Von Blattläusen, Ameisen und Marienkäfern

von naDUr.at am 6. Juni 2020 – 11:23 |

Vielleicht weißt Du ja bereits, dass Ameisen dafür bekannt sind, dass sie Blattläuse „melken“.
Gemeint ist damit, dass sie den zuckerhaltigen Tropfen (sog. „Honigtau“) aufsammeln, den Blattläuse ausscheiden, wenn sie Pflanzensaft saugen.
Ameisen pflegen und hegen hin und wieder eine Blattlaus-Kolonie, damit sie sie regelmäßig melken können.
Dazu gehört auch, dass sie dann „ihre“ Blattläuse gegen Feinde verteidigen.

Zu den Feinden von Blattläusen gehören etwa die Marienkäfer. So ein Käferchen vertilgt täglich zw. 100 und 150 Läuse.
Das freut die Menschen – für sie sind Marienkäfer gern gesehene und nützliche Schädlingsbekämpfer im gepflegten Garten.
Das ärgert die Ameisen – für sie sind die hübschen Käferchen eine Gefahr für die Honigtau-Ernte in ihrer gepflegten Blattlaus-Kolonie.

Ameise, Marienkäfer und Blattläuse

Rechts im Bild siehst Du eine Ameise, die scheinbar mit einem Marienkäfer darüber verhandelt, wer die Blattläuse im Hintergrund „nutzen“ darf.
Links im Bild siehst Du zwei Marienkäfer bei der Paarung, die zwar unterschiedlich aussehen, aber zur selben Art gehören. Diese asiatischen „Harlekin“-Marienkäfer wurden zur Blattlausbekämpfung bei uns in Europa vor ca. 20 Jahren eingeführt, da sie sehr vermehrungsfreudig sind und schnell auf eine Blattlaus-Plage reagieren können. Leider fressen diese Harlekins nicht nur gern Blattläuse sondern auch die Larven anderer Marienkäfer-Arten.

Apropos Arten-Vielfalt: Bei uns ist der Rote Marienkäfer mit seinen 7 Punkten heimisch … und als Glücksbringer bekannt.
Weltweit gibt es jedoch zw. 4000-5000 Arten – kein Wunder also, dass in der Natur die verschiedensten Punkt- und Farb-Varianten des Glückssymbols zu finden sind. Hier findest Du zwei Fotogalerien mit verschiedensten Marienkäfern – sortiert nach der Anzahl ihrer Punkte und Flecken.

Und falls Du neugierig bist, warum der Marienkäfer MARIEN-Käfer heißt und zum Glückskäfer wurde, dann gibt’s hier eine Antwort – und noch ganz viel anderes zum Schmöckern und Staunen.
Und falls Du selbst mal vielfältigste Punkte und Flecken draußen bei dir in der Natur sehen willst … dann ist jetzt gerade die richtige Zeit dafür!
Such dir z.B. einen (derzeit duftenden und blühenden) Hollunderbusch – der hat oft Blattläuse … und daher findest Du dort auch Marienkäfer <:3)~~


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Klopapier-Rollen Tipp

von naDUr.at am 25. März 2020 – 13:54 |

Samen-Aufzucht in leeren Klopapier-Rollen

Die <:3)~~ hat zum Glück im Herbst nicht alle Sonnenblumen-Samen aufgefuttert.
Und so kann sie heuer bereits neue Sonnenblumen keimen und wachsen lassen …
Klopapier-Rollen zur Samen-Aufzucht

Das kannst DU auch!

  • Leere Klopapier-Rollen in der Mitte durchschneiden …
  • Die Hälften in einem Schüsserl oder einer Schale aufstellen (die Maus verwendet dafür gerne Champion-Tassen, weil diese die richtige Höhe für die halbierten Klo-Rollen haben)
  • Die Rollen mit Erde füllen.
  • Samen hineindrücken.
  • Regelmäßig gießen & warten!

Idealerweise platzierst Du diese Aufzucht-Tassen mit Klopapier-Rollen im Freien … zB. am Fensterbrett.

Viel Freude bei der Aufzucht deiner eigenen Blumen, Chilis, Kürbisse, …!

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Extra-Tipp: Wenn die Aufzucht-Pflänzchen etwas größer sind, dann kannst Du sie samt Klo-Rolle einfach in einen größeren Topf oder direkt in den Garten umpflanzen. Das Papier der Klo-Rolle löst sich mit der Zeit von selbst auf.

Extra-Tipp2: Wenn Du die Samen vorab ~2 Tage in der Wohnung in Wasser legst, keimen sie nachher in der Erde schneller.

Hinweis: Leere Küchenrollen eigenen sich auch zur Samenaufzucht – diese sind aber dicker und müssen beim Umpflanzen entfernt werden, weil sie sich nicht von selbst auflösen.

~ ~ ~ ~ ~ Dies ist ein Selbst-Mach-Tipp im Rahmen der Aktion ~ ~ ~ ~ ~
„Schönes machen aus leeren Klopapier-Rollen“
www.ichlernegerne.at / 03/2020
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Klopapier-Rollen - Schönes-machen


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Frühlingsbeginn!

von naDUr.at am 20. März 2020 – 08:46 |

Heute, 20. März 2020 beginnt der Frühling!
Heute scheint auch noch die Sonne!

Frühling tanken … aber schön auf Distanz bleiben!

Licht tanken – für Körper und Seele – ist angesagt, … aber schön auf Distanz bleiben zu den anderen Frühlingsanbeter*innen.

Morgen 21.3. wird es wieder kalt und grau …
… dann gibt’s ein Bild vom DIY-Frühling auf der Couch :)


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Wien-Image … ein Suchbild

von naDUr.at am 29. Februar 2020 – 10:03 |

„Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ heißt es …

Suchbild: Wien - Grünraum

53% von Wien sind Grünraum … Finde den Grünraum!

Und mehr will ich zu diesem aktuellen Schnappschuss an der Donau in Wien auch gar nicht sagen.

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Nebenbei: Linktipps
Presseaussendung Stadt Wien 05/2019
Wien.gv.at /Naturschutz /Grünraummonitoring
Standard.at 01/2020 / Zubetoniert: Bodenversiegelung „grob fahrlässige Entwicklung“
Umweltbundesamt: Bodenversiegelung +24% vs. Bevölkerungszuwachs +10%


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Stein als Frosch oder Frosch als Stein

von naDUr.at am 4. Februar 2020 – 11:00 |

Um diese Jahreszeit ist es im Wald richtig hell und kahl …

Stein-als-Frosch

… und dann ist es möglich, die großen Zusammenhänge zu sehen!

Mitten im Wald da sitzt ein Stein und guckt in die Welt hinaus.
Wenn DU genau hinschaust, kannst DU sogar ein kleines Auge entdecken.
Aus meiner Perspektive schaut der Stein aus wie ein Frosch.
Aber andere sehen vielleicht zuerst den Frosch und dann erst den Stein.

Und was siehst DU?

Bald sprießen im Frühling wieder die Blätter. Dann kann man vor lauter Bäumen den Wald – und auch den großen Steinfrosch – nicht mehr erkennen.
Und dann kann auch der Stein nicht mehr sehr weit in den Wald hinaus gucken, um etwas mehr von der Welt zu sehen …
Dann entdeckt er aber vielleicht die vielen kleinen Dinge, Tiere <:3)~~ und Pflanzen direkt vor seiner Nase … ii@_


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