Gozo: Azure Window ist Vergangenheit

von naDUr.at am 12. Mai 2017 – 19:19 |

Am 8. März 2017 ist der bekannte Felsbogen „Azure Window“ auf der Insel Gozo zusammengestürzt – und im Meer versunken.

Das Azure Window vor und nach dem Einsturz

Malta hat damit eine wichtige Tourismus-Station verloren – aber eigentlich hat die Natur nur ihren (Kreis)Lauf genommen.
Denn bevor der Küstenfelsen ein „Fenster“ wurde, war er vermutlich eine Höhle. Und die Höhle ist dann irgendwann vor einigen hundert Jahren durch Meeresfluten zusammengestürzt und zu dem beeindruckenden Bogen geworden, der einen eigenen Namen bekam. Der Bogen ist weiterhin vom Meer ausgespült worden und schließlich – wie seit Jahren vorausgesagt – zusammengestürzt … Und jetzt ist der Felsen eine ganz normale Klippe, so wie es viele Kilometer an Klippen auf den maltesischen Inseln gibt.

Das Blaue Fenster lebt ab sofort in den Medien(archiven) weiter.
Es war Schauplatz zahlreicher Filme, Serien und auch eines Werbespots. Es ist auf unzähligen Handyfotos, in Sozialen Medien und auf Fotospeicher-Festplatten „gesichert“. Es ist also nur in der wirklichen Welt verschwunden – in der digitalen Welt lebt es weiter … bzw. ruht es friedlich R.I.P. – Requiescat in Pixels … auch in meinem Bildarchiv :)

Nebenbei: Mit Google-Maps kann man derzeit noch das „Azure Window“ via Satelliten-Ansicht und anhand von Street-View-Bildern von allen Seiten um“wandern“ … und sich sogar oben draufstellen – wo man eigentlich jetzt in Wirklichkeit keinen Boden mehr unter den Füßen hat … irgendwie ein Gefühl von VR – Virtual Reality ;)


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Danke – auf kleinstem Raum

von naDUr.at am 24. Dezember 2016 – 16:24 |

Äpfel, Nüsse, Zitrusduft …
Zimt, Nelken und vielleicht eine Mandel zur Dekoration?
Na, woran denkst Du jetzt?

Und vermutlich hast Du beim Denken auch grad gelächelt :)

Vor zwei Tagen hab ich eine Erdnuss entdeckt, die war winzig – und doch war darin Platz für zwei. Zu schade zum gedankenlosen Knabbern – zu besonders zum einfach nur Behalten.

Die beiden Nüsslein auf engstem Raum, erinnern doch ein wenig …

Zwei Erdnüsse auf engstem Raum erinnern an ...

… Na?! Siehst Du es auch?

Heute ist der 24.12.2016 – ein Tag, an dem sich viele Menschen – rund um die Welt – Geschenke machen & Danke sagen …

Zwei fröhliche Erdnüsse auf engstem Raum - Danke!

… und sich daran erinnern, dass es vor 2016 Jahren nicht viel brauchte, um das Besondere selbst im Einfachsten zu erkennen. Und dass im Kleinen oft mehr Geschenk & Freude steckt, als jemand in großen Päckchen verstauen kann.

www.naDUr.at wünscht dir für dein Fest & die Feiertage
viele kleine Gelegenheiten zum Staunen & Lächeln!

Nebenbei: Auf die beiden kleinen Nüsslein, freut sich jetzt die Maus <:3)~~
Und sie will sie sogar teilen … ich bin echt überrascht – das muss an der Weihnachtsstimmung liegen – ich sag jedenfalls: DANKE! :)


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Grau in Grau … oder gleich Schwarz-Weiß!

von naDUr.at am 25. November 2016 – 08:08 |

Wetter-mäßig ist es derzeit ziemlich grau
Temperatur-mäßig auch grau-slig …
Also zusammengesagt: Grau in Grau

Naheliegend, dass sich die entstehenden Fotos in dieses emotionale Farbfeld einfügen …

Schwarz-Weiß Bild: Kahle Hauswand mit Abbruchhaus und kahler Baum

… also warum nicht gleich: Schwarz-Weiß?

Grau ist ein Farbreiz, der … keinen oder nur einen geringen farbigen Eindruck (Farbvalenz) erzeugt. Grau besitzt also keine Buntheit, es ist eine unbunte Farbe. [Quelle]

Irgendwie ja doch wieder schön … dieser Denk-Reiz :)

Nebenbei: Heute ist übrigens #BlackFriday


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November & DU

von naDUr.at am 1. November 2016 – 20:12 |

November im naDUr-Faltkalender 2016Der November grüßt als Mauerblümchen.

Während die meisten Pflanzen jetzt ihre letzten Blättchen verabschieden und ihre Energien zurückschrauben, guckt aus manchen herbstlichen Ecken ein Blütengruß – fast wie im Frühling. Mauerblümchen erstrahlen dann ganz besonders, wenn rundherum der Herbst die Konkurrenz in den Winterschlaf schickt.
Die Ritzen erblühen … bis zuletzt.

Die allerletzten Sonnenstrahlen werden genutzt …

Mauerblümchen reckt sich zur Sonne
… auch wenn sie durch die langen Schatten nur schwierig erreichbar scheinen.

Dass Mauerblümchen – unscheinbare und übriggebliebene – Wesen der Sturm- und Drangzeit anderer sind – erklärt einwenig, warum auch unscheinbare Menschen gern von anderen als Mauerblümchen bezeichnet werden. Aber! Sobald ein Blümchen erkannt – und eben nicht mehr übersehen – wird, schon zeigt sich das Besondere. Denn Mauerblümchen sind nicht übriggeblieben – sie sind nur übersehen. Aber wenn dann alle Pracht rundherum verwelkt ist, ja dann …

Mauerblume im Herbst
… erstrahlen großartige Mauerblumen – und erfreuen die ganze Umwelt! :)

Im aktuellen Monatsmotiv November kannst auch DU das Besondere in einem gewöhnlichen Gänseblümchen entdecken.
Wenn Du noch mehr kleine Besonderheiten bestaunen willst – dann geh hinaus in die Natur und entdecke die Kraft der letzten Blümchen vor der kalten Zeit.

Mauerbäumchen füllt die RitzenÜbrigens – es gibt nicht nur Blümchen in den Mauerritzen – mit ein bisschen Glück entdeckst Du dort auch Mauerbäumchen … wie im Graffiti-Bild rechts.

Und zu guter Letzt noch eine nette Erklärung, wie es (angeblich) zur Entstehung des Worts „Mauerblümchen“ kam: Im Mittelalter haben sich Mädchen und Burschen fein herausgeputzt, um am Dorfplatz zum Tanz zu gehen. Die jungen Damen saßen dann am Mäuerchen und warteten darauf, zum Tanzen aufgefordert zu werden. Wer übrig blieb, schmückte als Mauerblümchen die Tanzplatz-Szenerie …
… oder wurde selbst aktiv …
… und forderte „Damenwahl!“
So erzählt man sich’s zumindest in Mauerblümchen-Kreisen.
In offiziellen Geschichtsbüchern wirst Du sowas natürlich nicht finden – schließlich wurden die ja von Leuten geschrieben, die nur auf das Großartige achteten, um es für die Nachwelt festzuschreiben … Aber die Geschichten sind da – quasi in jeder Ritze kannst Du sie entdecken ;)

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ DANKE! ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Der naDUr-Faltkalender 2016 „Natur nimmt sich Raum!“ wurde ermöglicht durch die Kooperation mit www.das-onlineCoaching.com
Falls DU auch einen Raum zum Inne-halten, Nach-Denken und Voraus-Schauen suchst – Schau doch dort mal vorbei!
Brigitte Koch | www.das-onlineCoaching.com


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Kurioses: Schnecken-Schmaus-en in Wien

von naDUr.at am 13. September 2016 – 10:19 |

Schneckenbaum in WienHast DU gewusst, dass es in Wien mal eine Weinbergschnecken-Zucht gegeben hat?

Ich auch nicht! Bis vor kurzem.
Da hat mir nämlich eine Freundin eine alte Zeitschrift geschenkt:
„Schneckenfarm“ war die große Überschrift aus dem Jahre 1936 … und der Artikel informierte darüber, dass in Hütteldorf Weinbergschnecken für französische Konservenfabriken produziert wurden.
Bis hier hin, war die Sache spannend und auch ein bissi kurios – aber eben Vergangenheit.

80 Jahre später – also heute – spazier ich Richtung Hütteldorf … und stutze:
Da sitzen doch tatsächlich massenhaft Weinbergschnecken neben der Straße – auf Bäumen! Kurios! … denk ich noch – und seh mich weiter um.

Hunderte Weinbergschnecken sitzen und picken da auf Baumstämmen, auf Zäunen, Stromkästen … und auf Plakatwänden. Kurios!?
Aber es geht noch kurioser!

Frag dich doch mal: Was tun die Schnecken alle da?!
Hunderte Schnecken fressen die Plakate von den Plakatwänden! ECHT KURIOS!

Weinbergschnecken in Wien  1936 und 2016

Damit ist eines klar: Papier ist ein natürlicher Rohstoff – und wird bei (jeder) Gelegenheit auf natürliche Weise recycled/verwertet. Und: Wer Weinbergschnecken zum eigenen Verzehr sammelt, sollte darauf achten, WAS sie gefressen haben …

NOCH KURIOSER wäre es natürlich, wenn sich herausstellt, dass die heutigen Wiener Plakat-Schnecken aus dem Jahr 2016 die Nachkommen der ent“laufenen“ Zuchtschnecken aus dem Jahre 1936 sind.
Schnecken verschmausen ein Plakat in WienDenn eines hab ich auch gleich gemerkt: Die Schnecken gehören nicht zu den bei uns verbreiteten, großen Gewöhnlichen sondern zu den Gefleckten Weinbergschnecken, die es gern wärmer haben und Winterfrost nur schlecht vertragen, weil sie keinen schützenden Kalkdeckel zur Überwinterung ausbilden. Das spricht dafür, dass sie in unseren Breiten eigentlich „gepflegt und gehegt“ werden wollen – was in einer Schneckenfarm das Tages“geschäft“ war ;)

Schneck frisst Plakat in WienNebenbei: Bei so vielen 100ten Schnecken auf einem Platz, hab ich naDÜrlich die Gelegenheit genutzt, und nach einem Schneckenkönig Ausschau gehalten … leider ohne Erfolg – vielleicht braucht es ja wirklich 10.000de von ihnen, um einen König bzw. eine Königin (Weinbergschnecken sind Zwitter) zu entdecken.


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