Garten-Schnecke träumt …

von naDUr.at am 19. Juli 2020 – 10:23 |

Eigentlich ist derzeit Hochsommer … aber das Wetter macht auf April.
Die Natur freut sich über soviel Nass – und auch die Nacktschnecken sind sogar tagsüber aktiv.

Garten-Schnecke

Diese kleine Schnecke schaut sich ihre Welt von oben an …
und scheint von der weiten Welt hinter dem Gartenzaun zu träumen …
Ob sie ahnt, dass sich hinter dem Zaun die Straße und die Stadt und die Autos ausbreiten?
Oder glaubt sie, dass dort die saftigen Gemüsefelder auf sie warten?

Nebenbei: Falls Du dich auch grad fragst, wie gut Schnecken eigentlich mit ihrem kleinen Augenpunkten auf den Fühlern sehen können: Sehr unscharf und nur ganz wenig weit.
Halte mal einer Schnecke einen Finger dicht vor die Fühler – sie zuckt erst wenige Millimeter davor zurück.
Ach ja, und die Wissenschaft glaubt, dass Schneckenaugen viel zu wenig entwickelt sind, um überhaupt „Farben“ sehen zu können.

Jetzt schau dir doch nochmals das Foto der Schnecke oben an.
Jetzt scheint klar zu sein, dass die kleine Schnecke wohl nicht in die Gartenwelt hinaus schaut, sondern eher von ihr „träumt“ …
Und wovon träumst DU so, … was Du nicht wirklich sehen kannst?


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Frühlings-Stimmung selber machen

von naDUr.at am 25. März 2020 – 11:42 |

Frühlings-Stimmung mit Tulpen und Schmetterlingen geniesen ist … in den aktuellen Wochen der globalen „Entschleunigung“ und der Ausgangs-Beschränkungen … gerade etwas schwierig.
Daher hier eine kleiner Ideen-Impuls in Kooperation mit der Initiative „Ich lerne gerne! Und DU?“: Mach dir den Frühling zuhause einfach selbst!

Die Faltanleitung in drei Schritten als gemütliche 12-Minuten-„Echtzeit“-Mitmach-Bastelei … ist auch als Osterdeko-Impuls geeignet!

Hier gibt’s noch ein paar Tipps zum Tulpen-Falten.

Und bald zeigt euch die Maus <;3)~~ was man Schönes aus leeren Klopapier-Rollen alles Basteln kann! ;)))


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Barbara-Blüte

von naDUr.at am 4. Januar 2020 – 12:52 |

Auf dem Barbara-Zweig hat sich 1 Blüte gebildet … :-)

Barbara-Zweig mit Kirschblüte

Okay, vielleicht ist sie etwas „zu spät“ dran …
Und vielleicht ist sie noch nicht „ganz“ eine Blüte …

Aber sie ist doch eine wirklich hübsche Fast-Blüte! Findest Du nicht?
Und sie ist ebenfalls ein „gutes Zeichen“ für’s neue Jahr …

Und sie wird sich sicher noch weiter entfalten …
Es braucht halt alles in der Natur die Zeit, die es braucht!
Aber dann ist es auch gut, so wie es ist!

In diesem Sinne: Gute Zeit im Neuen Jahr!
wünscht Dir Klaudia & die Maus <:3)~~

~ ~ ~ Nachtrag: 5.1.2020 ~ ~ ~

Barbara-Blüten ... das Warten hat sich gelohnt!

Das Warten hat sich echt gelohnt! :)


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23. September 2019, 9:50 Uhr – Herbst! Zeit! Los!

von naDUr.at am 23. September 2019 – 09:50 |

herbst-zeitlos
Gestern, im letzten Sonnenschein des Sommers grüßte mich in der (Perchtoldsdorfer) Heide der Frühling mit einer Kuhschelle
Heute am 23.9.2019, 9:50 Uhr ist Herbstbeginn … und im Garten grüßt die Herbstzeitlose bereits in der vollen Pracht ihrer VollENDung …

Sommer – Frühling – Herbst – … in einem Moment zusammengefasst.
Wie schön an einem Tag die ganze Kraft des Naturkreislaufs zu erleben :)

Nebenbei ein kleines Zitat aus dem Buch: Die Biene Maja und ihre Abenteuer, von Waldemar Bonsels – in einer Ausgabe aus 1923
„Die Sommernacht ist das Schönste in der Welt,“ antwortete die Grille, „sie füllt das Herz mit Seligkeit. (…) Warum muß man immer alles wissen? Wir armen Wesen wissen vom Dasein nur ein kleines Teil, aber fühlen können wir die ganze Herrlichkeit der Welt.“ (…) Und sie begann ihr helles, jubelndes Silberspiel, es klang laut und übermächtig … Und die kleine Biene saß ganz still in der blauen Sommernacht und hörte zu und dachte sehr tief über das Leben nach. [Seite 110]
»mehr von der Kleinen Honigbiene


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Der Stein, der Gedichte schrieb

von naDUr.at am 3. Dezember 2018 – 15:50 |

Die kurze Geschichte lautet so: Erich Fried hatte einen Stein, der ihm beim Schreiben half.

Der Stein von Erich FriedDie lange Geschichte ist folgende – und da möchte ich jetzt etwas ausholen – DU kannst ja dann die Geschichte umschreiben, kürzen oder erweitern:

Es ist Anfang Dezember – und grauslich kalt und nass.
Die schlechteste Zeit für Outdoor-Beschäftigungen ist immer auch die beste Zeit für Museums-Besuche. Ich war also im Wiener Bezirksmuseum Alsergrund – schön warm hier und voller Geschichte und Geschichten.
Dort gibt’s auch einen Raum, der Erich Fried gewidmet ist … warum, fragst Du?
Dieser Exkurs würde jetzt meine Geschichte etwas zusehr verlängern, daher nur kurz der Hinweis: Schau‘ ins Museum, dort erzählen sie dir gern auch diese Geschichte … oder Du kannst dir bei Wikipedia selbst eine Antwort zurechtlesen ;)

Zurück ins Museum … und in den Ausstellungsraum zu Erich Fried … und jetzt ganz nahe ran an eine Vitrine:
Jö, da liegt ein Stein mit einer Schnur dran … und daneben steht eine große alte Schreibmaschine.
Der Stein der Erich Fried beim Schreiben half  Die Schreibmaschine von Erich Fried

Das ist der Stein, der Erich Fried viele Jahre lang dabei half, Gedichte, Erzählungen, Briefe … zu schreiben.
Denn als bei der Schreibmaschine der Rückholmechanismus kaputt ging, hat Fried – ein Tüftler, der nicht gleich alles (eigentlich nichts) weggeworfen hat, nur weil es wo zwickte – den Stein als Rückhol-Gewicht angebunden.

Kannst Du dir vorstellen, wie das dann ausgesehen hat?
Die Schreibmaschine stand am Schreibtisch.
Links vom Schreibtisch hing die Schnur mit dem Stein dran – und reichte fast bis zum Fußboden.
Jeder getippte Buchstabe hat den Stein Stück-für-S-t-ü-c-k nach oben z-u-c-k-e-n lassen …
Jeder notwendige Zeilenwechsel hat den Stein wieder rrruuunter-rutschen lassen.
Und so entstanden – Buchstabe für Buchstabe – Zeile für Zeile – während der Stein munter rauf hopste und runter rutschte – Liebesgedichte, Angstgedichte, Zorngedichte und Warngedichte …
Vielleicht kennst Du ja das eine oder andere Gedicht von Erich Fried?

Vielleicht war der Stein auch dabei, als das Gedicht – Die Zeit der Steine – entstand?

Vielleicht haben ja der Dichter und der Stein miteinander geredet?
Vielleicht kommt daher auch die Zeile im Gedicht:
Wer die Steine reden hört weiß, …

Wer weiß, vielleicht hat der Stein den Dichter nicht nur jahrelang beim Schreiben geholfen, sondern auch beim Nachdenken?

Nun, ich zumindest denke:
Der Stein schrieb Gedichte – mit Erich Fried
Nun schreibt er – hier unter naDUr.at auch seine eigene Webgeschichte – mit mir ;)

Und vielleicht inspiriert er dich zu einer ganz eigenen Geschichte,
wenn Du ihn besuchen kommst – in seiner Vitrine in Bezirksmuseum Alsergrund.


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