Stein als Frosch oder Frosch als Stein

von naDUr.at am 4. Februar 2020 – 11:00 |

Um diese Jahreszeit ist es im Wald richtig hell und kahl …

Stein-als-Frosch

… und dann ist es möglich, die großen Zusammenhänge zu sehen!

Mitten im Wald da sitzt ein Stein und guckt in die Welt hinaus.
Wenn DU genau hinschaust, kannst DU sogar ein kleines Auge entdecken.
Aus meiner Perspektive schaut der Stein aus wie ein Frosch.
Aber andere sehen vielleicht zuerst den Frosch und dann erst den Stein.

Und was siehst DU?

Bald sprießen im Frühling wieder die Blätter. Dann kann man vor lauter Bäumen den Wald – und auch den großen Steinfrosch – nicht mehr erkennen.
Und dann kann auch der Stein nicht mehr sehr weit in den Wald hinaus gucken, um etwas mehr von der Welt zu sehen …
Dann entdeckt er aber vielleicht die vielen kleinen Dinge, Tiere <:3)~~ und Pflanzen direkt vor seiner Nase … ii@_


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Barbara-Zweige am Barbara-Tag

von naDUr.at am 4. Dezember 2019 – 06:24 |

Heute, am 4. Dezember ist „Barbara-Tag“.
An diesem Tag wird an die „Heilige Barbara“ erinnert, und es werden im Brauchtum die sogenannten „Barbara-Zweige“ von Obstbäumen abgeschnitten und anschließend in eine Vase mit Wasser in der Wohnung aufgestellt.

Bei uns zuhause waren das immer Kirschbaum-Zweige aus dem Garten.
Nachdem aber nicht jedeR einen Kirsch- oder anderen Obstbaum einfach so rumstehen hat, kann man solche frischen Barbara-Zweige natürlich derzeit auch bei der Floristin ums Eck (z.B. www.belflor.at) bekommen :)

Barbara-Zweige zum Barbara-Tag

Wenn ab 4. Dezember die Barbara-Zweige in der warmen Wohnung im frischen Wasser stehen, dann warten alle gespannt darauf, ob ein Zweig in den nächsten drei Wochen – also bis Weihnachten – Blüten bekommen hat.
Und wenn ein Zweig blüht?
„Dann hat man Glück im kommenden Jahr,“ glauben und hoffen die Leute.

Diesem „Glück“ kann man auch ein wenig nachhelfen – hier ein paar Tipps, damit das Aufblühen der Barbara-Zweige nicht nur dem Zufall überlassen bleibt:

1.) Kirschzweige erst nach einigen Kälte-Tagen schneiden und in die warme Wohnung bringen.
So glauben die Zweige, es war schon kalter Winter und jetzt kommt der wärmende Frühling, es ist also Zeit für die Kirschblüten.

Kirschbaum-Knospen: Blüten & Blätter2.) Vor allem solche Kirschbaum-Äste in die Vase stellen, die viele runde, dickliche Blütenknospen haben.
Aus den dünnen, spitzen Knospen sprießen nämlich die Kirschbaum-Blätter keine Kirsch-Blüten.

3.) Die Enden der Zweige schräg ein/abschneiden – dadurch ist mehr Oberfläche frei und es kann schneller und mehr Wasser aufgesaugt werden.
Regelmäßig dann auch das Wasser in der Vase nachfüllen und alle paar Tage das Wasser austauschen, damit es nicht abgestanden oder schlecht wird. Ich verwende dazu immer Zimmer-warmes Wasser und nicht das, das direkt aus dem Wasserhahn kommt. Aber ob das besser ist, kann ich nicht wirklich sagen, da hab ich keinen Vergleich. Probier es einfach selber aus.

4.) Einen „guten“ Platz für die Vase mit den Barbara-Zweigen in der Wohnung oder im Büro suchen.
Der Platz sollte einerseits warm und hell, aber nicht zu nahe bei einer Heizung sein, denn dort ist die Luft sehr trocken, was die jungen Knospen eher Austrockenen als Aufblühen lässt. Auch „gut sichtbar“ sollten die Zweige stehen – schließlich willst DU das Aufblühen ja nicht übersehen ;)

5.) Jetzt heißt es warten … und beobachten … und auch ein bissi Tee-Trinken zwischendurch. [Foto-Fortsetzung folgt …]
Glückstipp-hoch-zwei: Eigentlich würde ja EIN Barbara-Zweig reichen, um auf Blüten-Glück hoffen zu können – drei Zweige oder ein ganzer Bund erhöhen aber die Wahrscheinlichkeit ;)

In den nächsten drei Wochen ist viel Zeit für Vorweihnachts-Aktivitäten: Kekse backen, Deko und Geschenke basteln, … Advent-Märkte besuchen, Punsch-Sorten verkosten … oder Geschichten lesen, erfinden, nachrecherchieren oder selber schreiben.

Apropos Geschichten: Kennst DU vielleicht schon die alten Geschichten und Legenden rundum Barbara von Nikomedien? Sie war jene junge Frau, die vor 1700 Jahren lebte und später in verschiedenen christlichen Religionen zur Heiligen Barbara wurde.

Nebenbei: Der Name „Barbara“ bedeutet soviel wie „die Fremde“. Er stammt von einem Wort ab, mit dem die alten Griechen andere Leute bezeichnet haben, deren Sprache sie nicht verstanden und die daher aus ihrer Perspektive nur „BraBraBra“ sagten, also „brabbelten“. Der Begriff „Barbaren“ leitet sich davon ab und bezeichnete auch unter den alten Römern all jene Völker, die für sie fremd, ausländisch und anders waren, weil sie eine eigene Sprache, Kultur oder Religion hatten. … Aber das ist wieder eine andere Geschichte <:3)~~

Und DU? War für dich der Brauch rund um die Barbara-Zweige auch fremd?
Willst Du es ausprobieren und Obstzweige im Winter zum Blühen bringen?
Oder probierst Du lieber zuerst mal die Sache mit dem Barbara-Weizen/Weihnachts-Weizen, um ein wenig Grün in die kalte Zeit zu bringen …


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Streichholzspiele mit dem Tannenbaum

von naDUr.at am 27. Dezember 2018 – 16:48 |

… NEIN, nicht wie DU jetzt vielleicht denkst!!!
Das ist doch gefährlich … und überhaupt:
Da gibt es Lustigeres zu tun, unter der rieselnden Weihnachtstanne!

Und das kam so: Die Maus liebt Weihnachtsbäume – vorzugsweise mit Behang, der vernascht werden kann. Daher sitzt sie auch mit Vorliebe direkt UNTER dem Weihnachtsbaum … und hofft, dass da was für sie abfällt. Und sie hat Glück! Andauernd fällt da heuer was runter vom Baum … nur halt nicht das, worauf sie so (un)geduldig seit 2 Tagen wartet, denn …

Es rieseln laufend Tannennadeln vom Weihnachtsbaum. Und so begann die Weihnachtsmaus die Tannennadeln herumzuschieben, Häufchen zu machen und Muster zu legen, … und irgendwann frage sie mich: Kann man eigentlich auch was Sinnvolles mit den ganzen, nervenden Nadeln unter der Tanne machen?
Ja, man kann … zum Beispiel kann man mit Tannennadeln Rechenspiele wie mit Steichholz-Spielchen machen!

Hääääh! … stand der Maus unter dem Weihnachtsbäumchen ins Gesicht geschrieben, als sie mich anschaute und ihr Mund dabei halb offen blieb.

Also zeigte ich es ihr – und DU kannst da jetzt natürlich auch miträtseln, wenn Du willst:

Schau dir dieses Bildrätsel (1) mit Tannennadeln an:

1. Streichholz-Spiel mit Tannennadeln

… und jetzt überleg mal:
Welche Tannennadel musst DU umlegen, damit die Gleichung im Bild stimmt?
[zuerst selber Tüftlen, dann die Lösung (1) anklicken!]

Na, Lust auf noch ne Runde Rechnen unter der Weihnachtstanne?

2. Streichholz-Spiel mit Tannennadeln

… und hier die Lösung (2) dazu!
Es geht aber auch _3+2=5_ (Leerstelle markieren)

Noch ne dritte Rechnung, dann hast Du das Prinzip kapiert und kannst schon selber losLEGEN! ;)

3. Streichholz-Spiel mit Tannennadeln

die Lösung (3) zur Kontrolle.

Allerlei Ideen oder Inspirationen für Knobelbilder mit Tannennadeln findest Du zB. hier als Bildersuche zu Streichholzrätsel zum Rechnen.

Und falls dir diese Rätselspielerei gefällt, dann sammle doch einige Weihnachtsnadeln und heb sie für nächstes Jahr auf …
… zum Beispiel in einer Streichholzschachtel <;3)~~


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Der Stein, der Gedichte schrieb

von naDUr.at am 3. Dezember 2018 – 15:50 |

Die kurze Geschichte lautet so: Erich Fried hatte einen Stein, der ihm beim Schreiben half.

Der Stein von Erich FriedDie lange Geschichte ist folgende – und da möchte ich jetzt etwas ausholen – DU kannst ja dann die Geschichte umschreiben, kürzen oder erweitern:

Es ist Anfang Dezember – und grauslich kalt und nass.
Die schlechteste Zeit für Outdoor-Beschäftigungen ist immer auch die beste Zeit für Museums-Besuche. Ich war also im Wiener Bezirksmuseum Alsergrund – schön warm hier und voller Geschichte und Geschichten.
Dort gibt’s auch einen Raum, der Erich Fried gewidmet ist … warum, fragst Du?
Dieser Exkurs würde jetzt meine Geschichte etwas zusehr verlängern, daher nur kurz der Hinweis: Schau‘ ins Museum, dort erzählen sie dir gern auch diese Geschichte … oder Du kannst dir bei Wikipedia selbst eine Antwort zurechtlesen ;)

Zurück ins Museum … und in den Ausstellungsraum zu Erich Fried … und jetzt ganz nahe ran an eine Vitrine:
Jö, da liegt ein Stein mit einer Schnur dran … und daneben steht eine große alte Schreibmaschine.
Der Stein der Erich Fried beim Schreiben half  Die Schreibmaschine von Erich Fried

Das ist der Stein, der Erich Fried viele Jahre lang dabei half, Gedichte, Erzählungen, Briefe … zu schreiben.
Denn als bei der Schreibmaschine der Rückholmechanismus kaputt ging, hat Fried – ein Tüftler, der nicht gleich alles (eigentlich nichts) weggeworfen hat, nur weil es wo zwickte – den Stein als Rückhol-Gewicht angebunden.

Kannst Du dir vorstellen, wie das dann ausgesehen hat?
Die Schreibmaschine stand am Schreibtisch.
Links vom Schreibtisch hing die Schnur mit dem Stein dran – und reichte fast bis zum Fußboden.
Jeder getippte Buchstabe hat den Stein Stück-für-S-t-ü-c-k nach oben z-u-c-k-e-n lassen …
Jeder notwendige Zeilenwechsel hat den Stein wieder rrruuunter-rutschen lassen.
Und so entstanden – Buchstabe für Buchstabe – Zeile für Zeile – während der Stein munter rauf hopste und runter rutschte – Liebesgedichte, Angstgedichte, Zorngedichte und Warngedichte …
Vielleicht kennst Du ja das eine oder andere Gedicht von Erich Fried?

Vielleicht war der Stein auch dabei, als das Gedicht – Die Zeit der Steine – entstand?

Vielleicht haben ja der Dichter und der Stein miteinander geredet?
Vielleicht kommt daher auch die Zeile im Gedicht:
Wer die Steine reden hört weiß, …

Wer weiß, vielleicht hat der Stein den Dichter nicht nur jahrelang beim Schreiben geholfen, sondern auch beim Nachdenken?

Nun, ich zumindest denke:
Der Stein schrieb Gedichte – mit Erich Fried
Nun schreibt er – hier unter naDUr.at auch seine eigene Webgeschichte – mit mir ;)

Und vielleicht inspiriert er dich zu einer ganz eigenen Geschichte,
wenn Du ihn besuchen kommst – in seiner Vitrine in Bezirksmuseum Alsergrund.


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Frühling … echt!?

von naDUr.at am 20. März 2018 – 10:08 |

Ab heute ist Frühling! ECHT!?

Bank mit Schnee + Frühling ?!

Mehr kann ich dazu nicht sagen, sonst würd ich jammern …
… denn es geht auch anders: 20172016 … ?2019!


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