Baharat … bunte Überraschung in 1060 Wien

von naDUr.at am 20. September 2020 – 14:16 |

DU weißt ja sicher schon, dass ich mich für jedes Pflänzchen begeistern kann, das sich im Asphalt der Stadt ein Plätzchen sucht und damit die Welt ein bisschen weniger grau macht.
Und jetzt hab ich was ganz besonderes entdeckt: Menschen, die solche Pflänzchen nicht nur zu schätzen wissen, sondern sie auch hegen.
Ritzenvegetation wie ein kleiner Vorgarten gestaltet!

Ritzenvegetation als Vorgarten gestaltet

Baharat – heißt der Ort, an dem auch DU diese kleine geschützte Ritzenvegetation in 1060 Wien bewundern kannst.

Und Baharat ist auch innen bunt!
Eine sympathische Mischung an Menschen und Angeboten – vom Cafè über eine Upcycling-Werkstatt, eine Änderungsschneiderei bis zu Friseur/innen – sind hier in der [Google-LINK] Gumpendorfer Straße 65 zu finden … Und laden zum Lächeln und Verweilen ein.
Überzeug dich! Schau vorbei!

Nebenbei sprüht der Ort nur so voll kleiner Details, die es zu entdecken gilt: „Baharat“ ist zB. der Name einer Gewürzmischung, die weit verbreitet ist aber je nach Region unterschiedlich schmeckt. Erinnert mich ein bissi an das Prinzip „Apfelstrudel“ ;)


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Frühlingsbeginn!

von naDUr.at am 20. März 2020 – 08:46 |

Heute, 20. März 2020 beginnt der Frühling!
Heute scheint auch noch die Sonne!

Frühling tanken … aber schön auf Distanz bleiben!

Licht tanken – für Körper und Seele – ist angesagt, … aber schön auf Distanz bleiben zu den anderen Frühlingsanbeter*innen.

Morgen 21.3. wird es wieder kalt und grau …
… dann gibt’s ein Bild vom DIY-Frühling auf der Couch :)


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Ich hab die Unsterblichkeit entdeckt!

von naDUr.at am 11. Oktober 2019 – 12:10 |

Ich hab die Unsterblichkeit entdeckt!
Ganz zufällig … in Wien … im Herbstlicht … echt!

Jiaogulan in Wien

Das war ja eine Überraschung … als ich kürzlich quer durch den 9. Bezirk spazierte …
Und plötzlich sah ich im Grau des Asphalts etwas Grünes … naDÜrlich musst ich mir das näher anschauen und WOWWW! Es war ein großer Topf vom „Kraut der Unsterblichkeit“, der mich da im Herbstlicht anstrahlte. Gleich dachte ich: „Das Kraut hat selbst nur überlebt, weil es die einen nicht (er)kennen und die anderen wissen, dass Stadt-Hunde das Kraut hier ungenießbar gemacht haben.“

Aber eines hat das Unsterblichkeitskraut bereits geschafft: Mit diesem naDUr-Beitrag im WWWeb ist es auch unsterblich geworden … und auch ich werde den Moment nicht so schnell vergessen, als ich um die Ecke bog und staunend und lächelnd wie angewurzelt stehen geblieben bin.
Willst DU auch in 1090 Wien einen Topf voll Unsterblichkeit entdecken?
» Komm! Hier geht’s lang! 1090 Wien, Währinger Str. 24 [Google-Maps]
Direkt bei www.goodshoes.at

Ich finde das total passend, dass sich das Kraut der Unsterblichkeit genau vor diesem Schuhgeschäft breit gemacht hat. Hier wird nämlich nicht nur vor sondern auch im Geschäft auf Natur und Natürlichkeit geachtet – und da fühlt sich wohl nicht nur das Kraut wohl :)

Und jetzt noch eine kleine Geschichte für dich … wie das Kraut der Unsterblichkeit zu seinem Namen kam:
Jiaogulan-Blatt - meist 5 "Finger"Seit langer langer Zeit wuchert überall in den Wäldern Süd-Chinas und Südost-Asiens – und wer weiß wo sonst noch überall – eine kleine, anspruchslose Kletterpflanze mit unglaublich hübschen, zarten, handförmigen Blättern. Sie wuchert und klettert wild in der Gegend herum – bis hoch in die Berge und tief in schattige Flusstäler.
Irgendwann vor langer Zeit haben die Menschen dort entdeckt, dass dieses Kraut auch ganz gut – wenn auch sehr eigen – schmeckt. Pur, als Salat oder wie Spinat zubereitet – und auch getrocknet als Tee bringt es Kraft und Energie für den Tag. Sie nannten das Kletterkraut aus der Gurkenfamilie Xiancao oder Jiaogulan (Rankende Indigoblaue Pflanze).

Über die Jahre hinweg – vielleicht ja über Jahrhunderte – haben es die Leute in Süd-China regelmäßig gegessen … und dann kam in den 1970er Jahren die Volkszählung nach China. Und siehe da, in den Gegenden, wo Jiaogulan gegessen und getrunken wurde, lebten überdurchschnittlich viele 100-Jährige. Außerdem hatten dort weniger Menschen eine Krebserkrankung oder andere Krankheiten.
Kurz gesagt: Wo Jiaogulan gegessen wurde, waren viele Menschen gesund, geistig fit und alt – sehr alt!

Jiaogulan-PlanzeAb diesem Zeitpunkt entdeckte dann die TCMedizin das Kletterpflänzchen … schnell wurde es als vielfältiges „Kraut der Unsterblichkeit“ auch bei uns bekannt. Auf der ganzen Welt und natürlich auch im Web findest Du mittlerweile allerlei Jiaogulan-Produkte und Rezepte – z.B. einen „Smoothie der Unsterblichkeit“.

Zurück nach Wien – ins Hier & Jetzt.
Auch der Topf vor dem Guten Schuh-Geschäft ist seit mittlerweile 2 Jahren mit Unsterblichkeit gefüllt – und bringt ein bissi Natur und Leben in die Asphalt-Landschaft.
Bei meiner Blumenhändlerin ums Eck, hab ich schon mal einen Blumentopf mit frischem Jiaogulan als Mitbringsel für eine Kräuterfreundin gekauft. Von dort hab ich mir einen kleinen Ableger abgezupft … und hab natürlich gekostet.
Ehrlich gesagt: Ich schau mir das frische Grün lieber an … und freu mich, über eine so unkomplizierte, Sauerstoff-spendende Pflanze.

<:3)~~


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Frühling in der Ritze – LandART

von naDUr.at am 15. März 2019 – 11:22 |

Frühling sprießt aus der WandNeulich in der ersten Frühlingssonne: Eine Entdeckung zum Schmunzeln und Freuen!

Da sprießt ein Hollunderbusch aus einer Granitwand … hat schon die ersten Blattknospen angesetzt und freut sich auf mehr Sonnenschein.
Dieses kleine Lebenszeichen hat wohl auch ein findiges Menschlein beobachtet und flux dem Busch ein wenig mehr Halt an der Wand dazugemalt!
Fast schon ein Kunstwerk, finde ich. Eine Art „LandArt“ – Kunst mit Natur, in diesem Fall mit viel Natur und einem Fizzelchen kreativer Inspiration und Humor ergänzt.

Tolle Idee … und noch dazu bringt es auch die Menschen, die in der Frühlingssonne daran vorbeispazieren zum Stahlen :)

Die <:3)~~ Maus hat bereits deponiert, dass sie dieses humorvolle Arrangement weiter beobachten wird … ich glaub aber, sie hat es vor allem auf die reifen Hollunderbeeren abgesehen.
Und was denkst DU über dieses LandArt-Readymade?

Frühling als LandART zum Schmunzeln

Hast DU auch Lust bekommen, mit der Natur kreativ zu werden?
Es gibt viele tolle Bücher mit Landart-Ideen zum Selbermachen, Ausprobieren und Ausleben deiner naDÜrlichen Gestaltungsfreude!
Am besten Du hüpfst gleich mal in deiner Lieblingsbücherei vorbei und borgst dir so ein Inspirationsbuch für deinen nächsten Frühlings-Kreativ-Spaziergang aus ;)

Oder Du spazierst einfach los und entdeckst inspirierende Natur-Materialien oder bereits fertige Natur-Kunst zufällig direkt vor der Tür <:3)~~


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November & DU

von naDUr.at am 1. November 2016 – 20:12 |

November im naDUr-Faltkalender 2016Der November grüßt als Mauerblümchen.

Während die meisten Pflanzen jetzt ihre letzten Blättchen verabschieden und ihre Energien zurückschrauben, guckt aus manchen herbstlichen Ecken ein Blütengruß – fast wie im Frühling. Mauerblümchen erstrahlen dann ganz besonders, wenn rundherum der Herbst die Konkurrenz in den Winterschlaf schickt.
Die Ritzen erblühen … bis zuletzt.

Die allerletzten Sonnenstrahlen werden genutzt …

Mauerblümchen reckt sich zur Sonne
… auch wenn sie durch die langen Schatten nur schwierig erreichbar scheinen.

Dass Mauerblümchen – unscheinbare und übriggebliebene – Wesen der Sturm- und Drangzeit anderer sind – erklärt einwenig, warum auch unscheinbare Menschen gern von anderen als Mauerblümchen bezeichnet werden. Aber! Sobald ein Blümchen erkannt – und eben nicht mehr übersehen – wird, schon zeigt sich das Besondere. Denn Mauerblümchen sind nicht übriggeblieben – sie sind nur übersehen. Aber wenn dann alle Pracht rundherum verwelkt ist, ja dann …

Mauerblume im Herbst
… erstrahlen großartige Mauerblumen – und erfreuen die ganze Umwelt! :)

Im aktuellen Monatsmotiv November kannst auch DU das Besondere in einem gewöhnlichen Gänseblümchen entdecken.
Wenn Du noch mehr kleine Besonderheiten bestaunen willst – dann geh hinaus in die Natur und entdecke die Kraft der letzten Blümchen vor der kalten Zeit.

Mauerbäumchen füllt die RitzenÜbrigens – es gibt nicht nur Blümchen in den Mauerritzen – mit ein bisschen Glück entdeckst Du dort auch Mauerbäumchen … wie im Graffiti-Bild rechts.

Und zu guter Letzt noch eine nette Erklärung, wie es (angeblich) zur Entstehung des Worts „Mauerblümchen“ kam: Im Mittelalter haben sich Mädchen und Burschen fein herausgeputzt, um am Dorfplatz zum Tanz zu gehen. Die jungen Damen saßen dann am Mäuerchen und warteten darauf, zum Tanzen aufgefordert zu werden. Wer übrig blieb, schmückte als Mauerblümchen die Tanzplatz-Szenerie …
… oder wurde selbst aktiv …
… und forderte „Damenwahl!“
So erzählt man sich’s zumindest in Mauerblümchen-Kreisen.
In offiziellen Geschichtsbüchern wirst Du sowas natürlich nicht finden – schließlich wurden die ja von Leuten geschrieben, die nur auf das Großartige achteten, um es für die Nachwelt festzuschreiben … Aber die Geschichten sind da – quasi in jeder Ritze kannst Du sie entdecken ;)

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ DANKE! ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Der naDUr-Faltkalender 2016 „Natur nimmt sich Raum!“ wurde ermöglicht durch die Kooperation mit www.das-onlineCoaching.com
Falls DU auch einen Raum zum Inne-halten, Nach-Denken und Voraus-Schauen suchst – Schau doch dort mal vorbei!
Brigitte Koch | www.das-onlineCoaching.com


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