Buntes Osternest von faulen Hasen

von naDUr.at am 5. April 2015 – 10:33 |

So machen das die faulen Hasen & Häsinnen …

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… um ein buntes Osternest im Garten zu hinterlassen.

Wozu lange beim Eier-Bemalen rumpatzen, wenn die Natur die Frühlingsfarben & Düfte für ein buntes Nest schon bereitgestellt hat ;) 
Lecker war’s auch, berichtet die <:3)~~

Frohe Ostern,
wünscht www.naDUr.at

 

Geh doch selbst hinaus, schließ die Augen und erschnuppere dir duftenden Blumen-Nester!


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Asperl – Obst zum Zuzzeln

von naDUr.at am 6. Dezember 2013 – 15:25 |

Asperl - eine echte Mispel Seit meiner Kindheit finde ich diesen „Obst“-Baum toll. Er ist aber kaum in der Natur zu finden.

Wie das auch sonst so mit dem Finden ist, passiert es meist zufällig – und so hab ich mich kürzlich ganz zufällig sehr darüber gefreut, als ich einen kleinen Asperl-Baum gefunden hab :)

Als Kind ging ich oft mit meinem Opa querfeldein einen Hang hinauf, um den Weg zur Milchbäurin abzukürzen. Auf dieser Abkürzung stand ein kleiner Baum mit seltsamem Namen und seltsamen Früchten drauf – die irgendwie niemand ernten wollte, die nie reif waren und die ich daher nie kosten konnte – als Kind ist sowas echt frustrierend.
Aber irgendwie gab’s in meiner Erinnerung dann doch hin und wieder diese Asperl auch zum Naschen – also eigentlich zum Zuzzeln, weil wenn sie reif  sind, ist ihr Fruchtfleisch matschig wie Apfelmus. Und ich liebte dieses Auszuzzeln der ledrigen Fruchtschale und den Geschmack, der nicht süß aber fruchtig war und auch mit nirgendwas anderem vergleichbar.
Asperl sind schon ziemlich seltsam :)

Als ich jetzt mal wieder einen Asperl-Baum gefunden hab, waren die Früchte ebenfalls noch hart. Hat mich auch irgendwie nicht gewundert. Am Boden hab ich trotzdem ein paar dieser kleinen Früchte gefunden, die abgefallen und schon leicht weich waren – und hab sie mitgenommen. Nach einiger Zeit Lagerung werden sie angeblich von selbst „reif“ – oder man wartet den ersten Frost ab, oder steckt sie ungeduldig für so einen Kälteschock ins Tiefkühlfach.
Asperl - eine echte SeltsamkeitIch werde warten, bis die seltsamen Früchtchen nach und nach von selbst reif werden. So kann ich auch nach und nach immer wieder an so einer kleinen Lederkugel herumnuckeln, mich am fein säuerlichen Geruch und am milden Geschmack freuen und mich dabei an die Kindheit, den Opa und den wöchtentlichen Weg zum Milchholen erinnern. Die Kerne der Asperl werde ich aufheben und im Frühling in die Erde stecken … und dann wieder warten ;)

 


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unter den Linden …

von naDUr.at am 23. Juni 2012 – 10:02 |

... durftet es derzeit ganz lind.

Die Lindenblüten verströhmen gerade ihren milden Duft.

Unter den Linden ist aber auch ein guter Platz, um mit einem scharfen Blick nach oben – die Unterseite der Blätter zu fokussieren und dann zu erkennen:
Ahaaa – es ist eine Sommerlinde!

(Zum Vergrößern auf das Foto klicken!)

Denn an der Blattunterseite – speziell dort wo der Stiel ins Blatt übergeht – kannst Du die Sommer- von der Winterlinde gut unterscheiden:
<–> 
Denn die Winterlinde hat dunkle Haarbüschel in den Achseln ;o)

Natürlich gibt es noch einige andere Unterscheidungsmerkmale (2.Frage in den FAQs): Sommerlinden haben meist größere Blätter, größere Blüten, blühen früher … aber mal ehrlich, am hervorstechendsten sind doch die niedlichen kleinen, dunklen Achselhaare ;0)
Kleine Eselsbrücke dazu: Damit sie im Winter nicht friert, hat die Winterlinde Achselhaare ;-)
Aber bitte diese Eselsbrücke nicht weitererzählen, denn natürlich hat auch die Winterlinde als Laubbaum im Winter gar keine Blätter!

So – und jetzt ein kleines Testfoto für dein neues Baumwissen:
Ist dies hier eine Sommerlinde oder eine Winterlinde?

(Zum Vergrößern auf das Foto klicken)
Auflösung: Es ist eine _Winterlinde_
(zuerst selbst tüfteln, dann erst die Leerstelle zwischen den _Strichen_ markieren)

Wenn Du jetzt draußen bist, kannst Du sowohl Blüten als auch Blätter der Linden vergleichen und den Duft schnuppern – später im Jahr, kannst Du dann immer noch Blätter, Rinde und Früchte der Sommer- mit der Winterlinde vergleichen :-)
Viel Spaß draußen unter den Linden!


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weiße Pfingstrose – weißer Sonntag

von naDUr.at am 28. Mai 2012 – 13:42 |

Wie doch irgendwie immer alles irgendwie miteinander zusammenhängt – und keineR (mehr) weiß, warum …

  • … derzeit duften gerade die Pfingstrosen.
  • … es ist ein verlängertes Feiertagswochenende :-)
  • … das Wort Pfingsten leitet sich vom griechischen Pentekostē (Hēmera) = der fünfzigste (Tag) ab.
  • … im Englischen heißt das christliche Pfingstfest übrigens noch heute Pentecost.
  • … botanisch heißen die Pfingstrosen Paeonia – was sich vom griechischen Paionia herleitet, das wiederum für den Götterarzt Paian steht, der wiederum mit der Pfingstrose den Gott der Unterwelt heilte.
  • … das christliche Pfingstfest wird am 50. Tag nach Ostern – der Auferstehung von Jesus – gefeiert.
  • … auf Englisch heißt das Pfingstfest auch Whitsun oder Whitsunday.
  • … je nach christlicher Religion wird als Weißer Sonntag auch ein Sonntag zwischen Ostern und Pfingsten bezeichnet, an dem die Erstkommunion der Kinder gefeiert wird.
  • … die jungen Christen tragen zu ihrer Taufe und Erstkommunion traditioneller Weise weiße Kleider.
  • … und auch diese junge Pfingstrose in Garten blüht derzeit weiß.

Ich weiß natürlich auch nicht, ob das alles wirklich miteinander zusammenhängt, aber falls doch, dann ist es hiermit mal vorsorglich in weiser Voraussicht festgehalten.
Vielleicht fallen dir ausgehend von diesem Naturaspekt auch irgendwelche Weisheiten ein?

Derzeit blüht übrigens einiges in Weiß: Hollunder, Erdbeeren, Margariten, Gänseblümchen sowieso …
Wirf doch einfach mal selbst einen Blick ins Grüne und achte auf Weißes!

Und dann mach die Augen zu und riech mal, wie verschieden diese weiße Vielfalt duftet!


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gegen den Wind … eine Erkenntnis

von die <:3)~~ am 3. April 2012 – 17:23 |

Also ich muss das jetzt kurz loswerden!
Als Maus ist die Nase ja meist recht nahe am Boden – sogar wenn ich ebendiese meist recht hoch trage (im Vergleich zu anderen ArtgenossInnen jedenfalls) – kann sich mein Riechwerkzeug einfach manchen umherstreifenden Geruchsschwaden nicht entziehen.

Der konkrete Anlass – für diesen Textbeitrag – ist folgender:
Es ist Frühling, alles beginnt zu blühen, die Nasenschleimhäute freuen sich auf den Duft des bunten Überflusses – sind hoch sensibel und erwartungsvoll dicht an jeder kleinen Knospe am Straßenrand dran und dannnnnnn …

UR-Instinkt!
Jetzt sei sogut und sprich das Wort mal laut aus!
Na, dämmert dir was?
Genau! Mit nur einer kleinen Änderung wird daraus eine banale Erkenntnis:
_URINstinkt_
(zuerst selbst kurz überlegen, dann die Leerstelle zwischen den Strichen markieren)

Und das Tragische daran – dieser Duft hat sich meiner Nase und meinem Hirn sogar gegen den Wind eingebrannt!

Apropos: Der „Tag des Windes“ ist am 15. Juni 2012
Details dazu folgen noch – oder Du googlest selbst, wenn Du bereits neugierig bist ;~D

Die zweite Erkenntnis aus der aktuellen Dufterfahrung:
Straßenecken sind zwar eine nähere Betrachtung wert, aber die Distanz sollte dabei gewahrt bleiben.

Ich freu mich schon auf den nächsten Aprilwetter-Umschwung mit einem kräftigen Regenguss!
Und darauf freut sich dann sicher auch der kleine Ahornbaum am Straßenrand!

q.e.d.
. . . . . . . . . das erkannte grad so die <:3)~~ . . . . . . . . .


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