Hand voll Natur“ zu erfragen oder sich die Antwort selbstständig zu suchen und zur Lernfestival-Aktion für andere mitzubringen! :)

Oder schau Ende September wieder hier auf der naDUr-Webseite vorbei – und finde neben einer Antwort auch einige großartige Fotos von handlichen Naturdingen.

+ ~ + ~ + ~ + ~ + ~ + ~ Update + ~ + ~ + ~ + ~ + ~ + ~ +

So macht das die Knoppergallwespe mit den Eicheln:
Im Frühling legen die Knoppergallwespen-Weibchen unbefruchtete Eier in die männlichen Blüten von Zerreichen.
Daraus schlüpfen männliche und weibliche Wespen, die sich paaren und dann werden vom Wespen-Weibchen befruchtete Eier an den Eichelfrüchten der Stieleiche abgelegt.
Dort entwickelt sich eine Wucherung = Galle, in deren Inneren aus dem Ei eine Larve und schließlich ein neues Wespen-Weibchen heranwächst.
Aus der verholzten Galle der Stieleiche schlüpft im Frühling ein Knoppergallwespen-Weibchen, das unbefruchtete Eier an Zerreichen ablegt …
… und so weiter und so FORTpflanzung ;)

Für die Knoppergallwespe ist es daher wichig, dass verschiedene Eichenarten nahebeieinander rumstehen – wie z.B. in einem Park oder Mischwald.


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Die Zeit ist … Reif

von naDUr.at am 12. Dezember 2013 – 10:12 |

~ ~ ~ Hier ist eine Antwortoption zur Dezember-Frage im Wasser-Kalender 2013 ~ ~ ~

Dezember im naDUr-Wasser-Kalender 2013Es ist Zeit.
Das letzte Kalenderblatt im naDUr-Wasser-Kalender 2013 ist auf die JahresZeit abgestimmt.
Es wird kalt – die Nächte eiskalt. Es regnet oft – und oft auch öfter. Die Luft ist feucht – der Morgen neblig.

Wenn all das dich nicht abschreckt, um nach draußen zu gehen, dann erwartet dich manchmal eine winterliche Märchenlandschaft …
Die Zeit ist Reif.

Die Zeit ist ReifWenn hohe Luftfeuchtigkeit auf eiskalte Objekte trifft, dann kristallisieren die Nebeltröpfchen an den rauhen Oberflächen: der Reif.
Eine zarte, verzauberte Landschaft entsteht … bis die Sonne die Luft und die Natur wieder über den Gefrierpunkt erwärmt.

Nebenbei: Wenn nicht die Natur sondern die feuchte Luft eiskalt ist und an Objekten auskristallisiert, dann nennt man dieses Phänomen: Raureif (oft beeindruckend gegen die Windrichtung kristallisiert).
Optisch sind Reif und Raureif manchmal schwer zu unterscheiden, aber wenn Du selbst draußen bist und Du dabei das Gefühl hast „die feuchte Atemluft gefriert“, dann wanderst Du durch eine märchenhafte Raureif-Welt.
Die Zeit ist ReifBeschränkt sich die Zauberwelt rundum jedoch auf die unteren, bodennah durchgekühlten Höhenmeter – dann ist das ein Anzeichen dafür, dass die Natur nachtgekühlt und die Luft etwas wärmer ist und dich daher eine Reif-Welt umgibt.

Keine Sorge – mit der Zeit wird es ja im Winter immer kälter und dann stehen auch die Chancen auf Raureif nicht schlecht :-)
Die Warte-Zeit kannst Du z.B. mit dem Selbststudium von Reif-Kristallen im Tiefkühlfach überbrücken ;-)

Schönen & verzauberten Rutsch in den Winter …


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Asperl – Obst zum Zuzzeln

von naDUr.at am 6. Dezember 2013 – 15:25 |

Asperl - eine echte Mispel Seit meiner Kindheit finde ich diesen „Obst“-Baum toll. Er ist aber kaum in der Natur zu finden.

Wie das auch sonst so mit dem Finden ist, passiert es meist zufällig – und so hab ich mich kürzlich ganz zufällig sehr darüber gefreut, als ich einen kleinen Asperl-Baum gefunden hab :)

Als Kind ging ich oft mit meinem Opa querfeldein einen Hang hinauf, um den Weg zur Milchbäurin abzukürzen. Auf dieser Abkürzung stand ein kleiner Baum mit seltsamem Namen und seltsamen Früchten drauf – die irgendwie niemand ernten wollte, die nie reif waren und die ich daher nie kosten konnte – als Kind ist sowas echt frustrierend.
Aber irgendwie gab’s in meiner Erinnerung dann doch hin und wieder diese Asperl auch zum Naschen – also eigentlich zum Zuzzeln, weil wenn sie reif  sind, ist ihr Fruchtfleisch matschig wie Apfelmus. Und ich liebte dieses Auszuzzeln der ledrigen Fruchtschale und den Geschmack, der nicht süß aber fruchtig war und auch mit nirgendwas anderem vergleichbar.
Asperl sind schon ziemlich seltsam :)

Als ich jetzt mal wieder einen Asperl-Baum gefunden hab, waren die Früchte ebenfalls noch hart. Hat mich auch irgendwie nicht gewundert. Am Boden hab ich trotzdem ein paar dieser kleinen Früchte gefunden, die abgefallen und schon leicht weich waren – und hab sie mitgenommen. Nach einiger Zeit Lagerung werden sie angeblich von selbst „reif“ – oder man wartet den ersten Frost ab, oder steckt sie ungeduldig für so einen Kälteschock ins Tiefkühlfach.
Asperl - eine echte SeltsamkeitIch werde warten, bis die seltsamen Früchtchen nach und nach von selbst reif werden. So kann ich auch nach und nach immer wieder an so einer kleinen Lederkugel herumnuckeln, mich am fein säuerlichen Geruch und am milden Geschmack freuen und mich dabei an die Kindheit, den Opa und den wöchtentlichen Weg zum Milchholen erinnern. Die Kerne der Asperl werde ich aufheben und im Frühling in die Erde stecken … und dann wieder warten ;)

 


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im Herbst den Frühling spüren

von naDUr.at am 8. November 2013 – 09:34 |

… es scheinen wohl derzeit die letzten warmen Herbsttage für heuer zu sein.

Während die heimischen Bäume bereits mit kahlen Ästen auf die kalten Tage warten, um sich endlich ausruhen zu können …
Linde im Spätherbst

… scheinen andere Bäume – die ihre Wurzeln ursprünglich auf weit entfernten Kontinenten hatten – etwas verwirrt zu sein von den aktuellen, mitteleuropäischen Licht- und Temperaturverhältnissen:
Robinie mit Frühlingsgefühlen

Eine junge Robinie mit Frühlingsgefühlen und frischem Grün, lässt auch uns Menschen – jetzt im milden Herbstlicht – ein wenig den kommenden Frühling spüren …
… und sie lässt uns lächeln :)


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2013 – Juli streift die Wasser-Grenzen

von naDUr.at am 3. Juli 2013 – 10:39 |

~ ~ ~ Hier ist eine Antwortoption zur Juli-Frage im Wasser-Kalender 2013 ~ ~ ~

Juli im naDUr-Wasserkalender 2013Dort wo sich Wasser und Land begegnen treffen Elemente aufeinander, die sich gegenseitig formen: Schluchten, Klippen, Böschungen, … entstehen und verändern sich – fließend.
Besteht die Uferzone aus kleinen, lockeren Gesteinsbröckchen – Sand, Kies oder Geröll – wird dieses Ufer auch als Strand bezeichnet.

Beim Wort Strand denken wir sofort an Urlaub – vorzugsweise im Süden und am Meer. Strände gibt es aber auch an den Ufern von Seen und Flüssen – z.B. an der Donau.
Donaustrand

Strände, haben je nach Gesteinsart/Material unterschiedliche Farben.
An verschiedenen Meeresküsten kann man das gut vergleichen – feine weiße, grobe schwarze, golden leuchtende im Sonnenlicht, … (siehe Fußnote)
Und wenn Du ganz genau auf die kleinen Steinchen schaust, wirst du entdecken, dass auch der langweiligste graue Donaustrand voller Farben steckt.
Donaustrand im Detail
Versuchs mal – und finde ein weißes, ein schwarzes und einen rotes Körnchen „Strand-Wahrheit“ ;-)
Oder geh raus an deinen nächstgelegenen Strand und finde dort auch grüne und gelbe Steinchen :-)

Noch ein kleiner Sehtest: Strand oder „nur“ Ufer?
Die folgenden Fotos zeigen dir verschiedene Ufer zwischen Wasser und Land – welche davon können auch als Strand bezeichnet werden?
Strand oder "nur" Ufer? Strand oder "nur" Ufer? Strand oder "nur" Ufer? Strand oder "nur" Ufer? Strand oder "nur" Ufer? Strand oder "nur" Ufer? Strand oder "nur" Ufer? Strand oder "nur" Ufer? Strand oder "nur" Ufer? Strand oder "nur" Ufer? Strand oder "nur" Ufer? Strand oder "nur" Ufer?

Nebenbei – kleine Fußnote: Viel Sand – Viele Sandarten
Sand ist ein Singular-Wort, steckt aber von naturaus aus vielen vielen verschiedenen kleinen Körnchen. Ein großer Sandstrand besteht also aus viel Sand – auch eine große Sandkiste besteht aus viel Sand. Will ich jetzt aber verschiedene Sandarten vergleichen und stelle sie nebeneinander – was denkst Du, sag ich dann – wie ist der Plural von Sand?
Meine verschiedenen Sände? Sande? Sands?
Der Sand - Die verschiedenen ...?
Die Antwort: _Sande – aber auch Sände ist richtig_ (Leerstelle markieren)
Und die verschiedenen Sandarten fühlen sich auch ganz unterschiedlich an.


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