Der kleinste Garten ist ein Topf

von naDUr.at am 12. Oktober 2019 – 12:40 |

Der kleinste Garten ist (m)ein Topf … und der hatte einen großen Auftritt im Wiener Rathaus!
Mein kleiner Garten im Rampenlicht

Und das kam so:
Vor rund 2 Jahren startete ich ein Experiment – wie üblich voll Neugier und ohne Erwartungen. Ich setzt einige wilde Minipflanzen in ein Blechschüsserl und stellte alles aufs Fensterbrett.
Schnell stellte sich heraus, dass das kleine Schüsserl dem Wind nicht gewachsen war … und ich suchte nach einer Lösung. Auf einem Flohmarkt fand ich den idealen Topf – und konnte es kaum glauben, wie perfekt der Topf zum Mini-Garten passte. Seither wächst der kleine Garten vor sich hin. Den Jahreszeiten entsprechend ergänze ich hin und wieder manche Pflänzchen – oder tausche einzelne aus. Besonders wichtig ist, das Gießen ganz bewusst und ganz minimal zu machen. Manchmal schmücke ich den kleinen Garten im Topf zusätzlich mit kleinen Blüten aus der Wiese.

Kleiner Garten bei der Preisgala im Wiener RathausIm Sommer erfuhr ich vom Fotobewerb „Blühendes Zuhause“ toll, was da für beeindruckende, liebevoll gepflegte Motive aus dem Blumenkisterl, von Balkon und Terrasse und vor allem aus vielfältigsten Gärten zu sehen waren. Ich hab ja „nur“ ein Fensterbrett … und dachte gar nicht daran, dass ich da was beitragen könnte.
Erst als eine Freundin wissen wollte, was das für ein lieber kleiner Topf da bei mir ist, und ich spaßhalber sagte: „Das ist vielleicht der kleinste Garten von Wien“ … kam ich auf die Idee, doch einfach ein Foto zu machen und zum Fotobewerb einzureichen. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass das kleine Foto vom kleinen Garten im kleinen Topf so große Anerkennung bekommen würde!

Vor allem freut es mich, dass dadurch viele Menschen einen kleinen Eindruck bekommen konnten, wie wenig es braucht, um ein eigenes Fleckchen Natur zu haben.
Daher: Bitte nachmachen!
1 Topf + 1 Schälchen mit Erde* + erste Pflänzchen = (d)ein eigener kleiner Garten
DIY - Dein kleiner Garten im Topf

Mittlerweile hab ich bereits drei kleine Schälchen als Garten angelegt:
In einem wächst sogar ein Mini-Bäumchen … kannst DU es erkennen?

Der kleinste Garten ist ein Topf  Kleiner Garten im Topf   Mini-Garten mit Baum

Für absolute Neueinsteiger*innen ins Miniatur-Gärtnen empfehle ich:
Startet mal mit einem „Kleinen Steingarten“ in einem Glas-Schüsserl
Kleiner Steingarten

Ein Vorteil dabei ist auch, dass um diese herbstliche Jahreszeit Mini-Steingärten mit Hauswurzen, Dickblättern oder Brutblatt-Gewächsen auch gut innen am Zimmerfenster gedeihen.
Und Steingärtchen geben außerdem jede Menge Freiraum zur Ausgestaltung mit Naturmaterialien wie Schneckenhäusern, Muschelschalen, Eichelhütchen, …
Tipp: Nicht viel gießen! Denn in Mini-Gärten sollen die Pflanzen möglichst nicht zu schnell wachsen. Daher verwende ich auch keine gedüngte Blumenerde sondern am liebsten ein paar Löfferl Erde vom Maulwurfshaufen ;)

Viel Spaß beim Mini-Garteln im Topf!

Nebenbei: Der Spruch „Der kleinste Garten ist ein Topf“ kursiert vielfältigst im Internet. Erstaunlicher Weise hab ich aber nicht wirklich viele inspirierende Fotos von Kleinen Gärten in Töpfen gefunden … Nun, vielleicht ändert sich das ja nun mit diesem naDUr-Beitrag … oder DU fragst google nach „Minigarten“, das ist gleich viel inspirierender! ;)


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Regen.Wald … in Wien

von naDUr.at am 21. August 2016 – 10:27 |

… da bieg ich nichts ahnend um die Ecke und dann … WOW!

Regen.Wald2 - Installation am Dornerplatz, Wien

… und dann treff ich auch noch die Künstlerin und sie erklärt mir, warum jetzt hier ein grauer Betonplatz in allen Farben des Regenbogen-Spektrums strahlt:

Regen.Wald2 – heißt diese Installation am Wiener Dornerplatz.
Gemeinsam haben Karin Prauhart und Alain Tisserand – selbst Anwohner*innen am Platz – den Wunsch der Leute nach mehr „Grün & Schatten“ zum Verweilen ernstgenommen und schon letztes Jahr einen Regen.Wald geschaffen. Und weil viel Grün & Wald & Freiraum auch der Seele gut tun … fand heuer im Regen.Wald2 auch schon ein öffentliches Picknick statt.
Details zum Projekt kannst DU hier bei spaceandplace nachlesen.

Licht- & Schatten-Spiel im Regen.Wald2Jetzt aber erzähl ich dir, was DU nur vor Ort unter den Regen-/Sonnenschirmen erleben kannst:
z.B. Licht und Schatten – Spiele dazu kannst Du dir selbst ausdenken :)

z.B. am 17. September 2016 – ab 17 Uhr landet die Geschichte des Kleinen Prinzen in 7 Sprachen im Regen.Wald2 – der Platz des Staunens wird zu einem Ort des Lauschens. So bunt wie die Farben sind auch die Menschen, die in ihren Muttersprachen gemeinsam die Reise des kleinen Prinzen – von Planet zu Planet – von Erkenntnis zu Wissen und Weisheit begleiten.

Geh hin – Schau hin – und lausche …
… dem Regen.Wald am Dornerplatz <:3)~~


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unverblümtes Geburtstagsfest

von naDUr.at am 27. September 2013 – 19:03 |

Vielleicht bist Du auch schon mal ganz zufällig auf einen Blütenteppich gestoßen? Mir tatsächlich passiert am 27.9.2013 als ich so durch die Stadt spazierte und plötzlich auf eine unglaublich bunte Blütenpracht stieß!
5 Jahre unverblümt - Verein LOK

5 Jahre unverblümt - Verein LOKNach dem ersten WooOooW stellte sich heraus: Das Beschäftigungsprojekt „unverblümt“ vom Verein LOK feiert hier und jetzt seinen 5. Geburtstag! Ich wurde auch gleich eingeladen, selbst „unverblümt zu werden“ & mitzufeiern & mitzumachen – beim Blütenteppich und beim Selbst-Sträuße-Binden :)

naDÜrlich muss man mich zum Rumpflanzen nicht 2x einladen!
5 Jahre unverblümt - Verein LOKunverblümt - Verein LOKUnd mal ehrlich – das ist kein Beschäftigungsprojekt – das ist ein Kreativprojekt – pur!

Nebenbei: So viel Kreativität kann man sich auch nach Hause holen & bringen lassen & bestellen & …
www.lok-unverbluemt.at


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Neptun Wasserpreis 2013

von naDUr.at am 20. März 2013 – 22:03 |

Alle Zweijahre wird er vergeben – und am 20.3.2013 war es wieder soweit.
Aus über 2.500 Einreichungen in 5 Kategorien und zu 1 Hauptpreis wurden durch Fachjuror/innen und einem Publikumsvoting die diesjährigen Gewinner/innen des Neptun Wasserpreises 2013 gewählt – nun, eigentlich wurden nicht die Menschen sondern ihre Wasserprojekte gewählt – und bei der abendlichen Preisverleihung in Wien feierlich ausgezeichnet.
Die Projekte der Preisträger/innen und Nominierten sind im Detail unter www.wasserpreis.info vorgestellt.

Blitzlichter von der Prämierungsveranstaltung

Nicht vergessen: 22.3.2013 = Weltwassertag!


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Natur-liches & Kunst-liches

von naDUr.at am 3. November 2012 – 09:12 |

Überraschend viel Natur gibt es in den Kunstwerken auf der aktuellen Artfair MAF2012 zu entdecken. Und diese Naturvielfalt lädt zum Weiterentdecken ein – hier ein paar Startaspekte und Links für eigene naturnahe Entdeckungstouren in ausgewählte Kunstprojekte:


Letizia Werth hat 2010 in China einen See entdeckt, dessen Wasser so stark mit Algen verschmutzt ist, dass damit Postkarten gemalt werden konnten. Im Rahmen eines Kunstprojekts hat sie diese „schönen“ Karten Vorort in China an Tourist/innen verkauft, als echte „Greetings from the Lake“ und so verbreitet der See selbst das Umweltschutz-Thema und sein UmweltschMutz-Problem durch persönliche Urlaubsgrüße rund um die Welt. Originalpostkarten sind mittlerweile rar geworden und daher gibt es seit 2012 auch normale Infogrußkarten zu den Kunstkarten zum Verschicken von „schönen Grüßen“ mit Umweltbotschaften – so geht das Projekt „Dianchi“ weiter … um die Welt.


Sophie Tiller hat 2008 auf ihrem Balkon ein Langzeitprojekt gestartet. In alten Naturkundebüchern wurden Samen der Kapuzinerkresse gepflanzt. Mittlerweile haben sich von selbst andere Pflanzen und Kleinlebewesen dazugesiedelt und eigene Lebensräume geschaffen – das Projekt „Der Parasit“ geht also von selbst weiter …


Susanne Piotter fotografiert unwirtliche urbane Räume, die von Menschen verlassen wurden und besiedelt diese in Druckgrafiken mit Insekten und anderen Objekten die erst auf den zweiten Blick als be/fremd/lich erkannt werden. „Die Insekten sind Platzhalter für die Menschen“ – ob die Menschen wohl irgendwann in ihre Stadtteile zurückkehren werden …?


Oliver Roman baut mit Bäumen. Dabei nutzt er die Individualität der Bäume, um die „Intelligenz der Natur“ zu zeigen. Seine Bäume holt er sich zum Großteil selbst aus den Bergwäldern, denn dort – im jahrelangen Kampf mit der Witterung – haben sie ihre Identität und natürliche Intelligenz ausgeformt – und zeigen sie in seinen Skulpturen und Wohnobjekten weiter …


Elke Knauder findet die Materialien für ihre Skulpturen und Blütenobjekte im eigenen Garten. Geschnittenem Gras, abgefallenen Tulpenblättern und verschiedenen Rosenteilen wird durch Transformation neue Form gegeben – dadurch können sie „weiterleben“ …


Helmut Palla gibt einer alten Schädelsammlung neues Leben – so wie er es auch sonst mit Fundobjekten, großteils Möbelstücken tut. Die präparierten Tierschädel aus den 1930er-Jahren haben diesmal jedoch ihn gefunden, eigentlich wieder-gefunden, denn er kennt die Sammlung eines Präparators seit seiner Kindheit – nun leben die Teile in „Noah’s forgotten creatures“ neu auf …

Alle vorgestellten Natur-Aspekte in Kunst-Projekten sind noch bis 4.Nov.2012 in Wien auf der MAF2012 – veranstaltet vom Metropolitain Art Club – hautnah zu erleben. Dabei gibt es auch die Gelegenheit interessante Details direkt persönlich von den KünstlerInnen zu erfahren.


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