März+Frosch=…

von naDUr.at am 7. März 2016 – 12:15 |

März+Frosch=Märzfrosch …
Also das war mir neu – aber ich musste lächeln … und daher hab ich es mir gemerkt und kann es Dir weitererzählen:

Grasfrosch im März

Anfang März entdeckte ich diesen Frosch im Auwald.
(Genauer gesagt ein Weibchen, aber dazu komme ich später.)
Aufgrund früherer Begegnungen mit dieser braunen Frosch-Art wusste ich, dass es sich um einen Grasfrosch handelt … aber jetzt hab ich auf Wikipedia gelesen, dass ich diesen Frosch auch trivial Märzfrosch nennen kann.
Woher wohl dieser Name kommt ;)

März+Frosch=Märzfrosch … (merk-würdige Eselsbrücke)
Falls ich diese Frosch-Art im Laufe des Jahres wiederentdecke, werd ich sie Grasfrosch nennen, aber jetzt im März ist sie ein Märzfrosch für mich … und vielleicht auch für Dich?

Und ja, es ist eine SIE :)
Die Vermutung hatte ich gleich, da ihr Bauch voller Froschlaich zu sein scheint … bald wird sie diesen im Wasser – vermutlich mit anderen gemeinsam als großflächigen Laichcluster – ablegen. Die Gewissheit, dass hier eine Froschin (oder heißt es Fröschin?) meinen Waldweg gekreuzt hat, brachte das Reinzoomen auf ihre Vorderbeine: Sie sind zierlich. Männchen brauchen kräftige und lange Ärmchen, um sich zur Fortpflanzung am Rücken der Mädels festklammern zu können und nicht bei jedem Sprung abgeworfen zu werden.

Schau doch auch mal im März in die Au!
Frühling im Auwald - für Dich von www.naDUr.at
Neben viel Bärlauch, Schneeglöckchen und anderen Frühblühern entdecktst DU vielleicht auch einen Märzfrosch – mit zarten oder mit kräftigen Vorderbeinchen – oder vielleicht entdeckst Du sie derzeit sogar im klammernden Doppelpack :)


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Es duftet nach Rosen … und so schmeckt es auch!

von naDUr.at am 29. November 2015 – 12:21 |

Die Weihnachtsmärkte haben längst geöffnet.
Die Punschstände natürlich auch.
Dabei ist noch nicht einmal Dezember … und irgendwie hat man das Gefühl, es ist doch noch viel zufrüh und viel zuwenig Winter für diese Zimt- und Lebkuchen-Düfte rundum … irgendwie fühlt man sich in dieser Übergangszeit nicht ganz zeitgemäß …
… und dann schneit da die Einladung einer Freundin herein …
Degustation in der Wiener Rosenmanufaktur

Ja! Gern! … war die spontane Reaktion – und im selben Moment duftete es bereits irgendwie nach Rosen und Sonne … das Gehirn erinnert sich, die Nase beginnt zu schnuppern … Vorfreude stellt sich ein.

Wiener Rosenmanufaktur

Und dann: Also, das solltest DU auch mal riechen! Und schmecken! Und bestaunen!

Vermutlich ist diese aktuelle Übergangszeit auch genau die richtige Zeit, um von der grauen, kalten Straße in die warme Duftwelt der Rosen einzutreten.
Dort warten übrigens auch Geschichten auf dich, die dich staunen lassen – und die dich zurück in die aktuelle Weihnachtszeit führen: Hast Du gewusst, dass der Rosa Pfeffer auch Weihnachtsbeere genannt wird? Und hast Du eine Vorstellung, wie aromatisch sich auch nur eine einzelne Beere im Mund entfalten kann? Speziell in Verbindung mit einer „Zarten Begegnung“ oder einer „Scharfen Begegnung“ auf einem Stückchen Käse? Nein? Dann geht’s dir so wie mir noch letzte Woche ;)

Vermutlich wirst auch DU dich vor Ort nicht entscheiden können, ob es die Vielfalt der Süße, der Schärfe oder der Säure der Rosenprodukte ist, die dich vor eine wirklich schwer Entscheidung stellen: Welche Rose nehm ich mir nun mit nach Hause?

Nebenbei: Ich hab mich nicht entschieden, sondern quer durch die ganze handgemachte Vielfalt eingepackt ;)


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Herbstkörbchen – bunt & hot

von naDUr.at am 18. Oktober 2015 – 10:44 |

Ein Glücksmoment …

Buntes-Chili-Herbstkörbchen

… einerseits, weil es nicht viel Sonnenstrahlen in diesem Oktober geschafft haben, die Herbstfarben zum Leuchten zu bringen.
… andererseits, weil es sich so ein Körbchen mit bunten Herbstfrüchtchen für ein Foto genau zwischen den Sonnenstrahlen gemütlich gemacht hat.
… weitererseits, weil ich damit erstmals diese dunklen Habaneros*) „in nadura“ gesehen hab – Achtung: nicht mit bloßen Fingern angreifen!
… schließlicherseits, weil es an diesem Stand auch noch unglaublich viel zum Durchkosten – von ultrascharf bis ganzschönsüß – und alle Geschmacksknospenkitzel dazwischen – gab.

Und das Erstaunliche dabei: Alles HANDMADE IN WIEN!

Rosa Fuchs produziert in ihrer Wiener Gärtnerei in Handarbeit vielfältige Marmeladen und Chilisaucen – die hin und wieder – so auch aktuell beim Urban Village vor dem Wiener Rathaus – verkostet werden können. Wer diese Gelegenheit verpasst hat, folgt Rosa Fuchs auf Facebook zu den nächsten Terminen oder findet dort Geschäfte, in denen ihre Handarbeitsprodukte das ganze Jahr über zu bekommen sind.

Hot Tipp zum Verkosten: Bei Süß beginnen … und sich Richtung Scharf vorkosten … und nur so lange die Scoville-Skala erklimmen, bis es ZUscharf für den eigenen Gaumen wird!
Taschentuch nicht vergessen! … lässt noch <:3)~~ ausrichten.

*) Die Dunklen Habaneros werden wegen ihrer Farbe irreführender Weise auch „Habanero Chocolate“ genannt. Aber Achtung: Diese Schokos von Kindern und Tieren fernhalten!
Naschfreudige wurden schon mit Tränen in den Augen gesehen, als sie die knackigen bräunlichen Früchtchen auch nur schief angeguckt haben …


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Nicht alles was im Laub raschelt ist eine Maus …

von naDUr.at am 22. November 2014 – 12:35 |

… manchmal ist es auch – Na! Erkennst Du’s?
Was für ein Tier raschelt da im Laub?

Richtig! Es ist ein _Feldhamster_ :)
(Zur Kontrolle einfach die Leerstelle zwischen den _Strichen_ markieren)

Und Nein! Er ist NICHT niedlich!
Im Gegensatz zu ihren putzigen Miniverwandten in gut ausgestatteten Kleintierkäfigen mit obligatorischem Laufrad in Kinderzimmern, sind die heimischen echten, wilden, freilebenden Vertreter der Familie der Wühler richtig aufbrausende Gesellen, wenn es um ihr Revier geht!
Da wundert es nicht, dass manche Raufbolde mit vernarbten Schnauzen beeindrucken.

Feldhamster "Scarface"Dieses Scarface hab ich übrigens auf einem Kinderspielplatz in Wien entdeckt.
Wetterbedingt ist zur aktuellen Jahreszeit da eher weniger los – und so scheinen die unterirdischen StadtbewohnerInnen – auch aufgrund der früh einsetzenden Dunkelheit – den Spielplatz als Gelegenheit zum Sammeln von allerlei Fressbarem zu nutzen. Nunja, in Beserlparks und auf Kinderplätzen fällt vermutlich so einiges an Krümmel, Brösel und Körndl an – was eigentlich für andere Tiere ausgestreut wurde – und für eine gut gefüllte, unterirdische Speisekammer im Winter sorgt.

Die kleinen Wühler sind nicht selten der Schrecken großer Firmenprojekte.
Da sie vom Aussterben bedroht und daher streng geschützt sind, kann so ein kleines Wesen oder eine Kolonie riesige Bauprojekte stoppen.
Dann werden verunsicherte Investorfirmen kreativ – und planen groß angelegte Umsiedelungsaktionen für die Kleinen.
Auch Naturschützer/innen sind kreativ – „Rent a HamsterFHV-Feldhamsterverleih (Impressum beachten!) bestückt Naturräume, die durch Großbauprojekte gefährdet sind, mit den schutzbedürftigen Nagern. Baustopp ist die Folge – die Natur ist gerettet!?

In Österreich gibt es seit 2010 einen „Aktionsplan Feldhamster“ (Link zur PDF-Datei) und das Lebensministerium hat dazu eine eigene Webseite mit Info- und Lernmaterialien rund um den Nager zusammen gestellt.

Feldhamster unterwegs am KinderspielplatzWillst DU auch mal einen Feldhamster in freier Wildbahn sehen, dann kann dich diese Wien-Karte zu Hamster-Populationen (Link zur PDF-Datei) auf den richtigen Weg bringen :)
Und wenn DU einen Feldhamster oder gar mehrere siehst, dann solltest Du deine Hamster-Sichtung an ExpertInnen melden – dadurch können die Naturräume für die bedrohte Art besser geschützt werden.

So – und jetzt aber raus in die Natur, denn bald wird es kälter und dann schlafen die Hamster tief unten im Boden und dann musst Du bis nächstes Jahr warten, um so einen hübschen Raufbold live zu erleben ;)

Tipp von der Maus <:3)~~
Haushamster-Besitzer/innen wissen es ohnehin: Hamster schlafen tagsüber und sind meist dämmerungs- und nachtaktiv. Wenn Du also einen freilebenden Hamster beobachten willst, empfiehlt sich ein Spätnachmittags- oder Frühabend-Spaziergang. Bei einem Morgen-Spaziergang wirst Du zwar keine Hamster, aber sicher viele andere Wildtiere entdecken <;3)~~


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Holzbiene küsst Löwenmaul

von naDUr.at am 4. Juni 2014 – 13:33 |

… oder umgekehrt?!
Ja okay, das klingt ziemlich schmalzig, aber mal ehrlich:
„Holzbiene küsst Löwenmaul“, das könnte doch auch der Titel einer wunderbaren Geschichte sein, die mit „Es war einmal …“ beginnt und mit „und wenn sie nicht (aus)gestorben sind, …“ happy-endet.
Holzbiene küsst Löwenmaul

Und ja – ein Happy End braucht die Holzbiene, denn als Wildbiene hat sie es wirklich nicht leicht zwischen den Menschen zu (über)leben.
Naturnahe GrünoaseUmso erfreulicher, dass dieser Schnappschuss mitten in Wien über den Zaun einer Schrebergartenanlage entstanden ist.
An dieser Stelle darf ich mich im Namen von Holzbiene&Co bei allen GärtnerInnen bedanken, die ihre Grünoasen naturnahe gestalten und pflegen!

Wildbienen in Wien – davon gibt es laut Wiener Umweltschutzabteilung (MA22) rund 500 Arten.
In einem kleinen Leitfaden (PDF) wird man motiviert, genauer hinzuschauen, um eine Mauerbiene oder Zottelbiene von einer normalen Honigbiene zu unterschieden. Man erfährt aber auch, wie man Wildbienen unterstützen kann. Wer noch genauer hinschauen will, sollte sich dieses Bienenposter (PDF) genauer anschauen :)

Und wer jetzt gar nicht mehr genug von den Wilden bekommen kann – auf wildbienen.de findest Du von A-wie-Artenvielfalt über B-Blutbienen, Hosen- und Kraftbienen auch Pelz- und Sandbienen bis Du schließlich bei Z-wie-Zottel- und Zweizahnbienen ankommst.

HolzbieneSo – und nun aber hinaus ins Freie – denn nur dort kannst Du der Vielfalt an Wildbienen wirklich ganz dicht auf den Pelz rücken :)

Summen & Brummen hörst die Immen naDürlich auch nur draußen live in der Natur! 

 


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