Die Störche sind zurück

von naDUr.at am 15. März 2014 – 18:39 |

Weißstörche am HorstEin Klappern erfüllt die Frühlingsluft, denn die Störche sind zurück.
Paarweise sitzen Weißstörche – alle Jahre wieder – hochoben auf ihren riesigen Nestern und sortieren sorgfältig neue Ästchen zwischen die alten.

So ein gemütlicher Horst wächst dadurch jedes Jahr ein Stück und kann mit der Zeit echt gewaltige Ausmaße (und ein entsprechendes Gewicht) annehmen.
Auf Hausdächern sind die Weißstörche und ihre Nester dennoch zumeist sehr willkommen – denn, so glauben die Menschen: Störche bringen Glück.
Und noch was glauben die Menschen: Störche bringen die Babys ;)
Ich selbst hab auch so einen kleinen Storchenbiss als „Beweis“ im Genick.

KlapperstorchDerzeit basteln die zurückgekehrten Storchenpaare also grad an ihren Nestern und pflegen mit laut klappernden Begrüßungsritualen ihre langjährige Paarbeziehung.
Beinahe synchron werfen sie dazu die Köpfe zurück bis auf den Rücken und klappern dabei mit den langen Schnäbeln.
Störche beim KraulenAuch gegenseitiges zartes Kraulen am Hals gehört zu einer angemessenen Beziehungspflege bevor dann in ca. einem Monat der geschlüpfte Nachwuchs die ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Störche werden relativ alt (bis zu 35 Jahre) und gelten als sehr treu – sowohl, was ihre Paarbeziehung betrifft, alsauch was ihre alljährliche Rückkehr an den gleichen Horst und Brutplatz betrifft.
Soweit die frühlingshafte Idylle unter den langsam wärmer werdenden Sonnenstrahlen.

Jetzt aber ein kleiner wissenschaftlicher Fakt, um dieses vermenschlichte, frühlingshaft einlullende Beziehungsgeschmeichel etwas realitätsnäher zu betrachten:
Störche sind vor allem Horst-treu und nicht Partner/innen-treu!
Synchrones StorchenpaarIm Infoblatt (PDF) vom Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel ist von „Horstpaaren“ und nicht von Paarbeziehung die Rede. Die Storchenmännchen kommen etwas früher aus dem Süden zurück und besetzen ein Nest – vorzugsweise das vom Vorjahr, denn dessen Standort ist bekannt und es hat sich bereits bewährt. Etwas zeitver“setzt“ setzt  sich dann ein Weibchen dazu und mit viel Schnäbeln und Kraulen bildet sich das Brutpaar für das neue Jahr. Zufällig oder auch nicht, setzt sich meist das Vorjahresweibchen wieder auf das Vorjahresnest (denn auch sie kennt den bewährten Standort) und nimmt dadurch auch fürs neue Jahr neben dem Vorjahrespartner Platz.
Vom Boden aus betrachtet – also aus Menschenperspektive – schaut es natürlich so aus, als würde das gleiche Paar Jahr für Jahr „heimkehren“.
FrühlingswieseDas it schon okay so, denn schließlich wallen auch beim Menschen derzeit die Frühlingsgefühle auf – und so sieht er halt grad alles gern durch eine blassrosa Sonnenbrille ;)

Und wie siehst DU jetzt grad so die Natur?

 


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2013 – November steht suchend mitten im Fluss

von naDUr.at am 14. November 2013 – 18:02 |

~ ~ ~ Hier ist eine Antwortoption zur November-Frage im Wasser-Kalender 2013 ~ ~ ~

November im naDUr-Wasser-Kalender 2013Das ist dir sicher auch schon öfters passiert – da tüftelt man so lange an der Lösung einer Frage rum und übersieht dabei das Naheliegendste: Die Frage selbst ist sinnlos. 

„Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen“, heißt es weise in einem deutschen Sprichwort – und wenn Du das mal zuhören kriegst, bedeutet das durch die Blume: Du hast dich verzettelt!
Lehn dich also am besten mal zurück und betrachte das Problem mit etwas Abstand – und vielleicht unter einer neuen, übersichtlichen Perspektive. Und schon liegt die Lösung (hoffentlich) ganz nah.

Mitten im Fluss das Wasser suchen – ist die lateinische Variante der Erkenntnis, dass man vor lauter Detailversessenheit nicht den Überblick verlieren und auf das Wesentliche vergessen soll.
Also: Medio flumine quaerere aquam! Irgendwie eine nette Art, jemanden (und sich selbst) von sinnlosen Verzettelungen abzubringen – indem man gezwungen wird, einem lateinischen Spruch nachzurecherchieren und so selbstverständlich von der Ausgangsfrage abkommt ;)

Zaunpfahl (zum Winken)Aber ob daraus die Weisheit entsteht, dass es sich damit um einen Wink mit dem Zaunpfahl gegen das Verzetteln handelt – wird sich wohl in jedem Anlassfall neu zeigen.
Nunja, sonst winkt man halt mit dem Scheunentor oder gleich mit dem ganzen Wald ;)


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2013 – August erstrahlt im Regenbogen

von naDUr.at am 9. August 2013 – 19:27 |

~ ~ ~ Hier ist eine Antwortoption zur August-Frage im Wasser-Kalender 2013 ~ ~ ~

August im naDUr-Wasserkalender 2013Wenn Lichtstrahlen und Wassertröpfchen aufeinandertreffen entsteht ein bunter Regenbogen …
… bekanntlich wenn es bei Sonnenschein Niesel regnet oder auch wenn ein Springbrunnen seine Wasserfontaine in den Sommerhimmel sprüht.

Schaut super aus! Aber warum wird der Himmel eigentlich bunt?

Jeder kleine Wassertropfen bricht das Licht wie eine Mini-Linse in seine Spektralfarben auf – und das Spektrum streut seine Farben als bunten Lichtstreifen von Violett-Blau-Grün-Gelb-Orange-bis-Rot über den Himmel.

RegenbogenWenn Du genau hinschaust, erkennst Du, dass bei jedem Regenbogen immer der blaue Bereich unten ist – weil das blaue Lichtspektrum stärker gebrochen wird und daher stärker nach unten knickt.
Und wenn Du dir den Himmel um einen Regenbogen noch viel genauer anschaust, entdeckst Du immer auch noch einen zweiten blasseren „Nebenregenbogen“ oberhalb des Hauptbogens. Dieser Nebenbogen hat einen umgedrehten Farbverlauf – unten rot und oben blau.

Wenn Du bei deinem nächsten Regenbogen noch was zu diesem Wetter/Wasserphänomen entdecken willst, dann stell dich mit der Nase Richtung Bogen …
… und schau mal, wo die Sonne im Verhältnis zu dir und dem Regenbogen steht ;)

Viel Freude beim Staunen & viele bunte Eindrücke!

 


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Aussicht mit Blumen

von naDUr.at am 6. Juli 2013 – 17:42 |

Während man bei einem Naturspaziergang in erster Linie den Blick auf den Boden richten sollte, um vielfältige Blumenpracht zu sehen – ist es bei einem Stadtspaziergang genau andersrum. In der Stadt musst Du den Kopf und den Blick in die Höhe heben – dann findest Du viele verschiedene Blumen!

Fensterbretter können von 2 Seiten her betrachtet werden:
Von außen – also der Straßenseite – erzählen sie einiges über die Menschen, die hinter dem geschmückten Fensterbrett leben.
Von innen – also vom Zimmer aus betrachtet – täuschen Fensterblumen über die graue Realität vor dem Haus hinweg und ermöglichen den Blick in die Natur.

Interessant ist auch, die Vielfalt und Verschiedenheit der freigestaltbaren Natur-Aussicht: Der Blick – von innen und außen – kann auf wenigen Metern von einer wilden Blumenwiese über einen roten Geranientraum bis hin zu einem bunten Sommerblütenmeer schweifen.
Blumen-Vielfalt-Fensterbrett

BlumenfensterManche Fensterbrett-GestalterInnen schaffen es sogar, mit ihrer Kreation eine alte Hausfassage interessant zu machen.
Andere Fensterbrett-BesitzerInnen sind schon froh, dass sie überhaupt ein Fenster mit Aussicht haben.
Fenster mit AussichtSobald diese Freude abgeklungen ist, werden sie sich sicher auch an eine prachtvolle Gestaltung ihrer Aussicht machen ;-)

Und DU? Hast Du auch ein Fensterbrett gestaltet? Blickst Du jetzt ins Grüne oder ins Bunte?
Geh doch mal raus – schlendere mit gehobenem Blick durch die Stadt & entdecke die Vielfalt an Blumen innerhalb einer einzigen Straße! 
Du wirst staunen & nimmst vielleicht Inspirationen für dein eigenes Fensterbrett mit :-)


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2013 – März mit Wasser-Flächen

von naDUr.at am 6. März 2013 – 15:10 |

~ ~ ~ Hier ist eine Antwortoption zur März-Frage im Wasser-Kalender 2013 ~ ~ ~

Unsere Erde besteht aus 7 Kontinenten – das Wort selbst bedeutet „zusammenhängendes Land“.
Du kennst sicher die Namen dieser 7 Erdteile, in der Schule und in Kreuzworträtseln wird des öfteren danach gefragt. Dass zwischen diesen Kontinenten ziemlich viel Wasser ist, das sieht man zwar auf allen Weltkarten – wirklich wissen tut man aber nicht viel darüber – wir Menschen halten uns halt hauptsächlich auf festem Boden auf und betrachten daher die Welt aus der Landperspektive. Wenn Du jedoch einen Wal oder einen Haifisch fragen würdest, würden dir die wohl die Welt aus der Wasserperspektive erkären :-)

Die Welt besteht nur zu 29% aus Landfläche – 71% der Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt – also mehr als doppelt soviel.
Whole world - land and oceans 12000Ist doch ein guter Grund, sich diese blaue Fläche mal genauer anzusehen – und siehe da: Diese Weltwasserfläche zwischen den Erdteilen wird als „Weltmeer“ bezeichnet – und unterteilt sich in verschiedene, große Ozeane. Das Wort Ozean kommt aus dem alten Griechischen und bedeutet „der die Erdscheibe umfließende Weltstrom“. Damals wussten die Menschen noch nichts von der Erdkugel. Heute zeigen dir Satelliten den Planeten Erde als Weltkugel, die rundherum zu 71% mit dem Weltmeer bedeckt ist.
Weltkarten wiederum veranschaulichen dir die Kugel in einem 360° Panorama auf 2D – und auf einen Blick siehst Du die Einteilung in 7 Kontinente und 5 Ozeane:
Schau genau und finde die Bezeichnungen der 5 Ozeane heraus!
World oceans map mollweide de

Kannst Du alle 5 Ozeane nun nennen?
_1. Atlantik_ & _2. Pazifik_ & _3. Indischer Ozean_ & _4. Südpolarmeer_ & _5. Nordpolarmeer_
(Zuerst selbst tüfteln und dann die Leerstellen zwischen den _Strichen_ markieren oder bei Wikipedia nachlesen)

Üblicher Weise wird im Alltag nur von 3 großen Ozeanen der Welt gesprochen:
_Atlantik_ & _Pazifik_ & _Indischer Ozean (Indik)_

Vielleicht kennst Du den Spruch: Auf allen Sieben Weltmeeren unterwegs sein …
Diese Einteilung hat sich in der Geschichte der Seefahrt entwickelt und immer wieder verändert – heute zählen zu den Sieben Meeren:
_Atlantik_ & _Pazifik_ & _Indik_ & _Karibik_ & _Austalisch-Asiatisches Meer_ & _Europäisches Mittelmeer_

Zusammengefasst: Was sehen wir wirklich?
Die Oberfläche der Welt ist in Land & viel mehr Wasser geteilt.
Vom Weltall aus gesehen ist die Erde ein blauer Planet.
Wenn es geregnet hat, ist auch das Land mit Wasser bedeckt ;-)


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