W.ach-Möwen …

von naDUr.at am 24. November 2016 – 16:47 |

Da hat die <:3)~~ aber Augen gemacht – und das Lachen ist ihr zwischen den Barthaaren gefroren!

wach-moewen800
Das Schild „Betreten … behördlich verboten“ ist ja an sich schon beeindruckend – aber dass der Zutritt auch noch von W.ACH-Möwen bewacht wird, hat schon fast was Einschüchterndes … auf jeden Fall vergeht einem da das Lachen … sogar den Möwen ;)

Jetzt im Winter trägt dieses Federvieh übrigens ihr „Schlichtkleid“ – im Frühling wenn die Balz losgeht dann ein „Prachtkleid“ mit schwarzem Kopf … und wenn dir mal ein ziemlich schmutzig wirkender Federball unterkommt, dann ist das eine Lachmöwe im „Jugendkleid“.

So, und wenn Du dich jetzt vielleicht fragst, warum die Lachmöwe eigentlich „Lach“-Möwe heißt: Hör mal hier in diese Video&Sound-Sammlung von „The Internet Bird Collection“ hinein – aber wundere dich nicht allzusehr, ich und die Maus konnten beim besten Willen und auch mit der besten Absicht nirgendwo ein „Lachen“ in die Geräusche hineininterpretieren. Wikipedia erklärt, dass das Lachen in ihrem Möwennamen von der wörtlichen Übersetzung ihres lateinischen Namens Larus ridibundus stammt – na schön, aber woher kommt der lateinische Name?
Ist ja auch nicht so wichtig – ab sofort sind mir die Lach-Möwen ohnehin mehr als Wach-Möwen in Erinnerung ;)

Und was ist mit dir?
Geht doch hinaus ans Wasser und schau nach, ob die Möwen bei dir wachen oder lachen :)


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Die Störche sind zurück

von naDUr.at am 15. März 2014 – 18:39 |

Weißstörche am HorstEin Klappern erfüllt die Frühlingsluft, denn die Störche sind zurück.
Paarweise sitzen Weißstörche – alle Jahre wieder – hochoben auf ihren riesigen Nestern und sortieren sorgfältig neue Ästchen zwischen die alten.

So ein gemütlicher Horst wächst dadurch jedes Jahr ein Stück und kann mit der Zeit echt gewaltige Ausmaße (und ein entsprechendes Gewicht) annehmen.
Auf Hausdächern sind die Weißstörche und ihre Nester dennoch zumeist sehr willkommen – denn, so glauben die Menschen: Störche bringen Glück.
Und noch was glauben die Menschen: Störche bringen die Babys ;)
Ich selbst hab auch so einen kleinen Storchenbiss als „Beweis“ im Genick.

KlapperstorchDerzeit basteln die zurückgekehrten Storchenpaare also grad an ihren Nestern und pflegen mit laut klappernden Begrüßungsritualen ihre langjährige Paarbeziehung.
Beinahe synchron werfen sie dazu die Köpfe zurück bis auf den Rücken und klappern dabei mit den langen Schnäbeln.
Störche beim KraulenAuch gegenseitiges zartes Kraulen am Hals gehört zu einer angemessenen Beziehungspflege bevor dann in ca. einem Monat der geschlüpfte Nachwuchs die ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Störche werden relativ alt (bis zu 35 Jahre) und gelten als sehr treu – sowohl, was ihre Paarbeziehung betrifft, alsauch was ihre alljährliche Rückkehr an den gleichen Horst und Brutplatz betrifft.
Soweit die frühlingshafte Idylle unter den langsam wärmer werdenden Sonnenstrahlen.

Jetzt aber ein kleiner wissenschaftlicher Fakt, um dieses vermenschlichte, frühlingshaft einlullende Beziehungsgeschmeichel etwas realitätsnäher zu betrachten:
Störche sind vor allem Horst-treu und nicht Partner/innen-treu!
Synchrones StorchenpaarIm Infoblatt (PDF) vom Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel ist von „Horstpaaren“ und nicht von Paarbeziehung die Rede. Die Storchenmännchen kommen etwas früher aus dem Süden zurück und besetzen ein Nest – vorzugsweise das vom Vorjahr, denn dessen Standort ist bekannt und es hat sich bereits bewährt. Etwas zeitver“setzt“ setzt  sich dann ein Weibchen dazu und mit viel Schnäbeln und Kraulen bildet sich das Brutpaar für das neue Jahr. Zufällig oder auch nicht, setzt sich meist das Vorjahresweibchen wieder auf das Vorjahresnest (denn auch sie kennt den bewährten Standort) und nimmt dadurch auch fürs neue Jahr neben dem Vorjahrespartner Platz.
Vom Boden aus betrachtet – also aus Menschenperspektive – schaut es natürlich so aus, als würde das gleiche Paar Jahr für Jahr „heimkehren“.
FrühlingswieseDas it schon okay so, denn schließlich wallen auch beim Menschen derzeit die Frühlingsgefühle auf – und so sieht er halt grad alles gern durch eine blassrosa Sonnenbrille ;)

Und wie siehst DU jetzt grad so die Natur?

 


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2013 – Februar mit Wasser-Vögel

von naDUr.at am 1. Februar 2013 – 12:53 |

~ ~ ~ Hier ist eine Antwortoption zur Februar-Frage im Wasser-Kalender 2013 ~ ~ ~
Bestimmt sind dir schon mal die vielen verschiedenen Vogelarten aufgefallen, die sich im Wasser tummeln.
Grad jetzt im Winter sind Vögel gern dort in Federknäuel anzutreffen, wo Menschen ihre Brotkrümel – gern sackweise – abladen.
Da findest Du dicht an dicht Schwäne, Enten, Möwen, aber auch Krähen, Tauben und zwischendrin sicher auch ein paar Spatzen – alle keine Kostverächter und immer dicht an der Futterquelle (Menschenhand).

Ganz anders verhalten sich da die kleinen schwarzen Blässhühner.
Richtig scheu sind sie im Vergleich zu den anderen Teichgefährten. Immer auf Abstand zu allen Zwei- und Vierbeinern. Sie mögen es halt gern unabhängig und ruhiger, obwohl sie auch in größeren Gruppen vorkommen.

Erkennen kannst Du sie – auch aus der Distanz – an ihrer tiefschwarzen, eher zarten Gestalt und natürlich an ihrem namensgebenden weißen Fleck, der „Blesse“ über dem Schnabel.
Falls Du dichter rankommst oder mit der Kamera ranzoomst, kannst Du auch erkennen, dass sie eine spitzen Schnabel wie ein Huhn haben – also ganz sicher keine Enten sind. Auch haben sie keine tapsigen Watschelbeine sondern stacksen elegant über Schilfhalme hinweg oder balancieren auf ihnen das Ufer entlang. Blässhühner sind also sichtlich keine Enten – sie sind aber auch keine Hühner, denn sie gehören der Vogelfamilie der Rallen an und sind damit mit stolzen Kranichen näher verwandt als mit schwimmfaulen Hühnervögeln aller Art.

Blässhuhn“ ist daher eigentlich ein doppelt verzwickter Name für den hübschen Wasservogel.
Blass um die Nase (Schnabel) sein, ist zwar optisch nachvollziehbar, aber eine weiße Zeichnung von der Stirn bis zur Schnauze heißt auch bei Pferden, Hunden und Kühen schon immer „Blesse„.
Und ein spitzer Schnabel macht auch noch kein Huhn – da würden auch die Spatzen schimpfen!
Vielleicht können wir uns einfach darauf einigen, das bekannte Blässhuhn künftig einfach und konkret als Blessralle zu bezeichnen?

Das fänd ich toll! Machst Du mit?
Weil darüber würde sich sicher auch die Teichralle freuen, die ich schon mal am Wasser fotografiert hab :-)

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Weitere Einblicke in Was-sehr Interessantes gibt’s im Fotokalender Wasser2013.
Lass dich durch das Jahr 2013 begleiten oder mach dir selbst einen Wasser-Kalender!
www.naDUr.at – DU in der Natur


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Einemsen = in Ameisen baden

von die <:3)~~ am 1. Juni 2012 – 16:04 |

Als <:3)~ Maus erlebt man immer wieder seltsame Sachen. Kürzlich hab ich im Park, gleich hinter meinem Rücken, eigenartige Geräusche gehört und dann was Lustiges zum ersten Mal gesehen … und ich wusste gar nicht, dass es ein eigenes Wort dafür gibt, wenn sich Vögel – also hier im Bild speziell eine Nebelkrähe – freiwillig in einem Ameisennest wälzen.

Einemsen“ nennt sich dieses Verhalten offiziell bei uns – „anting“ heißt es auf Englisch – und dient dazu, das Gefieder mit der Ameisensäure zu benetzen, die von den kleinen Emsen (so hat man früher und in Gedichten Ameisen oft genannt – heute sagt man z.B. noch emsige Ameise/emsiges Bienchen) zur Verteidigung ihres Zuhauses verspritzt wird. Ob das Gefieder durch die Säure dann von Bakterien und Pilzen befreit ist, einfach nur hübscher glänzt oder beides bewirkt wird, ist „der Wissenschaft“ jedoch noch unklar.


(Klick zum Vergrößern auf die Videoscreenshots & bestaune die emsigen Ameisen.)
Klar ist jedoch, dass es ziemlich witzig ausschaut und meine beobachtete Krähe das rund 3-minütige Ameisenbad auch scheinbar irgendwie genossen hat. Also vielleicht ist es ja auch einfach nur „ein Hobby“ oder eine „Wellness-Aktivität“ für die Vögel, ohne tieferen chemischen „Zweck“?!

Meine Krähe hat übrigens „passives Einemsen“ betrieben – bedeutet: sich hinlegen und die Viecherl machen lassen. „Aktives Einemsen“ wäre, wenn sich die Krähe ein paar Krabbeltiere in den Schnabel zwickt und damit selbst durchs Gefieder streicht.

Sachen gibt’s … maus lernt nie aus!
Ich bevorzuge ja Wasser zum Baden, aber ich hab ja auch ein Fell und keine Federn ;-)

. . . . . . . . . das berichtet grad so die <:3)~~ . . . . . . . . .

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Es ist 17 Uhr – Sonnenuntergang

von naDUr.at am 14. November 2010 – 17:52 |

Sonnenuntergang im SpätherbstDas tolle an der aktuellen kalten Jahreszeit ist ja, dass es gar nicht kalt sein muss :-)

Es ist November. Es hat so ca. 18°C. Und die Sonne geht grad unter.
Also eigentlich fühlt es sich an, als wäre September.

Der Vorteil vom Spätherbst ist, dass man schon am Nachmittag – wie hier knapp vor 17 Uhr – am Heimweg von der Arbeit den Sonnenuntergang genießen kann!

Probier’s einfach mal aus – mach eine Pause, gleich nach der Arbeit!
Vielleicht setzt Du Dich an einem Teich/See?
Schilf bei Sonnenuntergang

Und sag „Hallo“ zum Teichhuhn
(Das eigentlich kein Huhn sondern eine Ralle – also eine Teichralle – ist.)

Teichhuhn - Teichralle
Und wenn Du genau hinschaust, entdeckst Du immer wieder neue kleine Sonnenreflexionen an ungewöhnlichen Stellen aufblitzen ;-)

Und vielleicht setzt es sich neben Dich – und ihr betrachtet gemeinsam den Sonnenuntergang im Spätherbst?
Teichhuhn im Sonnenuntergang

Und wenn Du dann ein bisschen in die Luft schnupperst und schnüffelst,
erkennst Du sehrwohl, dass es bereits November ist, dass das Laub schon am Boden liegt und vor sich hin zerfällt – langsam zu Humus wird – um im Frühling Nahrung für die neue Pflanzenpracht zu werden.

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Kleiner Tipp: Und falls Du eine Kamera oder ein Fotohandy dabei hast, dann fang Dir doch diesen Augenblick ein und lade ihn gleich morgen als Desktophintergrund auf Deinen Computer in der Arbeit. So kannst Du  jederzeit „Pause“ machen – Dich zurücklehnen und Dich an den Sonnenuntergang am Teich erinnern.
Du wirst vielleicht überrascht sein, aber auch der Duft des Spätherbsts wird Dich in Deinen Arbeitspausen begleiten.
Versuch’s einfach!


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