Barbara-Zweige am Barbara-Tag

von naDUr.at am 4. Dezember 2019 – 06:24 |

Heute, am 4. Dezember ist „Barbara-Tag“.
An diesem Tag wird an die „Heilige Barbara“ erinnert, und es werden im Brauchtum die sogenannten „Barbara-Zweige“ von Obstbäumen abgeschnitten und anschließend in eine Vase mit Wasser in der Wohnung aufgestellt.

Bei uns zuhause waren das immer Kirschbaum-Zweige aus dem Garten.
Nachdem aber nicht jedeR einen Kirsch- oder anderen Obstbaum einfach so rumstehen hat, kann man solche frischen Barbara-Zweige natürlich derzeit auch bei der Floristin ums Eck (z.B. www.belflor.at) bekommen :)

Barbara-Zweige zum Barbara-Tag

Wenn ab 4. Dezember die Barbara-Zweige in der warmen Wohnung im frischen Wasser stehen, dann warten alle gespannt darauf, ob ein Zweig in den nächsten drei Wochen – also bis Weihnachten – Blüten bekommen hat.
Und wenn ein Zweig blüht?
„Dann hat man Glück im kommenden Jahr,“ glauben und hoffen die Leute.

Diesem „Glück“ kann man auch ein wenig nachhelfen – hier ein paar Tipps, damit das Aufblühen der Barbara-Zweige nicht nur dem Zufall überlassen bleibt:

1.) Kirschzweige erst nach einigen Kälte-Tagen schneiden und in die warme Wohnung bringen.
So glauben die Zweige, es war schon kalter Winter und jetzt kommt der wärmende Frühling, es ist also Zeit für die Kirschblüten.

Kirschbaum-Knospen: Blüten & Blätter2.) Vor allem solche Kirschbaum-Äste in die Vase stellen, die viele runde, dickliche Blütenknospen haben.
Aus den dünnen, spitzen Knospen sprießen nämlich die Kirschbaum-Blätter keine Kirsch-Blüten.

3.) Die Enden der Zweige schräg ein/abschneiden – dadurch ist mehr Oberfläche frei und es kann schneller und mehr Wasser aufgesaugt werden.
Regelmäßig dann auch das Wasser in der Vase nachfüllen und alle paar Tage das Wasser austauschen, damit es nicht abgestanden oder schlecht wird. Ich verwende dazu immer Zimmer-warmes Wasser und nicht das, das direkt aus dem Wasserhahn kommt. Aber ob das besser ist, kann ich nicht wirklich sagen, da hab ich keinen Vergleich. Probier es einfach selber aus.

4.) Einen „guten“ Platz für die Vase mit den Barbara-Zweigen in der Wohnung oder im Büro suchen.
Der Platz sollte einerseits warm und hell, aber nicht zu nahe bei einer Heizung sein, denn dort ist die Luft sehr trocken, was die jungen Knospen eher Austrockenen als Aufblühen lässt. Auch „gut sichtbar“ sollten die Zweige stehen – schließlich willst DU das Aufblühen ja nicht übersehen ;)

5.) Jetzt heißt es warten … und beobachten … und auch ein bissi Tee-Trinken zwischendurch. [Foto-Fortsetzung folgt …]
Glückstipp-hoch-zwei: Eigentlich würde ja EIN Barbara-Zweig reichen, um auf Blüten-Glück hoffen zu können – drei Zweige oder ein ganzer Bund erhöhen aber die Wahrscheinlichkeit ;)

In den nächsten drei Wochen ist viel Zeit für Vorweihnachts-Aktivitäten: Kekse backen, Deko und Geschenke basteln, … Advent-Märkte besuchen, Punsch-Sorten verkosten … oder Geschichten lesen, erfinden, nachrecherchieren oder selber schreiben.

Apropos Geschichten: Kennst DU vielleicht schon die alten Geschichten und Legenden rundum Barbara von Nikomedien? Sie war jene junge Frau, die vor 1700 Jahren lebte und später in verschiedenen christlichen Religionen zur Heiligen Barbara wurde.

Nebenbei: Der Name „Barbara“ bedeutet soviel wie „die Fremde“. Er stammt von einem Wort ab, mit dem die alten Griechen andere Leute bezeichnet haben, deren Sprache sie nicht verstanden und die daher aus ihrer Perspektive nur „BraBraBra“ sagten, also „brabbelten“. Der Begriff „Barbaren“ leitet sich davon ab und bezeichnete auch unter den alten Römern all jene Völker, die für sie fremd, ausländisch und anders waren, weil sie eine eigene Sprache, Kultur oder Religion hatten. … Aber das ist wieder eine andere Geschichte <:3)~~

Und DU? War für dich der Brauch rund um die Barbara-Zweige auch fremd?
Willst Du es ausprobieren und Obstzweige im Winter zum Blühen bringen?
Oder probierst Du lieber zuerst mal die Sache mit dem Barbara-Weizen/Weihnachts-Weizen, um ein wenig Grün in die kalte Zeit zu bringen …


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So soll HERBST … eine Erinnerung zum Teilen

von naDUr.at am 29. Oktober 2019 – 11:47 |

Das wars für heuer! Jetzt wird es frisch und kühl und … dann startet auch schon die Schi-Saison.
Aber … es bleibt ja die Erinnerung … an wohlige Wärme, duftendes Laub und ein Foto vom Herbst im Sonnenlicht.

goldene Weinberge im Herbstlicht

Und letzteres teile ich gerne mit dir … falls DU auch ein bissi Licht-Blicke in den künftigen Monaten brauchen kannst …

Das Licht selbst, siehst Du nicht,
und doch entlockt es dir ein Strahlen.


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19.10.2019 – Biene Maja QRätsel & QR-Werkstatt

von naDUr.at am 15. Oktober 2019 – 10:28 |

Wer hätte vor über 100 Jahren gedacht, dass ein Buch über die Abenteuer einer kleinen Honigbiene mal die gesamte Medienvielfalt weltweit erobert?

Am Sa., 19. Oktober 2019 kannst DU im Rahmen der MitMACH-Initiative „Ich lerne gerne! Und DU?“ bei einer QRätsel-Tour & QR-Werkstatt mitMACHEN
„Mit dem Handy – digital & analog – auf den Spuren der Biene Maja“
bei Doris Kornfeld im Antiquariat Klabund, 1090 Wien

Ich lerne gerne! 100 Jahre Medienstar Biene Maja

Und bei der QR-Werkstatt mit Klaudia Mattern kannst DU eigene QR-Rätsel erstellen und dabei lernen, worauf es beim Quick-Codieren ankommt <:3)~~

Denn die Veranstaltung findet im Rahmen der Woche der Medienkompetenz statt – und dabei lässt sich wirklich viel über eine kleine, neugierige Biene und ihre Freund*innen in der Blumenwiese hinter dem Schloß erzählen und entdecken.
Weitere Details im » WebSCHAUfenster von www.ichlernegerne.at
und auf der Projekt-Infoseite projekte.wwweb.at/maja/


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Ich lerne gerne! Und DU? 2019

von naDUr.at am 1. April 2019 – 10:24 |

Logo-Button: Ich lerne gerne! Und DU?www.naDUr.at macht mit bei der Initiative
„Ich lerne gerne! Und DU?“

2019 lade ICH (Klaudia) Neugierige – wie DICH? – ein:

Natur auf kleinem Raum zu entdecken – im Rahmen von kurzen, kostenfreien

Fokus-Runden … im Park ums Eck (1150 Wien)

Einfach vorbeikommen & mitmachen!
Für Neugierige ab 10 und bis 88+ Jahre
Von April bis September, jeweils am 2. Mittwoch im Monat – bei jedem Wetter*) Jeweils in einem anderen Park in 1150 Wien
(Details unter www.ichlernegerne.at)

DU bist neugierig? Komm vorbei, um gemeinsam einen Grätzl-Park „unter die Lupe zu nehmen“ – und dabei neue Details zu entdecken oder Bekanntes mal „anders“ zu sehen.

Termine 2019 – April bis September
Jeweils am 2. Mittwoch im Monat wird gemeinsam ein anderer Park in 1150 Wien erkundet – mit Fokus auf die Natur in diesem kleinen Freiraum.
Dauer ca. 1 Stunde lang mitmachen & mitentdecken.

  • Mi., 10. April 2019 – Rohrauerpark, 1150 Wien
  • Mi., 8. Mai 2019 – Auer-Welsbach-Park, 1150 Wien
  • Mi., 12. Juni 2019 – Märzpark (& Vogelweidpark), 1150 Wien
  • Mi., 10. Juli 2019 – Diwisch-Park & Dadlerpark, 1150 Wien
  • Mi., 14. August 2019 – Forschneritschpark (& Wieningerplatz), 1150 Wien
  • Mi., 11. September 2019 – Kuranda-Park & Sechshauserpark, 1150 Wien
    … evtl. gibts noch einen Termin im Oktober

Alle Details unter www.ichlernegerne.at – keine Anmeldung notwendig!
*) Bei jedem Wetter, daher bitte dem Wetter angepasste Kleidung tragen – Danke!

ICH freu mich, DICH kennenzuLERNEN!


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Wildtier-Kalender mit Igel-Baby, echt!

von naDUr.at am 6. Dezember 2018 – 12:18 |

Es ist mal wieder Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, welcher Kalender einen durch das ganze nächste Jahr begleiten soll …
Hier meine absolute Empfehlung zu einem Wildlife-Kalender der anderen Art von einer jungen Illustratorin aus Wien … weil: Schau selbst!

Wildtier-Kalender mit Igel (Jänner 2019) - von Daniela Aleman

#jöööööööö #urlieb #süß
#cute #sweet #jööööö

Gefunden hab ich diesen uuuur-genialen Wildtiere-Kalender samt Designerin auf einem kleinen Weihnachtsmarkt in Wien – aber es gibt die beiden natürlich auch im Internet zu finden :)

Jetzt aber das Wichtigste!
Der Kalender  von Daniela Aleman „Animals out of this world“ zeigt Tiere nämlich so wie sie wirklich sind – und nicht so wie sie aussehen!
Er ist wirklich „A very serious wildlife calendar 2019″.

Ich kann persönlich bestätigen, dass der niedliche „Seeded Forest Hedgehog“, der den Jänner 2019 schmückt – KEINE Illus(trat)ion ist.
Igel sind wirklich so! Hier eigene Beweisfotos – vom Sommer 2018:

Igel-Babys in ihrem Igel-Nest

Diese Igel-Babys haben sich in einem Nest unter einem Gartenzelt entwickelt, hatten noch ganz weiche Stacheln (die Handschuhe wären eigentlich nicht nötig gewesen, was ich aber auch erst nachher herausgefunden hab) … und mussten im Spätsommer dann umgesiedelt werden. Nicht ohne viel #jöööööööö #urlieb #süß … und nicht ohne genauso vielen Fotos ;)

Jetzt ist Dir sicher auch klar, warum der „very serious“ Kalender der Illustratorin Daniela Aleman wirklich „ernst“zunehmen ist – denn er zeigt dir Wildtiere so, wie Du sie „wahr“nehmen kannst – und nicht nur, wie sie für alle anderen aussehen.

Tja, und damit sind wir wieder beim Anfang der Geschichte:
Die aktuelle und zeitgerechte Kalender-Empfehlungmit einigen weiteren Einblicken – damit Du durch’s ganze Jahr 2019 immer wieder neue Eindrücke in die unglaubliche und doch wahre Tierwelt auf unserer Erde bekommen kannst.

Vielleicht hast Du ja eines der Kalender-Tiere – etwa eine Krabbe, Schildkröte, Qualle, … – auch schon mal so gesehen?


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